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Naturkosmetik mit ätherischen Ölen

Dass ätherische Öle auf Leib und Seele wirken, wusste man schon in der Antike. Die alten Griechen, Römer und Ägypter stimulierten mit Duftölen nicht nur die Liebeslust – sie kurierten damit auch verschiedene Beschwerden. Andreas Hesse, Aromatherapeut und Unternehmer, hat das Wissen um die Heilkraft von Pflanzen und Blüten in der Hautpflegelinie Angelos Blütenkosmetik kombiniert. Gesichtscremes, Körperlotionen und ein Vitalisierungsspray für Haar und Kopfhaut sollen ”eine kosmetische Wirkung erzielen und gleichzeitig ihre Heilkraft auf Körper und Geist entwickeln”. Basis sind ätherische Öle, soweit verfügbar in Bio-Qualität, und Pflanzenöle wie Jojoba- oder Avocadoöl. Die Produkte sind frei von synthetischen Konservierungs-, Farb- und Duftstoffen. Bei den Behältnissen setzt das Unternehmen Andreas Hesse Naturprodukte auf violettes Glas, das den Inhalt ”ständig mit frischer Lebensenergie” versorgen soll.

Schnell angerührt – Eiskaffee auf Getreidebasis

Wurde in schlechten Zeiten der Bohnenkaffee rar, griff man zu ”Ersatzkaffee” aus Getreide und Zichorienwurzel. Aus der Not ist längst eine Tugend geworden und so mancher lässt für koffeinfreien ”Muckefuck” glatt den Bohnenkaffee stehen. Mit ”Eiskaffee Frappé” bringt die Firma Naturata eine kalte Getreidekaffee-Variante in die Tasse. Dafür werden Roggen, Zichorien, Gerste, Eicheln und Feigen geröstet, zerkleinert und mit getrocknetem Maissirup und Roh-Rohrzucker abgeschmeckt. Die Zubereitung ist einfach. Das Pulver in kalter Milch auflösen und den Eiskaffee - ganz stilecht - mit einer Kugel Vanilleeis servieren.

Wer’s heiß mag, kann sich den Dinkelkaffee von Naturata aus schnelllöslichem Getreidepulver anrühren. Das geröstete Urgetreide und Zichorien geben dem Korngetränk einen kräftigen Geschmack. Alle Zutaten für die beiden koffeinfreien Kaffeepulver stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.

Schnelle Küche: Salatsoße aus dem Glas

Glas aufschrauben, Creme über das Gemüse oder den Salat geben – fertig. Für alle, die es eilig haben, hat byodo ein mayonnaiseähnliches Fertig-Dressing angerührt. Die Salat-Creme enthält keine Eier und ist mit einem Fettgehalt von 40 Prozent deutlich leichter als Mayonnaise. Auf der Zutatenliste finden sich Sonnenblumenöl, Wasser, Roh-Rohrzucker, Apfelessig, Senf, Zitronensaft und Meersalz. Für die gewünschte Konsistenz und zur Abrundung des Geschmacks kommen Maisstärke und Magermilchpulver dazu. Die Creme enthält kein Gluten und ist somit für Zöliakiepatienten geeignet.

Täglich frisch: Kleingebäck zum Aufbacken

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, es dürfen auch mal Brötchen sein. Besonders verführerisch duften Brötchen und Co., wenn sie frisch aus dem Ofen kommen. Mit dem Frühstückspaket Aufbackbrötchen vom holländischen Hersteller Odenwald kommt man auch sonntags in den Genuss von ofenfrischem Gebäck. Das Paket enthält je zwei Vollkorn- und Weißmehlbrötchen sowie vier Croissants zum selbst aufbacken. Die Teiglinge enthalten keine Konservierungsstoffe. Verpackt sind sie circa 14 Tage haltbar. Außer Hefe und Sojalecithin stammen die Rohstoffe aus Bio-Anbau. Die beiden konventionellen Zutaten seien aber garantiert gentechnikfrei, erklärt das Unternehmen.

