Gentechnik-Proteststurm

Stürmen Sie im Frühjahr mit!

Ob Internet, Demo oder der eigene Garten: Es gibt viele Möglichkeiten, sich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft einzusetzen. Wichtig ist der erste Schritt.

Stoppt Seehofer: Die Internet-Aktivisten von www.campact.de haben einen Brief an Landwirtschaftsminister Seehofer vorbereitet. Einfach reinklicken und losschicken.

Aktiv in den März: Am Freitag, dem 3. März ist bundesweiter Aktionstag aller „Gentechnikfrei-Initiativen“. Mit zahlreichen regionalen Veranstaltungen, von der Demo bis zum Kino-Abend. Nähere Informationen in der Tagespresse.

Selbst Mais pflanzen: Die „Aktion Bantam“ will möglichst viele Menschen für den Anbau und die Vermehrung von „Golden Bantam“ gewinnen. Diese gentechnikfreie Süßmais-Sorte ist samenfest, darf – anders als patentiertes Saatgut – frei genutzt werden und schmeckt besonders süß. Das Saatgut aus biologisch-dynamischen Anbau kann unter www.bantam-mais.de bestellt werden.

Gen-Mais suchen: sie können unter www.standortregister.de nachsehen, ob in Ihrer Nachbarschaft Gen-Pflanzen angebaut werden. Sämtliche Flächen müssen dort drei Monate vor der Aussaat gemeldet werden.

Terminator verhindern: Mit gentechnischen Methoden können Pflanzen so manipuliert werden, dass ihre Samen nicht mehr keimfähig sind. Der Einsatz dieser „Terminator-Technologie“ wurde vor fünf Jahren international geächtet. Doch die Gentechnik-Konzerne wollen dieses Moratorium kippen. Die Kampagne „Freie Saat statt tote Ernte“ sammelt Unterschriften gegen die Terminator-Technologie.

www.freie-saat.de

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