Schrot&Korn Titel 2/2009 

Spezial: Wie an Infos kommen?

Wissen ist Verbrauchermacht

Nur wenn Verbraucher genau Bescheid wissen, können sie ethisch-ökologische Kaufentscheidungen fällen.

Außer in Magazinen wie Ökotest oder Stiftung Warentest informieren sich Bürger vor allem bei den Verbraucherzentralen (VBZ). Die Arbeit der Verbraucherzentralen wird zu 85 Prozent aus Mitteln des Verbraucherschutzministeriums finanziert, der Rest aus Spenden und dem Verkauf von Informationsmaterial. Während die Bundeszentrale als Verbraucherlobby gegenüber politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gruppen agiert, erhalten Bürger in rund 200 Beratungsstellen der 16 Landesverbände oder bei Telefon-Hotlines ausführliche Beratung und Informationen.

Die Mitarbeiter geben dabei keine konkreten Produkt- oder Dienstleisterempfehlungen ab, dürfen aber auf nachgewiesene Missstände hinweisen. Von Landesverband zu Landesverband gibt es unterschiedliche Schwerpunkte. So hat zum Beispiel die Verbraucherzentrale Bayern auf der Seite www.allesoeko.net Wissenswertes zum Thema ökologischer Landbau übersichtlich aufbereitet.

Geld für die Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest wurde 1964 gegründet. Die Anschubfinanzierung kam seinerzeit vom Wirtschaftsministerium, mittlerweile wird sie zusätzlich zum Stiftungsvermögen teils aus Bundesmitteln, teils aus den Einnahmen des Zeitschriftenverkaufs finanziert.

Auch soziale Kriterien bewertet

Die Stiftung hat den Zweck, unabhängige Qualitätstests durchzuführen, um den Verbrauchern über die Veröffentlichung der Ergebnisse wichtige Informationen für ihre Kaufentscheidungen zu geben. Seit 2004 wird nun außerdem bei ausgewählten Produkten die ethische und soziale Verantwortung der dahinterstehenden Unternehmen bewertet.

Anmerkungen und Kommentare zum Artikel

Leserbrief schreiben Seite empfehlen
powered by
Impressum
Newsletter
Forum
Anfragen