Leserbriefe

Sie finden hier die aktuellen und auch ältere Leserbriefe an Schrot&Korn

 

S&K 9/2010
S&K 9/2010

Grüne Seiten: Kontakte
Das Schrot&Korn-Brautpaar 2010

Seit langer Zeit lesen wir begeistert Ihr Naturkostmagazin. Am 17. Mai 2009 haben wir uns über eine Schrot&Korn-Anzeige kennengelernt und schnell gemerkt, dass wir das Beste sind, was uns je passiert ist. Im Mai 2010 gaben wir uns das „Ja-Wort“. Wir sind überglücklich, dass wir uns über diese Anzeige gefunden haben, und sagen von Herzen Danke für dieses großartige „Geschenk“. Wir sind stolz darauf, ein Schrot&Korn-Hochzeits-paar zu sein. In unseren Flitter­wochen in Meran bekamen wir ganz über­raschend die neueste Schrot&Korn zugeschickt.

S. und B. Geiger per E-Mail

Küche – wo Leben ist
Strahlung durch Induktionsherde

Mich hat der Artikel über Küchen aufhorchen lassen und ich möchte gerne Infos zum Thema Induktionsherd beisteuern. Die Wärme wird durch den Aufbau eines Magnetfeldes mit hochfrequenter Strahlung erzeugt. Unser Körper reagiert als Dämpfer auf hohe Frequenzen. Wer also Zeit am Herd verbringt, sollte sich der hochfrequenten Strahlung bewusst werden. Wer die Wahl hat, sollte auf Induktionsherde verzichten. 

M. Schröder, Berlin

 

So macht Bio echt Spaß!

Der Küchen-Artikel von Michalis Pantelouris hat mich total begeistert. Bitte viel mehr davon. Mit diesem augenzwinkernden Herzblut macht Bio echt Spaß! 

E. Jungwirth, Bad Orb

Bio in den Schlagzeilen
Bio ist mehr Genuss

Ich kann es immer kaum erwarten, bis die neue Schrot&Korn rauskommt. Seit meiner zweiten Schwangerschaft kaufe ich schrittweise mehr Bio und lasse mich nicht so leicht verunsichern von Stiftung Warentest & Co. 

J. Krammer per E-Mail

Ungestörter Geschmackssinn

Meine Enkeltochter hat zwei Meerschweinchen. Die bekommen regelmäßig Gurken aus unserem Garten zu fressen. Im Urlaub versorgte eine Nachbarin die Tiere mit Gurken aus konventionellem Anbau. Sie rührten trotz mehrerer Versuche diese Gurken nicht an! Da haben die Tiere wohl noch einen ungestörten Geschmackssinn?

G. Joppig per E-Mail

Anders abnehmen
Man muss nicht in alles passen!

Ich möchte zu den beiden Bildern für den Beitrag „Selbstcoaching: Anders abnehmen“ schreiben. Das Bild „Frau mit Bluse“ zeigt einen Körper, der in Kleidungsstücke gezwungen wird, in die er nicht passt. Und das hat für mich etwas Grundnegatives. Man muss nicht in alles passen. Weder kleidungstechnisch noch gesellschaftlich. Deswegen fand ich das andere Bild eine viel bessere Wahl, da es auch die Botschaft des Artikels in meinen Augen gut widerspiegelt.

L. Bührig per E-Mail

 

Wir hatten im letzten Editorial nachgefragt, welche der beiden Frauen Ihrer Meinung nach besser zum Artikel „Anders abnehmen“ passt. 78 Prozent der LeserInnen waren für die Frau mit ausgebreiteten Armen, 22 Prozent für die Frau mit grüner Bluse. Es haben 229 LeserInnen abgestimmt.

Ihre Redaktion

 

Leserfrage
Hühnertrockenkot auf Feldern?

Wird in der biologischen Landwirtschaft ebenso wie in der konventionellen sogenannter Wirtschaftsdünger aus Massentierhaltung (Hühnertrockenkot) auf die Felder ausgebracht?

H. Rudolph, Hannover

Unsere Antwort:

Die EU-Öko-Verordnung erlaubt, pro Hektar Land 170 kg Stickstoff auszubringen – auch Wirtschaftsdünger oder Hühnertrockenkot aus konventioneller Massentierhaltung. Bei Demeter und Bioland ist das verboten.

Ihre Redaktion

Lieblings-Chips:
Ergebnisse der Leserwahl

Im Juni-Heft 2010 wollten wir es genau wissen: Welche der vorgestellten Chipssorten knabbern Sie ganz besonders gerne? Heute steht das Ergebnis fest – und wir bedanken uns bei allen Interessierten für die vielen Rückmeldungen!

Spitzenreiter wurde Svenska mit den „Lantchips Sour Cream Chips“. Auf dem zweiten Platz liegt „Der leichte Genuss“ von Mayka. Die Gewinner unserer Probiersortimente wurden bereits schriftlich benachrichtigt.

 

S&K 8/2010
S&K 8/2010

Das Konto wechseln
Vielen Dank für den kleinen Tritt!

Nach der Lektüre Ihrer Kolumne in der letzten Schrot&Korn hab ich endlich meinen Kontowechsel zu Ende gebracht. Ich wollte schon lange die Bank wechseln, hatte sogar schon ein Konto bei der GLS-Bank beantragt, aber noch nicht aktiviert – die vielen Ummeldungen ...! Vielen Dank für den kleinen Tritt. 

U. Ondratschek per E-Mail

Ein Teil der Lösung: CO²-Ausgleich

Danke, Herr Grimm, dass Sie konkret werden. Nur, es fehlen ein paar Adressen: Auf www.gls.de kann ich meinen CO²-Ausstoß berechnen (Huch! 12 Tonnen!) und habe die Chance, mein Geld der Gierwirtschaft zu entziehen. Dasselbe gilt für die Umweltbank (Im Internet unter www.umweltbank.de). Bei beiden Instituten arbeitet Geld sozial und ökologisch nachhaltig. Ich bin Ex-Bankkaufmann. Alle herkömmlichen Banken sind durch hohe Investitionen etwa in die Agrarchemie, Gentechnik, konventionelle Großkraftwerke, Investment- oder Heuschreckenbanking ein Teil des Problems, (noch) nicht Teil einer nachhaltigen Lösung. Meine 12 Tonnen CO² gleiche ich aus (www.plant-for-the-planet.org) und engagiere mich für Baumpflanzaktionen. 1 Euro = 1 Baum. Das ist eine Gleichung, die ich verstehe. 

O. Kuhlemann, Göttingen

Mal raus aus allem!
Reisetipp von den Grünen Seiten

Nachdem ich Ihren Sabbatical-Artikel gelesen hatte, habe ich spontan eine Auszeit in einer Bio-Ferienpension im Naturpark Hoher Vogelsberg genommen! Die Pension fand ich in Ihrem Reiseanzeigenteil und kann sie sehr empfehlen! Danke, dass Sie mich darauf gebracht haben, mir so etwas einmal zu gönnen!

W. Kerkow-Richter, Buchholz

Einladung zur Grillparty
Toll: Vegane Grillrezepte!

Ich habe heute die neue Schrot&Korn gelesen und mich riesig über die veganen Grillrezepte gefreut. Bisher war in anderen Zeitschriften ein vegetarisches Rezept in einem Grillspezial das höchste der Gefühle. Ganz toll gemacht! 

A. Judtmann per E-Mail

Bio als Beruf
Malen in der Natur

Besonders hat mich Ihr Bericht über die Malerin Atsuko Kato gefreut, die mit Naturpigmenten malt und sich der Gesundheitsgefahren von Künstlermaterialien bewusst ist. Moon McNeills eben erschienenes Buch „Wenn Kunst krank macht. Vom allzu sorglosen Umgang mit Künstlermaterialien“ hätte gut als Literaturtipp hinter den schönen Artikel gepasst.

S. Neureiter, Kiel

 

S&K 7/2010
S&K 7/2010

5/2010 Küchenschau
Sprühend witzig!

Ein herzliches Dankeschön für die Küchenschau von Michalis Pantelouris! Sie ist wunderbar lebensnah und bodenständig geschrieben, mit Blick für das Wesentliche, informativ und dabei sprühend witzig – wirklich gelungen! 

N. Wörner per E-Mail

Induktionsherde unbedenklich?

Von Induktionsherden würde ich, solange es noch keine objektiven Langzeit-untersuchungen gibt, abraten. Denn die Magnetfelder, die dabei entstehen, können stärker sein als bei einem Handy, Telefon oder WLAN. Sich ein Induktionskochfeld nicht zu kaufen, nur weil es zu teuer ist, klingt, als wäre es das Nonplusultra (nur halt zu teuer). Solange die elektromagnetische Verträglichkeit dieser Felder nicht eindeutig bewiesen ist, sollte ein solches Feld in einer Küche nicht zu finden sein. 

B. Leuber per E-Maill

05/2010 Gen-Kartoffel
„Nur“ industriell verarbeitet

Um die Diskussion über die „Genknolle“ zu entschärfen, wird immer wieder gern darauf hingewiesen, dass diese Kartoffel „nur“ industriell verarbeitet werden soll. Gehört unter die Rubrik Industrie nicht auch die Pharma-Industrie? Dort wird in der Tabletten-Herstellung Kartoffelstärke als Bindemittel eingesetzt. Bekommen wir die gentechnisch veränderte Kartoffel über den Umweg Pharma-Industrie also doch auf den Tisch?

M. Schropp, Kempten

Unterwegs mit S&K
Wirkliche Lebensmittelhersteller

Toll, dass Schrot&Korn Bio-Hersteller vorstellt. Das vertieft mein Vertrauen und erleichtert mir das Einkaufen. Ich bin froh, dass es Produzenten gibt, die wirkliche Lebensmittel herstellen und nicht das Feld den Großkonzernen überlassen, die unsere schöne Welt mehr und mehr zerstören.

Y. Canal per E-Mail

Wasser in Flaschen
PET-Flaschen in der Kritik

Die Frage „Plastikflasche oder Glas“ stelle ich mir gar nicht mehr. Denn wenn es Glas gibt, kaufe ich Glas. Maßgebend für diese Entscheidung sind die Gesamtauswirkungen auf unsere Umwelt. Bereits bei der Produktion von Kunststoffen kommt es über Abwasser und Abluft zur Freisetzung von krebserregenden und genverändernden Stoffen. Durch verbesserte Herstellungsverfahren konnten Umweltbelastungen zwar gesenkt werden, was in Anbetracht der großen Produktionsmengen an Kunststoffen jedoch wieder unbedeutend wird. Bei der Entsorgung bzw. beim Recycling der Kunststoffe tauchen dann weitere Probleme auf, die nachhaltig unsere Umwelt schädigen. Mehr dazu auf der Website www.plastic-planet.de. Letztlich sollten wir alle unseren Gebrauch von Kunststoffen jeglicher Art reduzieren und bewusster mit diesem Produkt umgehen, das letztlich ein Produkt der Erdölindustrie ist. Denn so leicht und einfach wie PET & Co. hergestellt und gebraucht werden, werden sie von Mensch und Natur leider nicht schadlos verdaut!

