Schlaglicht


Didymos feiert Geburtstag

Im Jahr 1971 beschloss Erika Hoffmann, ihre Zwillinge Tina und Lisa abwechselnd in einem Tragetuch am Körper zu tragen. Daraus hat sie dann die Geschäftsidee Didymos entwickelt. Das ist jetzt dreißig Jahre her. In Ludwigsburg wird in diesem Jahr Firmenjubiläum gefeiert. An den Grundsätzen hat sich in den 30 Jahren nichts geändert. Didymos bezieht die Rohbaumwolle derzeit vorwiegend von kontrolliert biologisch anbauenden Betrieben in Ägypten, der Türkei und Peru. Das heißt: keine Pflanzenschutzmittel, keine synthetischen Düngemittel. Die Baumwolle wird von Hand gepflückt, was Entlaubungsmittel überflüssig macht und außerdem die Qualität verbessert. Vor der maschinellen Ernte werden die Baumwollstauden nämlich chemisch entlaubt, weil die Maschinen sonst die Blätter miternten. Auch bei der Verarbeitung werden keine fragwürdigen Stoffe eingesetzt. Neben der Baumwolle wird für Didymos-Tücher besonders gern Leinen und Hanf eingesetzt, weil beide Fasern praktisch vor der Haustür wachsen.

Gesund essen in Naturfreundehäusern

In mehreren Naturfreundehäusern wird es bald vermehrt regionale und auch ökologische Verpflegungsangebote geben. Möglich macht das ein Modellvorhaben des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) und des Ministeriums für Ländlichen Raum Baden-Württemberg (MLR). In den Naturfreundehäusern soll beispielhaft erprobt werden, wie eine regionaltypische Verpflegung und Freizeitaktivitäten am besten verknüpft werden können. Viele Naturfreundehäuser liegen in landschaftlich reizvollen Kulturlandschaften, die vier Testhäuser zum Beispiel im Schwarzwald und am Bodensee. Durch ein vermehrtes regionales und auch ökologisches Verpflegungsangebot möchten die Naturfreunde mit diesem Modellprojekt einen Beitrag zum Erhalt dieser ländlichen Räume leisten.

Jubiläumstagung „20 Jahre Naturland“

Glückwünsche für den Anbauverband Naturland und eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Thema „Nachhaltigkeit und Ökologischer Landbau“ prägten die gleichnamige Tagung, die Naturland aus Anlass seines 20jährigen Jubiläums in München veranstaltet hat. Alle Referenten - darunter Bundesverbraucherministerin Renate Künast, der bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller, Dr. Vandana Shiva (Trägerin des Alternativen Nobelpreises) und Hubert Weinzierl vom Deutschen Naturschutzring (DNR) – würdigten die Arbeit des Ökologischen Landbauverbandes und seiner Bauern in den vergangenen 20 Jahren und hoben die Bedeutung der „Gräfelfinger Thesen“ hervor, mit denen Naturland seit Jahren zentrale ökologische Themen fokussiert, unterstützt von den großen Umweltverbänden.

Fortuna kam mit dem Rad

Im Mai führte die Firma Allos, einer der führenden Naturkosthersteller und größter Anbieter von Bio-Honigen, eine Verlosung durch. Bei diesem Gewinnspiel mussten die Teilnehmer verschiedene Honigsorten erschmecken und den vorgegebenen Lösungen richtig zuordnen. Die richtige Antwort gaben mehr als 12.000 Kunden. Fünf von Ihnen durften sich jetzt besonders freuen, denn sie sind nun stolzer Eigentümer eines Tourenfahrrades im Wert von je 766 Euro.

Mehr Bio in der Großküche

Eine bundesweite Info-Kampagne für mehr Bio-Essen in Großküchen und Gastronomie ist gestartet worden. Zu der Eröffnungsveranstaltung in Frankfurt/Main kamen mehr als 100 Küchenleiter von Betriebskantinen, Krankenhäusern und Restaurants aus dem Rhein-Main-Gebiet. Die Kampagne ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und dauert mehr als ein Jahr. Eckpfeiler sind bundesweite Info-Veranstaltungen, umfangreiches Informationsmaterial und eine Service-Hotline. Erstmals wird es auch regionale Berater geben. „Bio-Produkte bringen nicht nur gesunde und wohlschmeckende Lebensmittel auf den Tisch, sondern auch einen Imagegewinn für jeden Betrieb“, begründen die Initiatoren ihr Engagement. Zu ihnen gehören der unter anderem der Ökologische Großküchenservice und Norbert Walter, Inhaber des vegetarischen Gourmet-Restaurants Radieschen in Darmstadt. Weitere Infos unter www.oegs.de und www.radieschen-home.de.

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