Querbeet


Portrait

Erdbeere

Allgemeines: Erdbeeren, von denen es heute mehrere Hundert Sorten gibt, gehören zur Familie der Rosengewächse. Viele können sich selbst befruchten und tragen entweder ein- oder zweimal im Jahr Früchte. Die im Handel ganzjährig erhältlichen Erdbeeren haben oft weite Wege hinter sich und schmecken fader als deutsche Sorten. Ende April beginnt jedoch die Erntezeit für heimische Garten- und Monatserdbeeren.

Frucht: Die aromatischen, kalorienarmen Früchte enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Besonders der hohe Gehalt an Vitamin C, Folsäure und Eisen macht sie sehr gesund.

Bio-Erdbeeren: Bio-Erdbeerplantagen erfordern viel Arbeit, weil die Pflanzen anfällig für Schädlingsbefall sind. Neben Schnecken machen sich leicht Pilzerkrankungen und Schimmel breit. Vor Feuchtigkeit schützt Bio-Stroh unter den Pflanzen. Mulchen, Hacken und Jäten, Düngung mit Kompost sowie abwechslungsreiche Fruchtfolge, fördern ein gesundes Mikroklima. Chemische Düngung und Pestizide sind tabu.

Aufbewahrung: Erdbeeren verderben rasch. Daher sollten sie gleich auf Druckstellen und Überreife untersucht werden. Auf Küchenkrepp ausgebreitet überstehen sie im Kühlschrank bis zu drei Tage. Größere Mengen lassen sich einkochen oder einfrieren, wodurch aber Geschmack und Konsistenz leiden.

Besonderes: Stickstoff-Düngung der konventionellen Anbauer lässt die Pflanzen schnell rot werden. Aroma entwickelt sich dabei kaum. Einige setzen zudem Substanzen ein, damit die Pflanzen mehr und größere Früchte produzieren. In Deutschland sind diese Wachstumsförderer nicht erlaubt.

Verwendung: Pur, zu Eis, in Milchprodukten und Desserts sowie als Kompott, Konfitüre oder Kuchenbelag.


Der Bioland-Weinführer

Weine muss man schmecken und riechen, um sie kennen zu lernen. Wo kann man das besser, als direkt beim Erzeuger? Der Bioland-Weinführer führt Rebensaftgenießer zu Bioland-Weinbauern in der Pfalz, Württemberg, Franken und Südtirol. Neben Adresse und Weinsortiment des Winzers gibt das Büchlein Hinweise auf individuelle Angebote wie Weinproben, Keller- und Weinbergführungen, Straußenwirtschaften und Ferienwohnungen. Wer vor der Entdeckungsreise mit Trockenübungen beginnen möchte, kann sich schlau machen: mit Informationen zum ökologischen Weinbau, ebenso wie über Weinsprache und regionale Weinspezialitäten.

Der Bioland-Weinführer, Bioland Verlags GmbH, Mainz, 2002, 96 Seiten, 10 Euro, ISBN 3-934239-05-6


Profi-Küchentipp

Feste Cremes oder Pudding-speisen werden beim Süßen mit Honig oft wieder flüssig.

Wie lässt sich das vermeiden?

B.T.: Hochwertige Honige enthalten viele kohlenhydratspaltende Enzyme. Beim Einrühren in eine gekochte oder erkaltete Getreidecreme führt die Enzymaktivität dazu, dass sich die Masse wieder verflüssigt. Kocht man den Honig kurz mit, werden die Enzyme inaktiviert und die Creme behält ihre Stabilität.

Bernd Trum,

Vollwertkoch und Leiter der Kochschule und Küchenberatung „Küchenmanagement Trum“ (www.kuechen-management.de)


Lebensmittelallergien nehmen zu

Absolute Zahlen über die Häufigkeit von Lebensmittelallergien gibt es nicht. Allerdings sind immer mehr Menschen, vor allem Kinder, betroffen. Für Kleinkinder liegt die Krankheitshäufigkeit bei acht Prozent. Wenn in der Familie Allergiker sind, steigt das Risiko, aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle. Das sagt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Bei einem Drittel der Kleinkinder mit Neurodermitis sind Lebensmittelallergien als Einflussfaktor bekannt. Einige Kinder können diese aber wieder verlieren, wenn sie die kritischen Lebensmittel ein bis zwei Jahre meiden.

Hühnerei, Kuhmilch, Weizen und Soja rufen die meisten Lebensmittelallergien bei Kleinkindern hervor.

 

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