R. von Barby per E-Mail

Flaschenwasser ist unökologisch

Die Frage, ob man Wasser besser in PET- oder Glasflaschen abfüllt, halte ich für ziemlich absurd. Wir sollten froh sein, dass es in Mitteleuropa eine funktionierende Wasserversorgung gibt. Wasser in Flaschen abzufüllen ist ökologisch völliger Irrsinn, egal welche Art von Flaschen.

H. Böck, Berlin

 

Klimaschädlicher Transport

Mit Befremden habe ich Ihren Artikel gelesen, in dem ein Importeur von italienischem Mineralwasser zu Wort kam. Jede dieser Flaschen muss über die Alpen transportiert werden. Das ist mit Sicherheit klimaschädlicher als der Transport im flacheren und näheren Deutschland. Die Abgase der Lkws sind für die Bergwälder, die vor Erosion, Lawinen und Muren schützen, eine Katastrophe. Die Alpen sind ein empfindlicher Naturraum, den es zu schützen gilt. Jeglicher Transitverkehr, der nicht unbedingt notwendig ist, sollte unterbleiben. Wir haben in Deutschland genügend hochwertiges Mineralwasser. Der klima- und landschaftsschädigende Transport über die Alpen ist überflüssig und deshalb ärgerlich.

A. Hauck per E-Mail

Bio-Massenproduktion
Dioxin in Bio-Eiern

Es ist nicht zu fassen. Was hat etwa ukrainisches Futter in deutschen Bio-Eiern zu suchen? Schon mal was von Tschernobyl und radioaktiv verseuchten Böden gehört? Oder überlangen, völlig unsinnigen Transportwegen? Klimakatastrophe oder regelmäßige Kontrolle? Ich kaufe gerne und bewusst Bio, jedoch nur, wenn verschiedenste Faktoren berücksichtigt sind. Im Zeichen von Massentierhaltung und Zentralfuttereinkauf verabschiedet man sich immer mehr von den Ideen der Bio-Bewegung. Massenproduktion ist ein Problem an sich, unübersehbare Strukturen ein daraus resultierendes. Wenn schon so produziert werden soll – wovon ich nicht überzeugt bin –, geht dies nur mit massiver Kontrolle. Alles andere ist Betrug am mehr zahlenden Kunden. Wenn ich dann lese, dass die Öko-Landbauverbände aufgrund diverser Vorfälle und Skandale in letzter Zeit sich nun zu „effizienteren Bio-Kontrollen“ durchgerungen haben, soll heißen, dass eine Mindestquote von 20 Prozent an unangekündigten Kontrollen ab Oktober 2010 eingeführt werden soll, kann ich nur sagen: a.) zu wenig und b.) zu spät. Solche Strukturen öffnen Betrügern Tür und Tor. Ändert diese, und zwar auch durch strikte Kontrollen. Ich hoffe, dass der Bio-Szene und den Anbauverbänden ihre Widersprüche allmählich aufgehen, da sie auf dem besten Weg sind, sich selber überflüssig zu machen bzw. Gegnern alle Argumente frei Haus zu liefern.

I. Hänschke-Schön, Nürnberg

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

bitte beachten Sie zum Thema Dioxin in Bio-Eiern unsere Meldung hier.

Ihre Schrot&Korn-Redaktion

Rezepte.
Zu kochkünstlerisch

Ich lese Ihre Zeitschrift gerne und mit Interesse. Die Rezepte sind mir allerdings oft zu „kochkünstlerisch“ angesiedelt. Bitte bringen Sie doch mal Rezepte mit alten und einheimischen Gemüsesorten. Ich selbst weiß zum Beispiel nicht, wie man Steckrüben verarbeitet. Von Freunden habe ich erfahren, dass ihnen Mangold fremd ist. Dann gibt es Teltower Rübchen und, und, und. Es ist ein weites Feld und ich denke für viele von Interesse.

R. Müller per E-Mail

Liebe Frau Müller,

wir nehmen Ihren Wunsch gerne für unsere Planung mit auf. In der Zwischenzeit hilft Ihnen unsere Rezeptdatenbank im Internet unter www.schrotundkorn.de weiter. Unter Rezepte können Sie dort bei Zutaten zum Beispiel „Mangold“ eingeben und erhalten entsprechend ein oder mehrere Rezepte.

Ihre Schrot&Korn-Redaktion

 

 

S&K 6/2010
S&K 6/2010

Leserreise
Wunderbar für Leib und Seele

Die Schrot&Korn-Leserreise zum Bio-Hotel Eggensberger in Hopfen am See war rundum wunderbar für Leib und Seele. Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt in einem Hotel und hatte noch nie so gutes (vegetarisches) Essen. Hoffentlich gibt es wieder mal so ein Angebot.

M. Müller,Freiburg

Warum wir so träge sind
Gestaltungsmacht der Bürger

Danke für das Interview mit Harald Welzer. Er spricht mir aus dem Herzen. Natürlich müssen die Weichen im Großen gestellt werden. Doch wenn dies nicht geschieht, hilft es nicht, in Lethargie zu verfallen. Wir müssen uns bewusst machen, dass die Gesellschaft aus jedem Einzelnen von uns besteht und jeder in seinem Rahmen Gestaltungsmacht und Verantwortung hat.

C. Multrus per E-Mail

Wir brauchen mehr direkte Demokratie

Es gibt eine Öko-APO 2.0 (Anm. d. Red.: außerparlamentarische Opposition im Mitmach-Internet) und sehr aktive BürgerInnengesellschaft. Dennoch handeln Politiker meist im Interesse finanzstarker Lobbys. Es werden zum Beispiel Bäume gefällt, obwohl diese kostenlos viel klimaschädliches CO² aufnehmen und in Sauerstoff umwandeln. Dagegen wehren sich bundesweit Bürgerinitiativen. Leider spielt Klimaschutz in der praktischen Politik kaum eine Rolle. Ich erinnere an den überflüssigen Bau von Flughäfen wie im Querumer Forst (Braunschweig) und den Ausbau eines Freizeit-„Parks“ in Brühl, für den 50 000 Bäume gefällt werden sollen. Wir brauchen mehr direkte Demokratie, wie es der Verein „Mehr Demokratie“ fordert und für die Politik verbindliche Volksentscheide ohne bürokratische Fallstricke. Auch auf EU-Ebene besteht ein massives Demokratie-Defizit. Mehr direkte Demokratie ist das beste Mittel gegen Politikverdrossenheit.

A. Guttzeit, Berlin

Hintergrund PET
PET ist sicher für stille Wässer

Die genauere Betrachtung der Frankfurter-Wasser-Studie aus 2009 offenbart, dass die Messwerte der Umwelthormone im Mineralwasser in Glas, Ein- oder Mehrweg-PET nur sehr wenig Unterschiede zeigen. Glas ist nicht von vorneherein die bessere Verpackung und gute PET-Materialien sind nicht automatisch schlecht. Es kommt vielmehr im Hinblick auf Rückstände und Belastungen auf die Qualität des Wassers an der Quelle an, auf die Qualität des eingesetzten PET-Materials und auf eine schonende kalte Befüllung der Flaschen.

Die Originalstudie ist einsehbar unter: http://www.springerlink.com/content/515wg76276q18115/

M. Tag, Wiesbaden, Geschäftsführer der H2Ovital oHG

Bio-Gedicht einer 14-Jährigen
Und wieder fragt keiner: Warum denn bloß?

Ich lese Eure Zeitschrift gerne und möchte Euch deshalb meinen Bio-Liedtext schicken: 3 000 Hennen in einem Stall? Die haben doch `nen Knall! Bio-Gemüse hin oder her, das kaufen fällt uns ziemlich schwer. Dort steht bio, hier steht bio und dort auch – ist das alles gut für meinen Bauch? Ist bio wirklich bio oder ist`s ein Schmäh? Wer kennt sich da noch aus, oje! Das Getreide wird sehr groß und alle sagen: Wie famos! Und keiner fragt: Warum denn bloß? Die Tiere werden fett, der Bauer denkt: wie nett! Das Obst ist makellos und wieder fragt keiner: Warum denn bloß? 

A. Gattringer (14), Kufstein

In eigener Sache
Leserbefragung von Schrot&Korn

In jedem vierten Heft finden Sie diesmal den Fragebogen „Ihre Meinung ist uns wichtig“. Falls er Ihrem Heft nicht beiliegt, kein Problem. An der Befragung können Sie auch unter www.schrotundkorn.de/leserbefragung teilnehmen.

 

S&K 5/2010
S&K 5/2010

02/2010 Café Tasso
Super Ausgehtipp für Berlin

Kurz vor unserer Abreise nach Berlin fand ich Ihren Artikel über das Café Tasso. Gleich am ersten Abend habe ich Mann und Tochter hingeschleppt. Wir wurden nicht enttäuscht. Es machte richtig Spaß, der Gruppe Gampelspil zu lauschen und im gut sortierten Antiquariat zu stöbern. 

H. Laufer per E-Mail

03/2010 Angeschmiert!
Danke für die Warnung

Da ich selbst auf das Schauma-Bio-Shampoo hereingefallen bin, finde ich es enorm wichtig, vor solchen Täuschungen zu warnen. Weiter so!

S. Soriano, Wuppertal

03/2010 Mit allen Sinnen
Qualitätsoffensive in der Bio-Branche

Ich beobachte bei Bio-Lebensmitteln einen Trend zu schönerem Aussehen auf Kosten des Geschmacks. Dass die makellos runden Tomaten außerhalb der Saison nicht schmecken, ist ja nachvollziehbar. Warum aber zunehmend auch die saisonalen, heimischen? Ich plädiere für eine Qualitätsoffensive in der Bio-Branche!

E. Kassnel, München

Schokokuchen à la Engelke
Danke Anke!

Das Schokokuchen-Rezept von Anke Engelke ist der Knaller. Ich hab ihn schon drei Mal gebacken und zigfach weitergegeben. Danke dafür! Danke Anke!

Karla per E-Mail

Klimafreundlich essen
Welthunger

Der Fleischkonsum und der Konsum anderer konventioneller tierischer Produkte ist Klimakiller Nr. 1 und Mitverursacher des Welthungerproblems. So leiden wegen eines kleinen Bissens Fleisch Tier, Mensch und Umwelt! 

S. Heiligtag per E-Mail

Vegetarisch Japanisch

Bei „Sushi, Temaki, Teriyaki“ hatte ich mich als Vegetarierin drauf eingestellt, die Story schnell zu überblättern. Sehr erfreut hab ich gesehen, dass es ausschließlich vegetarische Rezepte sind! Macht weiter so! Es tut gut, vegetarisch oder vegan zu leben, und es schmeckt!

