Postkarten in diesem Heft
Aktion reines Saatgut – Machen Sie mit!
Einfallstor Saatgut: Wenn der Beginn der Nahrungskette nicht frei von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) ist, wird Gentechnik durch die Hintertür eingeschleust.
Genau das schlägt die EU-Kommission vor. Nach der geplanten Gentechnik-Saatgut-Richtlinie soll angeblich „gentechnikfreies“ Saatgut je nach Sorte 0,3 bis 0,7 Prozent GVO enthalten dürfen, ohne dass dies deklariert werden muss. Im Klartext: Ein Bauer, der auf Gentechnik verzichten möchte, bekommt durch das Saatgut manipulierte Pflanzen untergejubelt, ohne sich dagegen wehren zu können.
Auf den ersten Blick mögen die vorgeschlagenen Prozentzahlen gering erscheinen. Doch eine einfache Rechnung verdeutlicht, was sie bedeuten. Jede 200. Maispflanze dürfte gentechnisch verändert sein (Grenzwert 0,5 %). Das sind auf der gesamten EU-Maisanbaufläche jährlich 2,5 Milliarden Genpflanzen, wohlgemerkt auf angeblich „gentechnikfreien“ Feldern.
Dass dies nicht sein muss, beweist Österreich. Hier ist seit zwei Jahren eine Verordnung in Kraft, die die vollständige Sauberkeit des Saatguts garantiert (die technische Nachweisgrenze liegt bei 0,1 Prozent).
Das Reinheitsgebot wird dort von allen Saatgutfirmen problemlos eingehalten. Gefordert ist jetzt die Bundesregierung. Sie muss die EU-Richtlinie im „Ständigen Ausschuss für Saatgut“ ablehnen und stattdessen ein Reinheitsgebot durchsetzen.
Noch ist es nicht zu spät: Durch breite Proteste kann das Vorhaben gestoppt werden. Bitte helfen Sie mit, schreiben Sie an den Bundeskanzler:
Unterzeichnen Sie die Postkarte, sie können Sie unter www.saveourseeds.org protestieren.
Unterstützen Sie die Aktion „Save our Seeds“ durch
eine Spende auf das
Konto 30 00 54 14
GLS-Bank (BLZ 430 609 67).
Weitere Infos.
Die Petition kann auch online unterschrieben werden.
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