Neue Stromrechnungen
Jeder erfährt, woher sein Strom kommt
Ab sofort muss jeder Stromanbieter in Deutschland seinen Kunden mitteilen, aus welchen Energiequellen der gelieferte Strom stammt. Die Angaben sind in drei Kategorien zu unterteilen.
Die Anbieter unterschieden zwischen Strom aus nuklearer Erzeugung (Atomkraft), fossiler und sonstiger Energie (Braun- und Steinkohle, Öl, Erdgas) sowie erneuerbarer Energie (Wasser, Wind, Biomasse, Fotovoltaik).
Auch die Umweltauswirkungen, die mit der jeweiligen Stromerzeugung verbunden sind, müssen auf der neuen Rechnung angegeben werden. Das neue Energie-Wirtschaftsgesetz schreibt dabei die Ausweisung der klimarelevanten Kohlendioxid-Emissionen (CO2) sowie Angaben über die Radioaktivität des bei der Erzeugung entstehenden Atommülls vor.
Damit die Kunden vergleichen können, muss auf jeder ausgestellten Rechnung die jeweilig gelieferte Stromzusammensetzung und die damit verbundenen Umweltbelastungen, den bundesdurchschnittlichen Vergleichswerten gegenüber gestellt werden.
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