S. Puchberger, Linz

Klimabilanz fetter Milchprodukte

Die Reduzierung des Fleischkonsums und der Kauf von Bio-Produkten sind ein niedrigschwelliger Einstieg in einen klimafreundlicheren Konsum. Doch fällt die Klimabilanz aller tierischen Nahrungsmittel (insbesondere fetter Milchprodukte) gemessen am CO²-Aufkommen bei der Herstellung erschreckend schlecht aus. Laut Darmstädter Öko-Institut liegt die Bilanz eines Kilogramms Butter gemessen am CO²-Aufkommen doppelt so hoch wie die eines Kilogramms Rindfleisch. Das Heidelberger Institut für Energie und Umweltforschung (ifeu) kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 

T. Malich per E-Mail

 

S&K 4/2010
S&K 4/2010

Rezepte
Bitte mehr Sahne ...

Eure Rezepte sind wirklich lecker. Nur werden die Portionen Jahr für Jahr kleiner und die Zutaten immer „lighter“. Nicht alle Leser sind Büromenschen. Wenn ich bei minus 15 Grad nach acht Stunden Holzmachen reinkomme, dann wünsche ich mir ein richtiges Essen – die vierfache Portion Eurer jetzigen Rezepte mit zusätzlich Sahne. Ihr würdet vielen eine Freude machen, wenn es mal Rezepte für schwer arbeitende Leute gäbe, die wirklich satt machen.

M. Wick, Horsbüll

... bitte weniger Sahne

Einige Eurer Rezepte enthalten zu viel Fett in Form von Sahne. Die meisten Bio-Kunden sind heute nicht mehr so untergewichtig wie noch vor 20 Jahren, daher könnten die Rezepte „abgespeckt“ werden: statt Sahne lieber Joghurt mit 1,8 % Fett.

R. Maler per E-Mail

Beilage in Schrot&Korn
Diese Reise ist nicht nachhaltig!

Mir ist es ein Rätsel, wieso angesichts aktueller Themen wie Klimakonferenz, Nachhaltigkeit etc. plötzlich in der Schrot&Korn eine Reise in die Türkei per Flugzeug, mit klima­tisierten Reisebussen, angeboten wird. Das passt einfach nicht zusammen!

E. Feldmann per E-Mail

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sie haben recht! Obige Reise erfüllt keine nachhaltigen Kriterien und passt deshalb nicht zu uns. Wir haben weitere Anzeigen dieses Anbieters abgelehnt.

Schrot&Korn-Anzeigenabteilung

02/2010 Heilfasten
„Entschlacken“ ist erfahrbar

In Ihrem Artikel zum Heilfasten heißt es, dass der Begriff „Entschlacken“ umstritten sei, da ein gesunder Körper keinen Abfall ablagere. Für Fastende ist Entschlacken jedoch eine erfahrbare Tatsache. Meine Gelenkschmerzen lassen nach, weil beim Fasten Säuren ausgeschieden werden.

K. Rohr, Niederndodeleben

Schadstoffe können wandern

Mit Recht weisen Sie darauf hin, dass Heilfasten für Schwangere und Stillende nicht geeignet ist. Ich würde diese Einschränkung erweitern: Auch für Frauen, die schwanger werden möchten, und Menschen mit höherer Schadstoffbelastung ist Heilfasten nicht geeignet. Fasten mobilisiert Schadstoffgemische, die vom Fettgewebe über das Blut in andere Organe wandern, zum Beispiel ins Gehirn oder in die Gebärmutter. Es ist nicht anzunehmen, dass alle ausgeschieden werden.

I. Scherrmann, Ochsenhausen

Hintergrund Bio-Eier
Was steht auf dem Ei?

Gratulation zu Ihrem mutigen Beitrag über das Bio-Ei. Von Ihrem Artikel ermutigt, habe ich die Webseite www.was-steht-auf-dem-ei.de aufgesucht und dort die Eiernummer vom Hof Alpermühle eingegeben, dessen Eier ich regelmäßig kaufe. Zu meiner Überraschung wurde mir ein Hof aus Niedersachsen angegeben. Auf Nachfrage beim Hof sagte man mir, es handele sich bei dem Namen „Hof Alpermühle“ um einen Zusammenschluss mehrerer Bio-Höfe, die allesamt unter dem Namen „Hof Alpermühle Nümbrecht“ vermarktet werden. Sowohl die Webseite des Hofes als auch die Verpackung „gaukeln“ jedoch vor, die Eier stammten aus Nümbrecht. Verbraucher, die regional einkaufen möchten, werden hier in die Irre geführt. Erst im Impressum der Webseite wird geklärt, dass es sich um einen Zusammenschluss mehrerer Bio-Höfe handelt. Das ist in meinen Augen Vortäuschung falscher Tatsachen.

J. Bolger per E-Mail

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

auf Ihren Hinweis hin haben wir uns mit Hof Alpermühle in Verbindung gesetzt. Nach Aussage eines Mitarbeiters (Name ist der Redaktion bekannt) nimmt die Erzeugergemeinschaft Hof Alpermühle die Kritik ernst und wird, sobald die vorrätigen Eierschachteln aufgebraucht sind, auf der neuen Verpackung die Herkunft der Eier transparenter machen. Diese neuen Eierschachteln würden spätestens Ende des Jahres im Handel sein.

Ihre Schrot&Korn-Redaktion

 

S&K 3/2010
S&K 3/2010

12/09 Klima
Fleischkonsum ist klimaschädlich

Ihren Artikel „Der einzige Weg: CO²-armes Wachstum“ finde ich sehr aktuell und interessant. Er ist aber lückenhaft. Der britische Ökonom Lord Nicholas Stern hat zu diesem Thema etwas noch Wichtigeres gesagt, nämlich: „Fleischessen wird bald so verpönt sein wie betrunken Auto fahren.“ Er prognostiziert für die Zukunft eine Abnahme des Fleischkonsums. „Wenn die Menschen sich darüber Gedanken machen müssen, was sie tun, werden sie sich auch darüber Gedanken machen, was sie essen.“ sagte er der Times.
M. Volosinovszky, per E-Mail

Reale Kosten umlegen

Noch viel wichtiger als einzelne Menschen zu überzeugen, gegen den Strom zu schwimmen, erscheint mir die unverzügliche Schaffung von Kostenwahrheit: 1. die Abschaffung der Milliarden-Subventionen für konventionelle Tierfabriken; 2. die Förderung ökologischer Landwirtschaft zur nachhaltigen Ver­sorgung der Allgemeinheit mit gesunder pflanzlicher Kost; 3. eine Fleisch- und Molkereisteuer, mit einem mehrfach höheren Steuersatz für konventionelle als Bio-Produkte. R. Hoog, per E-Mail

12/09 Wohnprojekte
Mein Projekt gefunden!

Schön, dass Sie sich dieses wichtigen Themas angenommen haben. Damit man im Alter nicht trotz betreutem Wohnen vereinsamt oder gar im Heim landet, sollte sich jeder frühzeitig nach gemeinschaftlichen Wohnmodellen umsehen. Hierfür bringt Ihr Artikel am Ende mit Adressen und Links sogar praktische Hilfen. So habe ich schon vor einiger Zeit über das von Ihnen erwähnte Wohnprojekte-Portal ein für mich stimmiges Mehrgenerationen­projekt in Landau/Pfalz gefunden.
T. von Taeuffenbach, per E-Mail

Schrot&Korn allgemein
Danke!

Danke, danke für Ihre kritische und ehrliche Berichterstattung. Wir müssen endlich begreifen, dass wir Geld nicht essen können. Und sei es noch so schwer, Respekt und Achtung vor der Natur zu haben: Jede Mühe sollte uns dieser wunderbare Planet wert sein!
S. Resch, Wien

01/10 Aufruf im Editorial
Warum ich Bio kaufe

Ich kaufe Bio, weil ich glaube, dass Bio-Produkte gesünder sind. Weil es mir einfach besser schmeckt. Weil auf natürliches Wachstum geachtet und künstliche Zutaten vermieden werden. Weil eher Produkte aus der heimischen Region und mehr Saisonprodukte angeboten werden. Weil Wert auf Arbeitsbedingungen gelegt wird. Weil ich möchte, dass die Erzeuger einen fairen Preis bekommen und nicht durch Großkonzerne ausgebeutet, gar giftigen Substanzen ausgesetzt werden. Weil ich nicht Massenkonsum unterstützen möchte. Weil ich nicht gerne in Supermärkten und Discounter-Läden einkaufe. Weil ich die Atmosphäre in unserem Bio-Laden genieße. Weil ich gleich gesinnte Leute im Bio-Laden treffe, die sich Zeit nehmen sich zu unterhalten. C. Schumann, Wittlich

Natürlich kaufe ich Bio-Produkte wegen der unbestreitbar besseren Qualität. Aber wichtig ist es mir auch, denen mein Geld zu überlassen, die bewahren; nicht denen, die aus­beuten und zerstören.
R. Carl, per E-Mail

Ich kaufe Bio, weil ich mich nicht zur Sondermülldeponie der Lebensmittelindustrie und konventionellen Landwirtschaft machen lassen will. Denn nur eine nachhaltige biologische Landwirtschaft schützt die Erde und die Menschen und kann die Ernährung der Menschheit garantieren. A. Schäfer, im Internet

Ich kaufe Bio, weil es besondere Brotsorten gibt. Bettina R., im Internet

Ich kaufe in kleinen Bio-Läden ein, weil ich somit nicht mein Geld riesigen Konzernen in den Rachen stecke. Weil ich somit nicht die reichsten Deutschen noch reicher mache. Weil ich die Individualität in der Gesellschaft fördern möchte, gegen den Einheitsbrei von Aldi, Saturn und Co. Vera, im Internet

Weitere Antworten auf die Frage „Warum kaufen Sie Bio?“ findenSie im Internet: www.schrotundkorn.de/links Warum kaufen Sie Bio? Schreiben Sie uns!

