Kaum Beschäftigte

Grüne Gentechnik kein Jobmotor

Auch bei verstärkter Anwendung der Agro-Gentechnik werde es in diesem Bereich keine zusätzlichen Arbeitsplätze geben. Das ist das Ergebnis einer vom BUND veröffentlichten Studie.

Für die von Befürwortern der Gentechnik oft angeführten positiven Wirkungen der Agro-Gentechnik auf den Arbeitsmarkt gebe es keine Belege. Das gelte auch für die Saatgutentwicklung und -produktion.

Als Grund werden absehbare Fusionen in der Agrarindustrie genannt. Derzeit zählt die privatwirtschaftlich finanzierte „Grüne Gentechnik“ weniger als 500 Beschäftigte.

Diese Ergebnisse stellte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in der Analyse „Grüne Gentechnik als Arbeitsplatzmotor? Genaues Hinschauen lohnt sich“ vor. Durchgeführt wurde die Untersuchung vom Lehrstuhl für Unternehmensführung der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg.

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