Aufstriche selbstgemacht


Holundergelee

Holundersaft:
Gleiche Menge Holunderbeeren (grob von den Stielen gezupft) und Äpfel, auch Fallobst (mit Schale und Kerngehäuse, in Stücke geschnitten), nehmen, mischen, im Dampfentsafter entsaften. Der Saft - sofort in saubere Flaschen abgefüllt und verschlossen - hält sich übrigens mehrere Jahre.

Für das Gelee:
Den frisch gewonnenen Saft mit den übrigen Zutaten aufkochen, in Einweckgläser oder Twist-off-Gläser abfüllen und erkalten lassen.

Roher Pflaumenaufstrich

Alle Zutaten (Gewürze nach Geschmack) im Mixer 15 bis 20 Minuten pürieren.
In Gläser oder kleine Steinguttöpfe füllen. Wer mag, etwas mit Rum begießen und mit Einmachhaut verschließen.
Der unerhitzte Aufstrich sollte kühl und trocken gelagert werden. Bei guter Lagerung hält er sich bis zu mehreren Monaten.

Fruchtaufstrich

Das Obst wird mit Honig und Agar-Agar gemixt und unter ständigem Rühren erwärmt, jedoch nicht über 40 °C. Im erwärmten Zustand 10 Minuten quellen lassen. In Gläser abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Geht auch mit Tiefkühlobst, wobei der Auftausaft mitverwendet wird.

Süße Butter

Die Butter (Zimmertemperatur) mit dem Fruchtaufstrich gut vermischen, mit Zitronensaft und Honig abschmecken, kalt stellen.

Quellen:

Die Rezepte auf dieser Seite sind folgenden Büchern entnommen:

Rezept Fruchtaufstrich:
Helma Danner:
Biologisch kochen und backen Düsseldorf: Econ-Ratgeber1995
(441 Seiten; gebunden: 36 DM,
als Taschenbuch: 14,80 DM).

Rezepte
Roher Pflaumenaufstrich
und Holundergelee:
Barbara Rütting:
Mein neues Kochbuch
München: Mosaik Verlag 1984
(240 Seiten, 44 DM).

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