 

S&K 12/2009
S&K 2/2010

12/09 Wohnprojekte
Lebende Modelle

Dass sich immer mehr Menschen für solche Lebensformen interessieren und die Anzahl der Projekte steigt, kann ich mit meinen jahrelangen Forschungen über solche Gemeinschaftsprojekte bestätigen. Ergebnis meiner Forschung ist zudem, dass leider die meisten dieser Gemeinschaften bereits in der Planungsphase scheitern oder nicht sehr alt werden. Ich beobachtete folgende Gründe: Schwierigkeiten beim Finden geeigneter Immobilien, finanzielle und rechtliche Überforderung und vor allem zwischenmenschliche Konflikte. Dies ist aber kein Grund, dass Gemeinschaftsprojekte Utopien bleiben müssen. Im Gegenteil: Vor allem soziales Miteinander lässt sich lernen! Dafür sind bestehende Gemeinschaften lebende Modelle, von denen viel gelernt werden kann.
Dr. I. Kunze, Münster

Gemeinschaft (er)leben

Als Vorsitzende des Vereins „Wohnen mit Kindern“ e. V. in Düsseldorf habe ich mich sehr über Ihren Artikel gefreut. Denn wir als ein gut funktionierendes Wohnprojekt bekommen viele Anfragen. Viele Familien halten Ausschau nach anderen Wohnformen, in denen sie Gemeinschaft (er)leben können, aber auch ihren eigenen Bereich haben. Beispiele aus anderen Städten und Bundesländern machen Mut, sich für ein eigenes Wohnprojekt zu engagieren. 
M. Richli, per E-Mail

12/09 Rezepte
Sensationell lecker

Die Honig-Paprika-Mandeln habe ich nun schon mehrfach zubereitet und verschenkt und sie sind absolut sensationell lecker! Was man vielleicht beachten sollte: Sie schmecken besser mit scharfem Paprikapulver und der Honig sollte ziemlich neutral sein, am besten Akazienhonig. Das Rezept geht wirklich schnell, das einzige, das etwas Zeit kostet, ist das Blanchieren der Mandeln, aber nur wegen der Menge, an sich geht das auch sehr schnell und ist viel billiger als fertig blanchierte zu kaufen!
K. Gruen, per E-Mail

Schrot&Korn allgemein
Ermutigung und Beispiel

Ich bin jedes Mal gespannt auf die Themen und freue mich besonders über die Recherchen zu globalen Themen, Umweltschutz, vegetarisches Essen, Gentechnik, interessante und tolle Projekte wie das mit dem Wohnen oder auch Lebenshilfe wie das Problem mit alten Gewohnheiten. Am liebsten möchte ich das dann allen möglichen Leuten weitergeben und ans Herz legen. Einer Freundin sende ich jetzt zwei dieser Artikel als Ermutigung und Beispiel.K. Käthner, Chemnitz

Lieblings-Schokocreme: Ergebnis der Leserwahl

Im Novemberheft 2009 wollten wir es genau wissen: Welche der vorgestellten Schokocremes streichen Sie sich ganz besonders häufig aufs Frühstücksbrot? Heute steht das Ergebnis fest – und wir bedanken uns bei allen interessierten „Naschkatzen“ für die vielen Rückmeldungen! Spitzenreiter wurde Rapunzel mit dem Klassiker Samba Haselnuss. Auf dem zweiten Platz liegt die Nuss- Nougat-Creme von Vivani. Die Gewinner unserer 11 Probiersortimente wurden bereits schriftlich benachrichtigt.

 

 
 

S&K 12/2009
S&K 1/2010

11/09 Sauna
Wie ein Tag Urlaub

Danke für diesen informativen Artikel. Ich gehe selber regelmäßig in die Sauna und kann die positiven Effekte auf den Körper und das Immunsystem nur bestätigen. Ebenso die Wirkung auf die Seele, getreu unserem Motto: „Ein paar Stunden in der Sauna sind wie ein Tag
Urlaub“. All diejenigen, die keine Sauna bei sich zu Hause haben, können sich
unter www.sauna-guide.org informieren, welche Saunen es in ihrer Nähe gibt.
N. Harendt, per E-Mail

11/09 Genießen
Einfach und lecker

Da wir viele Walnüsse in diesem Jahr haben, ist mein Mann auf der Suche nach Verarbeitungsmöglichkeiten auf das Rezept „Orientalische Paprika-Nuss-Paste“ gestoßen. Nach dem Lesen war uns klar, klingt interessant, probieren wir aus. Und es ist einfach und total lecker. Unsere Gäste waren auch alle begeistert. Wir können es nur empfehlen.
M. Helfricht, per E-Mail

10/09 Bio in München
Restaurant „bux“ geschlossen

Die Spalte „Bio in München“ fand ich ganz klasse! Habe mich auch gleich auf den Weg gemacht zum ersten Bio-Restaurant, das vorgestellt wurde um leider herauszufinden, dass es seit zirka einem halben Jahr nicht mehr existiert!
A. M. von Agris, per E-Mail

Anmerkung der Redaktion: In der Tat waren die Informationen in diesem Fall veraltet. Wir bitten um Entschuldigung!

Schrot&Korn allgemein
Viel Genuss

Ich lese Ihre Zeitschrift, seitdem ich den Bio-Supermarkt zum ersten Mal betreten habe und beides tue ich nach wie vor mit viel Genuss. Vor allem lese ich Ihre Zeitung gerne, weil doch sehr viel Positives geschieht und Sie viel davon berichten. Mir würde gefallen, wenn auch mehr technische Sachen zum Tragen kämen, zum Beispiel Fortschritte bei E-Autos, Hintergründe warum Unternehmen keinen Bio-Diesel mehr nutzen, etc. und überhaupt, wie die Logistik für Bio-Nahrungsmittel aussieht. Ich hoffe, Sie bleiben weiterhin am Ball.
W. Schäfer, per E-Mail

11/09 Winterreise
Urlaub im Schnee

So gut wie Schrot&Korn normalerweise ist, die Argumentation über „nachhaltiges Pistenskifahren“ halte ich, vorsichtig ausgedrückt, für sehr fragwürdig. Pistenskifahren stellt einen gewaltigen Eingriff dar. Nicht nur, dass die Lifte und die Schneekanonen laufen, nachts ist auf den Pisten auch ganz schön was los: wenn sie präpariert werden. Was aber für den Skifahrer nicht zu sehen ist, sind die Eingriffe in die Natur. Die sieht man nämlich nur im Sommer. Wer einmal ein Skigebiet gesehen hat, wo gerade Schneekanonen installiert werden, der will da nicht mehr hin. Und die Argumentation von Herrn Peters (Vorstandsmitglied beim Forum anders reisen, Anmerk. d. Red.), dass Schneekanonen auch Vorteile haben und nun mal da sind, ist ein Freibrief für alles. Kohle- und Kernkraftwerke sind nun mal da, gen­manipulierte Pflanzen auch, und haben ja vielleicht auch irgendwelche Vorteile. Das Einzige, was wirklich konsequent ist, ist nicht zum Pistenskifahren zu gehen.
P. Listmann, Holzkirchen

Rezepte
Herzlichen Dank

Ich möchte mich herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie jetzt die Rezepte mit Nährwertangaben wie Kohlehydrate und Fett etc. ausgewiesen haben. Jetzt kann auch ich als Diabetikerin die schönen Rezepte zubereiten.
I. Bauersfeld, Barsbüttel

Leider können wir nicht alle Briefe abdrucken – oder nicht in ganzer Länge.

 

S&K 12/2009
S&K 12/2009

10/09 Ohne-Gentechnik-Kennzeichnung
Lücke geschlossen

Ihrer abwertenden Einschätzung zur „Ohne-Gentechnik-Kennzeichnung“ muss widersprochen werden: Die EU sieht für Fleisch, Eier und Milch, die von mit GVO gefütterten Tieren stammen, keine Gentechnik-Kennzeichnung vor. Die Bio­Verbände haben sich zusammen mit den Umweltverbänden für die Ohne-Gentechnik-Kennzeichnung (OGKz)mit ihren für die Praxis tauglichen Regelungen stark gemacht, weil es die einzige Möglichkeit ist, diese Lücke zu schließen. Wer in der Fütterung auf Gentechnik verzichtet, hat nun endlich die Möglichkeit dies dem Verbraucher mitzuteilen. Wenn die OGKz ein Erfolg wird, ergibt das einen Impuls für Bauern, auf Gentechnik auch im Futterbau zu verzichten – hier und in Übersee. Auch Öko-Bauern haben ein großes Interesse daran, obwohl sie selbst eine solche Kennzeichnung nicht brauchen. Nur wenn ihre Nachbarn die Finger von der Gentechnik lassen, brauchen sie keine Verschmutzung zu befürchten.

Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft

10/09 Bienen leiden Hunger
Vielen Dank!

Vielen Dank für den Bericht. Mir ist die Abwesenheit der Bienen in diesem Frühjahr auch aufgefallen und als dann alles schlagartig auf einmal blühte, gab es danach eine Mangelzeit für die Bienen. Vor zwei Jahren haben wir einen großen Garten gemietet, nun sind wir dabei diesen naturnah umzugestalten. Angefangen haben wir mit Phacelia (Bienenweide) und legen nun Staudenrabatte an, die auch Bienen und Insekten Nahrung bieten. Vielleicht eine Anregung für Ihre Leser, wenn es um die Neuanlage von Gärten geht. 

J. Pflugmacher, Büdingen

Fehlerteufel

Fälschlicherweise haben wir in der Novemberausgabe G. Büschels Leserbrief „Viele Gründe, Vegetarier zu werden“ K. Schweisfurth zugeordnet. Seinen Brief reichen wir hier nach und bitten, den Fehler zu entschuldigen:

„Die Diskussion, ob wir berechtigt sind Fleisch und Wurst von unseren Nutztieren zu essen, ist schwierig und auch die Philosophen können uns dazu keine endgültige Antwort liefern. Ich bitte jedoch die Vegetarier um eine Antwort auf folgende Frage: Jede Kuh, jedes Schaf und jede Ziege muss jährlich Nachwuchs bekommen, um Milch geben zu können. Diese Tiere werden nicht gebraucht, wenn alle Vegetarier werden. Was soll dann mit den Tieren passieren? Nach der Geburt töten? Riesige Altersheime für Nutztiere? Bei den Ziegen ist es teilweise schon so weit. Ziegenkäse ist beliebt, aber die Zicklein wollen wenige essen. Also werden diese manchmal schon nach der Geburt getötet.“ 

Karl Schweisfurth, Herrmannsdorf

Leserbefragung – Ergebnis

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vielen Dank an alle, die bei der Umfrage (Heft 10/09) zur Neugestaltung von Schrot&Korn mitgemacht haben. Insgesamt waren es 2 858 Leserinnen und Leser. Die Veränderungen von Optik und Inhalt wurden sehr positiv beurteilt. Zwischen 75 und 96 Prozent finden die abgefragten Veränderungen „sehr gut“ bzw. „gut“. Das freut uns und bestätigt uns darin, in diese Richtung weiter zu gehen. Die besten Bewertungen gab es für die großzügigere Gestaltung der Rezeptseiten. Das Titelbild ist einigen Teilnehmern zu kühl und farblos. Auch lasse es sich nur schwer vom September-Titel unterscheiden. Wir sehen das auch so und haben diesmal bereits nachgebessert. In puncto Optik wurde häufiger der Wunsch geäußert, sie sollte etwas auffälliger sein und sich nicht von den Anzeigen „erdrücken“ lassen. Hier können wir sicherlich noch etwas tun.

Und inhaltlich? Viele Teilnehmer zeigten sich erleichtert, dass die Qualität noch stimmt. Und die Leser, die befürchten, dass wir zu sehr in Richtung Lifestyle marschieren, können wir beruhigen. Wir werden weiterhin verlässlich und auch kritisch über Naturkost und Bio berichten.

Unter www.schrotundkorn.de/umfrage-ergebnis haben wir die genaue Auswertung und die Gewinner der Einkaufsgutscheine veröffentlicht.

Barbara Gruber

 

S&K 11/2009
S&K 11/2009

Das neue Schrot&Korn
Weiter so!

Herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Überarbeitung Ihres Magazins – sehr ansprechend, klar und modern (im besten Sinne des Wortes)! Ihr Magazin wirkt nun offener und freier – sehr schön! Wir greifen immer sofort nach der Neuausgabe in unserem schönen Bio-Markt – und das schon seit Bestehen Ihres Magazins! Weiter so und viel Erfolg dabei!