Waschmittel für sensible Haut

Juckt die Haut, kann vielleicht das Waschmittel Schuld daran sein. Speziell für die sensible Haut von Allergikern, Babys und Kleinkindern hat Sodasan das Waschmittel Comfortsensitiv entwickelt. Es ist frei von ätherischen Ölen, Duftstoffen, Enzymen, Konservierungsmitteln und optischen Aufhellern. Waschaktive Substanzen sind Pflanzenölseife aus Palm- und Kokosöl, soweit möglich aus kontrolliert biologischem Anbau. ”Hautreizungen durch Seifenreste in Textilien” seien nicht bekannt, begründet Sodasan die Auswahl. Weil Seifen bei hartem Wasser aber keine optimale Waschkraft entfalten, enthält das Pulver einen Enthärter aus Polyasparaginsäure. Vorbild für die im Labor synthetisch erzeugte Substanz ist die Natur. Polyaspartate kommen beispielsweise in Muschelschalen vor.

Rein pflanzlich: Schmalz-Aufstriche

In Westfalen isst man gerne deftig. Apfel-Zwiebel-Schmalz aus ausgelassenem Schweinefett, serviert mit ofenfrischem Sauerteigbrot hat hier eine lange Tradition. Vegetarier müssen auf das Geschmackserlebnis nicht verzichten. Für den Schmalztopf ”Westfälische Art” der Firma Allos und für das Apfel-Zwiebel-Schmalz von Martin Evers Naturkost musste kein einziges Schwein sein Leben lassen. Gehärtetes Pflanzenfett und Sonnenblumenöl, bei beiden Firmen aus kontrolliert biologischen Anbau, sorgen für den gewünschten Schmelz. Auch die Äpfel und Zwiebel in den pflanzlichen Aufstrichen stammen bei beiden Anbietern aus Bio-Anbau.

Schoko plus Spirulina: Süßes mit Zusatznutzen

Sie liefert Vitamine, Mineralstoffe, Chlorophyll und Eiweiß: die Spirulina-Alge. Bisher war sie als Pulver, Tablette oder in Kapselform erhältlich. Jetzt kann die Alge im Schokoriegel Vitalité der Firma Flamant Vert vernascht werden. Zusammen mit Haselnüssen, Honig, schwarzer Schokolade, natürlicher Vanille und Orangenextrakt soll Spirulina die Nahrung ergänzen. Der ”Anbau” der von Flamant Vert verwendeten Mikroalge unterliegt in Amerika den Normen für biologischen Anbau. Die Algen werden auf ihren Nährstoffgehalt und eventuelle Schadstoffrückstände kontrolliert, erklärt das Unternehmen.

Erntefrisches Olivenöl direkt vom Erzeuger

Frisches Weißbrot, beträufelt mit erntefrischem Olivenöl – so genießt man in Italien, Spanien, Griechenland und Frankreich das ”flüssige Gold des Südens”. Dem kulinarischen Gaumenkitzel können sich Olivenöl-Liebhaber nun auch in Deutschland hingeben. Die Firma L’Agricola bringt junges ”Extra natives Olivenöl” in den Naturkosthandel. Die Bio-Oliven aus Italien werden von Hand geerntet und binnen eines Tages auf Granitsteinen vermahlen. Nach der Kaltpressung wird das ungefilterte Öl in Edelstahlfässer abgefüllt und an die Läden geliefert. Dort können die Kunden sich dann das Öl frisch abfüllen lassen.

Für die "Qualität, Typizität und seine regionale Verwurzelung” wurde das L‘Agricola-Öl auf der diesjährigen BIOFACH zum Produkt des Jahres 2000 gekürt.

Hält Milben fern: Matratzenbezug für Allergiker

Hausstaubmilben findet man beinahe überall – in Teppichböden, Polstermöbeln und Kuscheltieren. Besonders wohl fühlen sich die winzigen Tierchen in Matratzen. Die Folge für betroffene Allergiker: schlaflose Nächte. Schutz vor den ungebetenen Schlafgästen versprechen die medicott-Matratzenbezügen von Origo. Der ”spezielle Maschenstoff aus naturbelassener Bio-Baumwolle” soll bei regelmäßiger Reinigung die Bildung und Einnistung von Schimmelpilzen und Hausstaubmilben ”dauerhaft verhindern”. Die technische Ausrüstung sei gesundheitlich unbedenklich und mit der von medizinischem Verbandsmaterial vergleichbar, sagt das Möbelhaus. Die Umweltverträglichkeit bestätigt das eco-Umweltinstitut.

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