Spezial: Nationalpark Eifel-Hohes Venn
Wildwest. Abfahrt Vulkaneifel
Lasso und Hufeisen werfen und die Artenvielfalt entdecken? Das können Kinder mit Scout Jack auch gleich hinter Bonn erleben - auf Englisch.

Rothaut oder Bleichgesicht? Egal, bei Quovadis-Tours sind alle Wildwest- und Naturfreunde willkommen.
Tief im Westen Deutschlands, zwischen dem wasserreichen Nationalpark Eifel und dem bizarren Hochmoor Hohes Venn in Belgien, ist die Natur noch ziemlich wild. „Das ist ein ganz toller, abwechslungsreicher Landschaftstyp, es herrscht ein raueres Klima. In der sehr kargen Gegend können nur bestimmte, hochangepasste Pflanzen und Tiere überleben“, beschreibt Birgit Süßenbach die Naturkulisse. Die Diplomsozialpädagogin, Naturführerin und Gründerin des Reiseanbieters Quovadis-Tours lässt Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren spielerisch die Zeit des „Wilden Westens“ erleben - und dabei die Natur entdecken. Während die kleinen Entdecker herausfinden, welche Pflanzen und Tiere sich hier ausgebreitet haben, im Dunkeln auf Pirsch gehen und dabei lernen, wie man ein Feuer entfacht, trainieren sie auch noch ihre Fremdsprachenkenntnisse, denn Scout Jack spricht nur Englisch.
Der Eiszeit auf der Spur
Wie man ein Lasso oder ein Hufeisen wirft oder sich mit einem Kompass in der Umgebung zurechtfindet, wird ebenfalls bei den Cowboy-Ferien vermittelt. Aber auch für Erwachsene ist die Gegend an der Westgrenze ein lohnendes Ziel: Majestätische Buchenwälder, knorrige Eichen und wilde Bäche laden zum Wandern ein - ob auf eigene Faust oder in Begleitung eines Waldführers. Eine weitere Besonderheit sind Eiszeitrelikte, Palsen oder Pingos genannt, die auf rund 2 000 Hektar zu finden sind. Von den Resten eiszeitlicher Hügel sind bis heute ringförmige Wälle zu sehen, die verlandende Moortümpel umschließen. Und vielleicht, Glück gehört dazu, läuft einem eine Wildkatze oder ein Biber über den Weg.
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