P.-D. und B. Siefert, Michelstadt

Weniger Interessantes

Meine Meinung: Es steht weniger Interessantes drin, die Fotos sind größer und es gibt mehr unbedrucktes Papier. Mich interessiert vor allem Hintergrundwissen aus Politik, Landwirtschaft und Umwelt- und Verbraucherschutz. Ich habe in der Vergangenheit oft wertvolle Hinweise in Schrot&Korn gefunden, jetzt aber das Gefühl, dass das Blatt mehr Richtung „Lifestyle“ getrimmt wird. Kochen ist für mich übrigens eine Selbstverständlichkeit, die Aufmachung der Rezepte nimmt mir zu viel Raum ein. 

M. Tölle, per E-Mail

 

Leicht, luftig, dezent

Die neue Gestaltung – leicht, luftig und dezent – ist gut gelungen. Mir gefällt, dass die Seiten nicht mehr so überladen sind, dass nicht mehr so viele Farben und Bilder den Texten hinterlegt sind. Das erleichtert die Lesbarkeit. Den Hauptartikeln mehr Raum zu geben, kann ich nur befürworten!

U. Wingen, per E-Mail

Leserdiskussion zum Spezial Tierhaltung
Fleisch keine „psychologische Sucht“

Angesichts der vielen Leserbriefe, die zum Fleischverzicht aufrufen, finde ich es angebracht, auf ein paar Fakten hinzuweisen. Wahrscheinlich spielt Fleisch in der Entwicklung der Hominiden schon seit circa 2,5 Millionen Jahren eine sehr wichtige Rolle. Eine Untersuchung an 229 neuzeitlichen Jäger- und Sammlergesellschaften zeigt, dass der durchschnittliche Anteil von verzehrtem Tierischen zwischen 56-65 Prozent liegt. Dabei verzichtet kein einziges Naturvolk freiwillig auf Fleisch. Auch zahlreiche Beispiele aus der Physiologie – wie die sehr ineffektiven und begrenzten Möglichkeiten, Taurin oder langkettige mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu synthetisieren – deuten an, dass Fleisch nicht eine „psychologische Sucht“ ist, wie kürzlich ein Leser seine Meinung ausdrückte, sondern eine physiologische Notwendigkeit.

R. Klement, per E-Mail

Lieblings-Pesto: das Ergebnis der Leserwahl

Im Septemberheft wollten wir es wissen: Welches der vorgestellten Pestos ist Ihr persönlicher Favorit?

Und heute sagen wir Dankeschön – denn Ihre „Wahlbeteiligung“ mittels Internet und zugesendeten Karten war einfach toll! Nun steht das Ergebnis fest: Das Pesto Genovese von Bio Verde erhielt die meisten Leserstimmen. Auf Platz zwei landete mit dem Pesto Tradizionale von Terrasana ein weiterer Klassiker ganz oben. Die Gewinner unserer 11 Probiersortimente wurden bereits schriftlich benachrichtigt.

 

S&K 10/2009
S&K 10/2009

Schrot&Korn Relaunch
Spagat geschafft

Mir gefällt die neue Schrot&Korn sehr, sowohl was die Gestaltung als auch was den Inhalt angeht. Ich finde es gut, mit der Zeit zu gehen, jedoch sollte man sich nicht verleiten lassen, jeden Schnickschnack mitzumachen. Ich denke, Schrot&Korn hat den Spagat geschafft. Viel Erfolg weiterhin.

M. Kniebusch, per E-Mail

Luftig, locker, modern

Herzlichen Glückwunsch, da hat sich ja richtig was entpuppt! Luftig, locker und modern, inhaltsstark und übersichtlich. Sehr gut gelungen! Mir sind für meinen Geschmack ein paar zu viele Rezepte abgedruckt, aber ansonsten ist das neue Outfit samt Inhalt eine runde Sache. Weiter so!

I. Dechow, per E-Mail

 

Gute Mischung

Oh Gott, was denn für Rilauntsch-Mühen, können Sie noch normal formulieren? Einer Zeitschrift, die sich dem natürlichen Leben widmet, steht dieses lächerliche Amerikanisieren der Mainstream-Medien nun überhaupt nicht, wirkt völlig unseriös. Hören Sie damit bloß wieder auf, sonst verlieren Sie viele Leser (mich eingeschlossen).

K. Knopf, per E-Mail

Ökotouch verloren

Herzlichen Glückwunsch zu dieser neuen Gestaltung! Das Heft wirkt sehr frisch, modern und wie ein hochwertiges Magazin! Es hat nun komplett den Ökotouch verloren, sodass es einen größeren Leserkreis anspricht. Sehr schön!

A. Kopetzki, per E-Mail

Frischer Gesamteindruck

Hallo liebes Schrot&Korn-Team, ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert!!! Dieser schöne, frische Gesamteindruck ist klasse! Und auch sonst finde ich es gut, dass Sie inhaltlich einige interessante Änderungen vorgenommen haben. Von Zeit zu Zeit bringt das echt Schwung!

K. Kriener, per E-Mail

Sehr ansprechend!

Ich finde das Heft in der neuen Auf­machung sehr ansprechend, hell und freundlich.

C. Beirle

7/09 Bio-Tierhaltung
Rückhaltlose Aufklärung

Mit Ernüchterung habe ich Ihren Bericht über die Bio-Tierhaltung gelesen. Wird es nicht höchste Zeit – wenn nicht schon aus gesundheitlichen und Umweltschutz-Gründen, dann doch auf jeden Fall aus ethischer Sicht – auf den Verzehr von Fleisch zu verzichten? Ich freue mich, dass Sie auch im Bereich der Bio-Tier­haltung rückhaltlose Aufklärung betreiben und hoffe inständig, dass viele Ihrer Leser wach gerüttelt werden und ihre Ernährungsweise (falls nicht schon geschehen)überdenken. 

C. Moses, Grävenwiesbach

Weniger Milchprodukte

Meines Erachtens liegt ein großes Problem darin, dass wir alle überhaupt zu viele Milchprodukte verzehren, die uns erstens ohnehin nicht wirklich von Nutzen sind und zweitens führt die hohe Nachfrage zu einer „Überproduktion“ an Nutztieren, um diesen Bedarf decken zu können, der dann im Umkehrschluss dazu führt, dass diese Tiere irgendwann wieder „entsorgt“, sprich: geschlachtet werden müssen, weil man nicht weiß, wohin mit ihnen. Weniger Milch- und dafür mehr Tofuprodukte, Gemüse und Obst tut der menschlichen Gesundheit bessere Dienste.

G. Blasius, per E-Mail

8/09 Babypflege
Babys richtig tragen

In Ihrem Artikel „Zart zur Babyhaut“ zeigen Sie das Foto einer Frau, die ihr Baby im Tragetuch trägt. Die abgebildete Trageweise mit dem Gesicht nach vorne ist jedoch keinesfalls empfehlenswert. Das Kind kann die für die Entwicklung der Hüfte notwendige Anhock-Spreiz-Haltung dabei nicht einnehmen, außerdem ist es den Umweltreizen schutzlos aus­geliefert. Besser ist dagegen die Trageweise mit dem Gesicht zum tragenden Elternteil oder die Rucksacktrage auf dem Rücken. Gute Anregungen zum Tragen bieten ­Trageschulen und ausgebildete Trage­beraterinnen, die es in allen größeren Städten Deutschlands gibt.

D. Beckermann, per E-Mail

Tragetuch für Babys

Anmerkung der Redaktion: Sie haben recht! Besser ist es, wenn man Babys trägt wie oben abgebildet!

 

S&K 9/2009
S&K 9/2009

7/09 Feierabendküche
Kochen als Meditation

Habe mich sehr über das Motto „Endlich Feierabend – Kochen und entspannen“ gefreut – denn genau das „praktiziere“ ich schon lange. Und auch wenn Arbeitskollegen und Freunde immer ganz erstaunt gucken, dass ich wirklich jeden Abend richtig koche, noch dazu meist für mich alleine – ich kann nicht anders, denn es gibt kaum was Entspannenderes als Gemüse schnippeln, köcheln, mit Gewürzen experimentieren etc. Ich kann beim Kochen alles vergessen, das ist beinahe Meditation. Dass dann schlussendlich noch was Leckeres auf dem Tisch steht, ist da fast Nebensache. Ich kann jeden nur ermuntern, es zu versuchen, zumal mit den wunderbaren Rezepten aus Ihrer Zeitschrift – habe schon viele gute Anregungen dort bekommen!

K. Fischer, per E-Mail

7/09 Spezial Tierhaltung
Genussvoll essen ohne Fleisch

Dass industrielle „Fleischproduktion“ Tierquälerei ist, ist bekannt. Aber diese ewige Diskussion um glücklichere BioTiere, die man noch glücklicher machen möchte, bevor man sie tötet, finde ich quälend. Das ganze Problem erübrigt sich, wenn wir aufhören, Tiere zu essen. Es gibt gutes und schlechtes Essen und das Dilemma liegt darin, dass die meis-ten glauben, dass genussvolles Essen ohne Fleisch nicht möglich ist. Fleisch ist eine psychologische Sucht und wenn man die los wird, erübrigen sich auch die Diskussionen über vermeintlich glückliche Tiere und die Umweltschäden, die auch in der Bio-Tierzucht entstehen.

B. Posener, per E-Mail

Recht auf Leben

Ob Bio-Schwein oder konventionell gehalten, Nutztiere leben nicht um ihrer selbst willen, sondern einzig und allein, um als Endprodukt der Fleischindustrie auf den Tellern zu landen. Und auch ein Herr Schweisfurth hat bei all seinen Beteuerungen über Würde und Respekt vor den Tieren nur die Qualität des Fleisches im Sinn und damit die Erzielung eines maximalen Gewinnes. Der Kauf von

Bio-Fleisch aus Gewissensgründen ist ebenso, wenn nicht noch verwerflicher als das Essen von konventionell erzeugtem Fleisch. Denn die Achtung der Bio-Kunden auf eine artgerechte Haltung und das Vermeiden von Quälerei muss konsequenterweise auch das Recht auf Leben beinhalten.

P. Putzger, Dresden

7/09 Leserbriefe
Keine Pornografie

Frau Gebauer äußert sich in Schrot&Korn kritisch gegenüber dem PETA-Werbespot für Vegetarismus. Hier unsere Stellungnahme dazu: In unserer schnellen Mediengesellschaft muss man sich etwas einfallen lassen, um Aufmerksamkeit auf die zu lenken, die keine Stimme haben. Dass das Auftreten selbstbewusster Frauen, die sich für die Rechte der Tiere einsetzen wollen, sofort mit Pornografie gleichgesetzt wird, ist traurig. Denn schließlich sind es Freiwillige – ganz im Gegensatz zu den Tieren, die keine Wahl haben und Tag für Tag leiden und sterben müssen. Selbst in Werbespots für Deos oder Mineralwasser sind Frauen in Bikinis zu sehen. Warum also darf sich ein gemeinnütziger Verein, der nur auf Spenden beruht, nicht derselben Strategien bedienen, um die Botschaft zu vermitteln, dass alltägliche Ess- und Konsumentscheidungen den Tieren das Leben erleichtern können? Auch zeigen diese Werbespots, dass Vegetarier gesund, schlank und lebensfroh sind. Wenn dies allein kein Ansporn ist, den gesundheitsgefährlichen Fleischkonsum einzustellen, so kann man sich jederzeit auf der PETA-Website www.goveggie.de über weitere Zusammenhänge informieren.

