Spezial: Bodensee-Umrundung
273 Kilometer Radl-Ufer
Rekorde reizen. Nicht alle, aber das Schwäbische Meer einmal komplett mit dem Rad umrundet zu haben, dafür können sich ganze Familien begeistern.

Ein paar Moränenhügel hoch und runter, sonst ist hier alles flach.
Mit Deutschland, Österreich und der Schweiz führt der Bodensee-Radweg durch drei Länder. „Das Schöne ist, dass man meist direkt am Wasser fährt. Die kleinen, verkehrsarmen Wege sind einfach zu radeln, es ist nicht so hügelig und daher auch für Familien geeignet. Dadurch, dass man die Inseln besichtigen kann, hat man viel Abwechslung und neben Natur auch Kultur - und das alles bei mildem Klima“, fasst Michael Schlemm, Geschäftsführer des Radtourenportals flussradeln.de, die Vorzüge einer Fahrt auf einem der beliebtesten Radwege Europas zusammen.
Wein, Obst und ein überwältigendes Alpenpanorama sind stete Begleiter. Dazu kommt die reiche Vogelfauna der Bodenseeregion: 250 000 Vögel überwintern dort jährlich. 35 Fischarten bietet der flächenmäßig drittgrößte See Mitteleuropas eine Heimat. Mit dem Rheindelta wird ein wichtiges Naturschutzgebiet durchquert.
Von der E-Karre bis zur Kutsche
Welterbe inklusive Dazu kommt eine Fülle an Kulturschätzen, die es zu entdecken gilt: Besonders lohnenswert ist ein Abstecher auf die Insel Reichenau, die größte Insel im Bodensee. Das Kloster Reichenau zählt seit dem Jahr 2000 zum Unesco-Welterbe.
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