M. Töller, PETA Deutschland

07/09 Einkauf Bio-Kaffee
Kaffeemaschine richtig einstellen

Ihre Zeitschrift lese ich immer gerne. So jetzt auch wieder, vor allem den Artikel über Kaffee. Dass man/frau gute (bio­logische) Arabica-Bohnen kaufen sollte, das wissen wir jetzt. Aber nun kommt

die harte Nuss: Nicht allein die eingefüllte Kaffeequalität ist entscheidend, sondern auch die hundertprozentig richtig ein­gestellte Kaffeemaschine ist ausschlaggebend. Wenn’s mit der Temperatur, dem Druck usw. nicht ganz stimmt, ist der Kaffee – trotz bio – kein Genuss.

M. Häfliger, per E-Mail

Schrot&Korn allgemein
Weiter so!

Ich freue mich immer wieder über die vielseitigen Informationen in der Schrot&Korn! Besonders mutig fand ich Euren Artikel neulich über Monsanto. Weiter so! Die Versuche, über Gentechnik und Atomkraftwerke Profit für einige

wenige zu machen, schadet dem Rest der Welt unmittelbar und nachhaltig. Während wir selbst noch im Schlaraffenland leben – zumindest in der Bundes-

re­publik – wachsen in anderen Ländern die Wüsten, und Menschen sterben an den Folgen von Armut und Unwissenheit. Deshalb hat mich auch die Meldung

gefreut, dass eine Universität in den USA herausgefunden hat, dass eigentlich alle mit Bio ernährt werden könnten. Das ist ein langer Weg ... Wissen allein reicht nicht. Es muss auch konsequent um­gesetzt werden. Ich bin keine Freundin von Hektik, aber wir müssen uns ein bisschen ranhalten und auch freiwillig ein wenig verzichten, wenn wir den kommenden Generationen nicht unglaublich viel Leid aufbürden wollen.

M. Müller, per E-Mail

 

 

S&K 8/2009
S&K 8/2009

6/09 Spezial Wasserkrise
Logische Konsequenz

Vielen Dank für den Wasserartikel. Ich finde das Thema total wichtig. Auch über die fettgedruckte Zeile „Esst weniger Fleisch“ als logische Konsequenz habe ich mich gefreut.
P. Dörnemann, Detmold

Auf Kosten der Umwelt

Dass wir uns hier – auch die Biokonsumenten – auf Kosten der südlichen Länder und unser aller Umwelt vergnügen, ist nichts Neues – und deshalb immer einen informativen Artikel wie diesen Wert. Wasser ist ein zunehmend großes Geschäft und wenn wir den gleichlautenden Empfehlungen einiger Wasserversorger und sogenannten Experten folgen, sind wir auf dem besten Weg, bald wieder deutlich mehr Wasser sowie Rohstoffe und Energie zu konsumieren beziehungsweise zu verschwenden. Eine immer höhere Grundgebühr für Wasser führt zu einer Art Flatrate – warum dann noch sparsam mit den wenigen hochwertigen Ressourcen umgehen? Wenn Wasser aufgrund seiner Herkunft einwandfrei ist und darüber hinaus auch das Rohrnetz vom Versorger richtig dimensioniert und gepflegt wird, gibt es keine Probleme mit einer Verkeimung. Es gibt Wasserversorger, die deshalb gerne auf eine Chlorung verzichten könnten. 
E. Nolde, Berlin

6/09 Rezepte aus 1001 Nacht
Regionale und saisonale Rezepte

Bei diesen Rezepten muss ich etwas die Stirn runzeln: Kaum ein Produkt auf der Zutatenliste hätte ich im Haus und Zucchini, Paprika, Aubergine und Tomate würde ich jetzt auch nicht kaufen, denn die kommen auch Bio jetzt aus Spanien und sind genauso Sprit- und Wasserverschwender wie konventionelle Produkte. Also sehr widersprüchlich zu eurem Wasserthema! Nichts gegen 1001-Nacht-Rezepte, die haben auch kulturellen Wert, aber konkret wünsche ich mir eine Seite mit interessanten Rezepten, die regional und saisonal sind. So nach dem Motto: Gehen wir in den Garten, schütteln wir die Birn oder gehe ich auf den Markt zu meinem Bauern. Und Infos über besondere Kulturpflanzen.
A. Maaß, per E-Mail

6/09 Warenkunde Bio-Smoothies
Abstürzende Eiswürfel

Ich bin Engländerin und freue mich, wenn ich meine Muttersprache sprechen und lesen kann, aber mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich so etwas wie ‚Eiswürfel crashen‘ sehe. Was wird wohl der Autor damit gemeint haben? Dass die Eiswürfel krachen, knallen oder zusammenbrechen? Oder vielleicht, dass sie verunglückt oder abgestürzt sind? Wohl kaum. In England werden kalte Getränke mit ‚crushed ice‘ serviert (welches keinesfalls gecrasht ist) und, nebenbei bemerkt, ganz anders ausgesprochen wird als ‚crashed‘.
Mit einem augenzwinkernden Gruß, G. Atkinson-Mair, per E-Mail

5/09 belastetes Trinkwasser
Mangelnde Alternativen

Das ist der Grund, weshalb Krankheiten wie Krebs um sich greifen. Traurig – und vor allem macht es Angst vor der Zukunft. Auch wenn man im Haushalt Plastikschüsseln und -behälter strikt meidet, wie ich das tue: das Wasser kaufe auch ich in Plastikflaschen, da es einfach an Alternativen immer mehr mangelt. Gäbe es die gute alte Glasflasche von jeder Mineralwasserfirma, ich würde mich nicht scheuen, zu schleppen! Danke Schrot&Korn für den Artikel! 
U. Kolk, per E-Mail

Schrot&Korn allgemein
Vielen Dank

Vielen Dank für die vielen tollen vegetarischen Rezepte. Auch hoffe ich, dass sich die tierfreundliche und giftfreie Landwirtschaft recht bald durchsetzen wird. Denn davon können wir alle profitieren! 
U. Arndt, per E-Mail

5/09 Kolumne
Teilzeitvegetarier

Ich bin einer dieser Teilzeitvegetarier, die Fred Grimm in seiner Mai-Kolumne zitiert. Es gibt Tage – ich gebe es offen zu – da schreit mein Reptilienhirn geradezu nach einem Fetzen rohen Fleisches in Form von Räucherschinken, und meine intelligenten, belesenen und über jegliche Fleischeslust erhabenen linken Frontallappen haben keinen Stich mit ihrem zaghaft vorgebrachten Einwand, junges Gemüse sei gesünder für meinen Magen-Darm-Trakt und meine spirituelle Entwicklung. Erschwerend kommt hinzu, dass ich berufsbedingt ab und an außer Haus essen muss. Es ist mir durchaus schon passiert, einen „vegetarischen Gemüseteller“ mit Speckbohnen drauf mit dem Hinweis „den Speck könne Se ja an’n Rand schiebe“ serviert zu bekommen. Ich bin auch daran gewöhnt, auf Seminaren, auf deren Anmeldebogen ich das kleingedruckte „vegetarische Kost erwünscht“ angekreuzt hatte, mit dem obligatorischen Käseomelett abgespeist zu werden. Oder mit dem TK-Getreidebratling eines namhaften deutschen Herstellers, der mit meinen hausgemachten Grünkernfrikadellen oder Linsenpuffern in etwa so viel gemein hat wie die Sohle meiner Wanderschuhe.
A. Hoffmann, Löffingen

SChrot&Korn Allgemein
In der Spezialsammlung

Eine wunderbare Zeitung darf sich Ihr Werk nennen! Jüngst habe ich das Rezept „Süßsaurer Tomatenkuchen“ aus Heft Mai 2009 ausprobiert. Klasse. Hat bereits Einzug in meine Spezialsammlung gehalten.
R. Kögel, Bielefeld

 

 

S&K 7/2009
S&K 7/2009

6/09 Interview
Regional und hochwertig

Was den Biofachhandel meines Ermessens gegenüber dem Biosortiment im Supermarkt positiv abheben könnte, wäre ein starker Schwerpunkt auf regionale Produkte kleinerer Hersteller und das Anbieten von vorzugsweise hochwertig Zertifiziertem, also zum Beispiel Demeter- und Bioland-Ware statt ‚nur‘ EU-Bio. Was ich bemerke, ist genau das Gegenteil: Der Anteil an anonymer Großhandelsware ohne erkennbaren Hersteller wird immer größer, während der Anteil an zum Beispiel Demeter-Ware sich laufend verringert. Schade eigentlich – so macht der Bioladen sich langsam aber sicher selbst überflüssig.
F. Eickmann, per E-Mail

5/09 CO2-Diät
Toll aufgemacht!

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Spezial über klimabewusste Ernährung! Darin schreiben Sie über die wichtigen, alltäglichen Dinge, die jeder von uns tun kann, um etwas zum Klimaschutz beizutragen, was letztlich auch den Tieren zugutekommt, weil dann weniger Fleisch gegessen wird. Toll aufgemacht und in vielen Aspekten deutlich gemacht. Ich selbst bin schon seit mehr als 20 Jahren vegetarisch, lebe seit drei Jahren vegan und seit knapp zwei Jahren (f)rohköstlich und bin total begeistert und überzeugt davon. Nicht wegen gesundheitlicher Probleme entwickelte ich mich dahin, sondern hauptsächlich aus Empörung über die heutige Tierhaltung, aus Mitleid mit der armen, geschundenen Kreatur, wofür ich in keinster Weise mitverantwortlich sein möchte. Dieses Spezial werde ich überall weiterreichen und speziell diese Ausgabe von Schrot&Korn weiterempfehlen. Vielen Dank dafür!
A. Elster, per E-Mail

Übel an der Wurzel packen

Schön und gut, Ihre Tipps zum Thema CO2-Ausstoß. Jedoch sollte man das Übel an der Wurzel packen und das sind ganz klar wir mit unseren wachsenden Ansprüchen und unserem unstillbaren Verlangen nach immer billigeren Nahrungsmitteln. Die Reduzierung der Bevölkerung ist die einzige Chance, den Klimawandel aufzuhalten. Und hier sollte man auch vor der eigenen Tür kehren und nicht immer nur die Entwicklungsländer nennen. Dies würden uns nicht zuletzt die geschundenen Tierseelen danken! 
H. Boeck, Essen

1/09 Rezepte Sarah Wiener
Danke, Sarah!

Den indischen Linseneintopf habe ich schon drei Mal für meine Freunde gekocht – die Begeisterung ist einfach unbeschreiblich! Übrigens, ich habe mal mit roten Linsen gekocht – schmeckt noch interessanter! Danke, Sarah!
M. Frenkel, per E-Mail

5/09 Interview
Glückwunsch!

Glückwunsch zum Interview mit Marie-Monique Robin. Die Recherchen von ihr sollten noch viel bekannter werden.
R. Selzer, Münster

Pflichtlektüre

Film und Buch von Marie-Monique Robin sollten zur Pflichtlektüre für Landwirtschaftsministerin Aigner und insbesondere Forschungsministerin Schavan werden. Oder ist Letztere schon vor der Gentechnik-Lobby eingeknickt und blendet die durch die Agro-Gentechnik verursachten gigantischen Umweltschäden und von den Konzernen verfolgten illegalen Praktiken völlig aus? Die am schlimmsten betroffenen Länder in Südamerika (Brasilien, Argentinien usw.) liegen ja auch nicht gerade vor der Haustür ...
S. Walter, Falkensee

3/2009 Stromwechselaktion
Alle zum Wechsel bewegen

Schön, dass eine große Ökostrom-Wechsel aktion startet. Anja Franke passt gut zur Aktion. Es muss viel mehr getan werden, um alle zum Wechsel zu bewegen.
M. Ogrowsky, Koblenz

3/2009 Betrugsvorwürfe Robert’s
Unbefriedigende Antworten

Die Aussagen der Herren von Bioland und Demeter finde ich unbefriedigend. Ich habe den Eindruck, dass die Kontrollen uneffizient sind, gerade von den Bioverbänden.
B. Klein, per E-Mail

Regionale Ware kaufen und nachfragen

Die Skandale, die immer wieder auftauchen wecken in mir Zweifel, vor allem weil es mir nicht möglich ist, „bio“ zu überprüfen. Andererseits finde ich es gut, dass Fehlverhalten nicht totgeschwiegen wird.Mein Fazit: Ich versuche immer mehr auf Ware umzusteigen, die aus meiner Region kommt, deren Betriebe ich sehen kann und eventuell auch nachfragen kann.
A. Reichardt, per E-Mail

5/09 Kolumne
Heiligt der Zweck die Mittel?

Die Ironie und den Humor, einen „sexy“ Werbespot für vegetarische Lebensweise zur Männersport-Prime-Time zu senden, kann ich verstehen. Trotzdem ärgert es mich, dass so unkritisch mit Werbung umgegangen wird, die wieder den männlichen Blick bedient und Frauenkörper benutzt. Es handelt sich bei dem erwähnten Spot sicher um eine harmlosere, unbenommen auch witzige Peta-Idee. Die nicht seltene Gleichsetzung von Frauen mit leidenden Tieren in Peta-Kampagnen aber folgt im Prinzip Hardcore-Pornoszenarien. Frage: Heiligt der Zweck die Mittel? Werden diese Spots überhaupt im Peta intendierten Sinn wirksam – das Bewusstsein für Tierrechte zu fördern? Und welchen Blick auf Frauen fördert Peta gesellschaftlich? Diese Fragen fände ich diskutierenswert!
S. Gebauer, per E-Mail

Schrot&Korn Allgemein
Nicht mehr jung – aber attraktiv!

Seit Langem lese ich jeden Monat die interessanten Themen, erhalte gute Tipps, probiere die leckeren Rezepte. Eines möchte ich nun doch einmal anregen: Es sind fast ausschließlich junge, gut aussehende Menschen zu sehen. Zu den Jungen gehöre ich nicht mehr, sehe aber immer noch recht attraktiv aus, und ich kenne einige über 50-, 60-, 70-Jährige, die sich jahre- bzw. jahrzehntelang gesund und vegetarisch ernähren und toll aussehen. Von uns wären sicherlich auch schöne Fotos zu machen. Auf jeden Fall könnte die jüngere Generation sehen, dass es sich lohnt, gesund zu essen und zu leben.
A. Caster, per E-Mail

 

 

S&K 6/2009
S&K 6/2009

3/09 Ein Hauch Exotik
Sauer aufgestoßen

Eigentlich liebe ich Ihre Zeitschrift unter anderem wegen der ökologischen Konsequenz in den Beiträgen. Leider ist mir im März-Heft diesbezüglich etwas recht sauer aufgestoßen: Sie empfehlen, mit Südfrüchten einen „Hauch von Exotik“ zu genießen und veröffentlichen zahlreiche Rezepte dazu. Im sehr guten Artikel vorher geht es um erneuerbare Energien, auch im Zusammenhang mit Emissionen. Außerdem werden im selben Heft Nahziele im Reiseverkehr schmackhaft gemacht, die Flüge vermeiden helfen. Der (emissions-)aufwändige Transport der Südfrüchte passt einfach nicht so recht zu Ihrem Credo, mit kleinen Schritten Großes zu bewirken!
I. Roesch per E-Mail

Toll aufgemacht!

Ich wollte Ihnen eine gute Rückmeldung zu Ihrem Heft geben. Besonders interessant finde ich die „Rezepte mit Südsee-Flair“! Ganz toll aufgemacht und ich probiere jetzt ganz viel aus. Lecker!
V. Weise, per E-Mail

3/09 Vegane Rezepte
Lieblingsrezept

Bisher fand ich die Rezepte in Schrot&Korn immmer interessant, oft aber zu milch- und eilastig. Daher freut es mich besonders, dass in der März-Ausgabe unter dem Motto „Pflanzlich schlemmen“ vier vegane Rezepte veröffentlicht wurden. – Der „Marokkanische Möhrensalat“ ist bereits zu meinem Lieblingsrezept avanciert! Sehr empfehlenswert ist übrigens auch Ingrid Newkirks Buch „Das beste aus der veganen Küche“. 
Monika B. Feil, Gerlingen

3/09 Robert’s Geflügel
Blindes Huhn

Ich finde es erschreckend, dass so etwas – offenbar im großen Stil und über Jahre – auch in der Biobranche passieren kann. Ich bin überzeugter Einkäufer von Biolebensmitteln und muss mich darauf verlassen können, was mir über das Erzeugnis mitgeteilt wird. Wir hatten oft Geflügelwürstchen der Firma RoBert’s gekauft und sind schockiert über den Vorfall. Trotz allem werden wir weiter ausschließlich Biolebensmittel einkaufen und ich gehe weiterhin davon aus, dass die überwiegende Zahl der bio­erzeugenden Betriebe ausschließlich einwandfreie Bioware in den Handel bringt. Ein schwarzes Schaf – bzw. in diesem Fall ein blindes Huhn – gibt es immer wieder mal.
K. Puppe, per E-Mail

4/09 Richter pro Gentech
An die Folgen denken

Ich war und bin überzeugte Bioprodukte-Verbraucherin. Der Betrugsfall der Familie Franzsander untergräbt mein Vertrauen vor allem in die Kontrollsysteme von Bioland und Demeter. Habe ich doch in der Vergangenheit gegenüber skeptischen Bekannten vehement vertreten, dass man bei Bioland- und Demeter-Produkten auf jeden Fall sicher sein könne, kontrollierte Bioqualität zu erhalten.
D. Heuer, Leopoldshöhe

Gut, dass der Fall aufgedeckt wurde

Bienen sind ein Geschenk des Schöpfers, die viele Aufgaben in der Natur erfüllen müssen, damit Pflanzen und Früchte wachsen und gedeihen. Wer diesen Vorgang unterbricht, kann meines Ermessens die Folgen nicht mehr rückgängig machen. Was nützt es uns, wenn wir Schädlinge nicht mehr bekämpfen müssen, aber ohne Bienen keine Früchte mehr essen können? Dies kann doch kein Mensch wollen.
J. Glaser, per E-Mail

4/09 Spezial Ökomöbel
Nicht nur für Spitzenverdiener

Ein herzliches Dankeschön für Ihr Spezial zu Ökomöbeln. Als treuer Biokunde spielen für mich Nachhaltigkeit und Ökobewusstsein auch bei der Wohnungseinrichtung eine Rolle. Nun schreiben Sie in Ihrem Beitrag, dass Ökomöbel zunehmend von den gutverdienenden „Lohas“ nachgefragt werden und dass die Ökomöbelhersteller entsprechend den hohen Ansprüchen ihrer Kunden auf erstklassiges Design setzen. Hier muss ich mich fragen, ob Ökomöbel wirklich ausschließlich der gehobenen Gesellschaftsschicht vorbehalten bleiben sollten. Ökomöbel für die Spitzenverdiener, Sperrholz & Formaldehyd für alle anderen – das widerspricht für mich dem ökologischen Grundgedanken.
R. Heinz, Eichstätt

4/09 Dem Lärm auf der Spur
Lob für tinnitusrelevantes Thema

Mit Gefallen haben wir Ihren Artikel zur Kenntnis genommen. Es ist immer auch im Interesse der gemeinnützigen Selbsthilfeorganisation Deutsche Tinnitus-Liga und ihrer Mitglieder, wenn öffentlich über tinnitusrelevante Themen berichtet wird.
T. Troost, Deutsche Tinnitus-Liga e.V., Wuppertal

4/09 Kräuterküche
Danke!

Der Artikel über Wildkräuter war sehr interessant und informativ. Ich werde sicher vieles davon anwenden. Danke sehr!
E. Dupal, per E-Mail

 

S&K 5/2009
S&K 5/2009

3/09 Kunden-Aktion Ökostrom
Prima Idee!

Vielen Dank für eure Stromwechselaktion zusammen mit Bioläden. Ich finde es eine prima Idee!T. Barbian, per E-Mail

Glückwunsch

Glückwunsch zu der tollen Stromwechsel-Aktion. Es gibt ein Mutmacher-Buch, das helfen könnte, den Funken noch besser überspringen zu lassen: „Störfall mit Charme“ von Bernward Janzing über die Schönauer Stromrebellen.
A. Schreiber, per E-Mail

Mehr Informationen zu unserer Stromwechselaktion finden Sie unter
www.stromwechseln-wirkt.de
Ihre Redaktion

3/09 BioBasics Zusatzstoffe
Bei Bioprodukten pauschal alles 0. K.?

Zusatzstoffe täuschen etwas vor, was nicht da ist (z. B. Fülle) – Aromen sind schlicht Betrug. Unsere Kunden erwarten im Bioladen lupenreine Bioware und keine Kompromisse. Je mehr konventionelle Anbieter nun mit Bioprodukten auf den Markt kommen, desto mehr wird Bioqualität verwässert. Die machen alles, was erlaubt ist, um ein biogesundes Lebensmittel vorzutäuschen, weil sie es nicht anders kennen! Auch andere Biohersteller ziehen teilweise schon mit – man muss ja konkurrenzfähig bleiben – und am Ende gibt es kaum noch etwas, das Biolebensmittel von konventioneller Ware unterscheidet – außer, dass die ursprünglichen Zutaten eben aus Bio-Anbau kommen und die Aromen für die Weiterverarbeitung auf Holzspänen wachsen!
Auch als Kunde im Bioladen kann man das Denken nicht abstellen. Will man Fertiggerichte kaufen, wird man Zusatzstoffe erwarten dürfen – so einfach ist das. Möchte man nicht ständig Toilettenreiniger mitessen, dann muss man die Zutatenlisten auf Zitronensäure prüfen.
Bettina Rolle, Marketingchefin bei Barnhouse Naturprodukte in Mühldorf

3/09 Betrugsvorwürfe
Überall schwarze Schafe

Schwarze Schafe gibt es leider überall. Und deshalb erachte ich mehr und tiefer gehende Kontrollen als eine Notwendigkeit, damit durch Einzelne nicht die gesamte Branche in Verruf gerät. Ich für meinen Teil werde mir von einigen schwarzen Schafen die Laune auf Bio nicht verderben lassen.
L. Schönmeyer, Dessau-Roßlau

Vertrauen ist untergraben

Ich war und bin überzeugte Bioprodukte-Verbraucherin. Der Betrugsfall der Familie Franzsander untergräbt mein Vertrauen vor allem in die Kontrollsysteme von Bioland und Demeter. Habe ich doch in der Vergangenheit gegenüber skeptischen Bekannten vehement vertreten, dass man bei Bioland- und Demeter-Produkten auf jeden Fall sicher sein könne, kontrollierte Bioqualität zu erhalten.
D. Heuer, Leopoldshöhe

Gut, dass der Fall aufgedeckt wurde

Was da passiert ist, ist schlimm. Allerdings ist es gut, dass der Fall durch Kontrollen aufgedeckt und bekannt gemacht wurde und entsprechende Konsequenzen gezogen wurden. Ich setze auch weiterhin auf Bio und werde mein Einkaufsverhalten nicht verändern.
H. Winkler, Heidenheim

Traurig und verunsichert

Ich finde es anständig, dass Sie über den Fall Robert‚s berichten. Angst bekomme ich um die Branche an sich. Wütend bin ich, dass selbst Partner von Demeter und Bioland die Regeln nicht einhalten – wie oft wohl? Ich bin traurig und verunsichert, zahle von meinem geringen Gehalt für mich und mein Kind Demeter-Preise und dann so was. 
H. John, München

Lob dem Kontrollorgan

Bravo, ganz großes Lob dem Kontrollorgan! Die sofortige Schließung als Biobetrieb ist der unerlässliche und einzig wirksame Weg bei gravierenden Verstößen gegen die vereinbarten Bionormen.
I. Schumacher, Berlin

Genau das, was wir nicht gebrauchen können!

Es ist genau das, was wir, die wir uns und unsere Familie gesund ernähren wollen, nicht gebrauchen können. Bioprodukte sind fast immer wesentlich teurer als herkömmliche Produkte – die Differenz lässt sich über die Qualität rechtfertigen, aber eben nur, wenn diese auch stimmt. Jetzt haben all diejenigen Wasser auf ihre Mühlen bekommen, die immer sagen „Bio – das ist doch nur Abzocke“. Aber ich denke, dass es sich im Fall Franzsander nur um ein „schwarzes Schaf“ handelt.
H. Köhler, per E-Mail

Was die Kontrollorgane und Demeter sowie Bioland zu dem Fall sagen, steht auf den folgenden Seiten.

 

S&K 4/2009
S&K 4
/2009

3/09 Ökostrom im Bioladen
Jetzt wechseln

Gerade jetzt, wo CDU und FDP Laufzeitverlängerungen und sogar den Neubau von Atomkraftwerken ins Spiel bringen, ist es wichtig, zu reinen Ökostromanbietern zu wechseln. Als Ökostromkundin spare ich mit meiner Familie im Jahr 1800 kg CO2. Ich helfe die verkrusteten Monopolstrukturen auf dem Strommarkt aufzubrechen und unterstütze mittelständische Unternehmen. Eine sichere, umweltfreundliche und preisgünstige Stromversorgung ohne Atom ist möglich. Die gro­ßen Energiekonzerne scheuen nicht davor zurück, den Menschen mit einer angeblichen Stromlücke und teurem Ökostrom Angst zu machen, weil sie ihr Stromerzeugungsmonopol aus gefährlichen AKW und schmutzigen Kohlekraftwerken möglichst lange behalten wollen. Windkraft war im letzten Jahr tagsüber schon 2 Cent billiger als der bundesdeutsche Strommix. Ökostrom ist die bessere und häufig preiswertere Lösung. 

Bärbel Höhn,Stellv. Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grüne

3/2009 Interview Axel Milberg
Ehrlich und realistisch

Ich habe mich gefreut über Herrn Milbergs Engagement, zumal er auch ehrlich und realistisch ist! Das meiste deckt sich mit meinen Ansichten. Utopia.de werde ich mir ganz sicher ansehen und vielleicht auch mitmischen. Vielen Dank!

D. Müller, Offenbach

2/08 Enzyme im Waschmittel
Es geht auch ohne Gentechnik

Ihr Bericht wirkt stark verharmlosend. Sie sprechen über Enzyme in Ökowaschmitteln, die mit gentechnisch veränderten Organismen produziert werden – so als ob Gentechnik und Enzyme in Ökowaschmitteln notwendig und akzeptabel wären. Sie sagen: „Die Mikroorganismen leben in geschlossenen Systemen und gelangen nicht lebend in die Umwelt.“ Unserer Meinung nach entspricht dies nicht der Realität. Selbst im Normalbetrieb entweichen immer Organismen über Abwasser oder Abfälle in die Umwelt. Die Folgen sind unüberschaubar. Sonett verzichtet von Anfang an ausdrücklich auf Gentechnik und Enzyme – mit Erfolg. Enzymfreie Waschmittel und der ursprüngliche ökologische Gedanke sind in Ihrem Artikel deutlich zu kurz gekommen.

B. Oberdorfer, Geschäftsführung Sonett

2/09 Bio muss nicht teuer sein
Keine Frage des Geldbeutels

Ihrem Artikel kann ich nur zustimmen. Ich bin Studentin und habe im Monat nicht mehr als 600 Euro auszugeben. Trotzdem kaufe ich seit 2006 zu 99 Prozent Bio. Regionale und saisonale Bioprodukte, Allgemeinwissen von Nahrungsmitteln und Gesundheit und Mut, die Essensgewohnheiten zu ändern: Mit diesen drei einfachen Regeln muss das Bioeinkaufen nicht teuer sein.

L. Lukimto, per E-Mail

2/09 Abschied von der Glühbirne
Teuer erkauft

Diese EU-Verordnung ist nicht nur eine weitere Entmündigung des wahlberechtigten Bürgers, sondern auch eine weitere Versenkung von viel Geld, weil die Abhilfe nicht wesentlich besser ist. Statt angeblich 97 % Energieverlust sind es „nur“ 75 %. Aber dieser mäßige Vorteil wird durch teure Elektronik, entsprechende Ressourcenverschwendung, elektromagnetische Felder, lange Anlaufzeiten beim Einschalten und schnelle Abnutzung bei kurzen Schaltzyklen erkauft, ganz zu schweigen von dem aufkommenden Sondermüll.

M. von Oeynhausen, Ascheberg

2/09 Interview Prof. Claudia Witt
Homöopathie hilft

Am eigenen Leib habe ich zweimal erfahren, dass mir nach Versagen der Schulmedizin nur die klassische Homöopathie half. Und da kommt Frau Prof. Dr. Witt daher und wertet die klassische Homöopathie als Placebo ab.

U. Shukri, Bremen

Schrot&Korn allgemein
Mehr Rezepte ohne Milch & Co.

Ich mag Eure Rezepte sehr. Ich würde mir aber wünschen, dass der Anteil der Rezepte, die ohne Milchprodukte auskommen, höher wäre. Ich denke, es gibt eine Menge Leute, die auf diese Zutaten verzichten. S. Möhres, per E-Mail

 
 
S&K 3/2009
S&K 3/2009

1/09 Neue Verkehrskonzepte
Neues Verkehrskonzept

Mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag zum Thema Verkehr/Autos gelesen. Man hat beim Lesen den Eindruck, die meisten Menschen würden nur deshalb die Umwelt mit dem Auto vergiften, weil sie zu blöd sind zu begreifen, wie schädlich das für Umwelt und Menschen ist. Das war vielleicht früher so. Heute sind sich die meisten bewusst, dass Autos viele schädliche Abgase produzieren und bei Herstellung und Entsorgung eine Menge Rohstoffe und Energie verbrauchen. Wer in einer Großstadt lebt, kann relativ leicht auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Allerdings auch nur, wenn er „taktisch günstig“ wohnt und arbeitet. Viele, die außerhalb von Großstädten wohnen, können gar nicht anders, als ein eigenes Auto zu haben. Letztlich brauchen wir ein völlig neues Verkehrskonzept, das auch Lösungen für abgelegenere Gebiete beinhaltet, etwa Transportmöglichkeiten bei größeren Einkäufen oder für behinderte Menschen.

G. Dixon, Köln

Alternative Energie

Für mich wäre derzeit das Elektroauto die Lösung. Nur müsste die benötigte Energie alternativ gewonnen werden. Zum Beispiel so: Die Energieanbieter werden verpflichtet, alle geeigneten Dachflächen in Deutschland (Europa?) zu pachten und darauf dann entsprechende technische Anlagen zur Stromgewinnung zu errichten. Oder auf genossenschaftlicher Ebene: Alle Eigentümer geeigneter Immobilien müssen auf ihren Dachflächen entsprechende Anlagen errichten.

F. Boddenberg, per E-Mail

Schrot&Korn allgemein
Gutes Forum

Zunächst ein großes Lob für Eure gut recherchierte Zeitschrift. Ihr seid immer nah dran an wichtigen Themen. Verbrauchermacht muss gebündelt werden. Bei zwei vorrangigen Themen dürfen wir nie lockerlassen: Gentechnik und Atomenergie. Alles ist möglich mit Ausdauer und langem Atem. Weitermachen, langfristig denken – nichts tun ist versäumte Zeit. Weiter so mit Schrot&Korn, ein gutes Forum! 

H. Armbrust, Saarbrücken

Energiesparen nicht vergessen

Ein wichtiger Aspekt beim Kochen stellt für uns das Energiesparen dar. Bei Ihren Rezepten steht oft: 10-15 Minuten überbacken. Das ist enorm energieaufwendig. 

C. Fischer, Stuttgart

01/09 Kochen mit Sarah Wiener
Spitzenklasse!

Seit Jahren lese ich nun schon die Schrot&Korn. Ich kann die neue Ausgabe jeden Monat kaum erwarten. Eure Mischung aus aktuellen Themen, praktischen Tipps und Mitmachgelegenheiten erzeugen immer wieder Vorfreude. Die Rezepte von Sarah Wiener waren absolute „Spitzenklasse“. Polenta mit Ziegenkäse – göttlich. Weiter so!

 O. Olbert, Ismaning

Ravioli statt Kasnudeln

Als aufmerksame Leserin und gebürtige Kärntnerin war ich ganz überrascht, ein Rezept mit Kärntner Kasnudeln in Ihrem Magazin zu sehen. Umso mehr enttäuschte mich das Bild – das sind Ravioli, keine Kärntner Kasnudeln, denn das charakteristische Merkmal der Nudeln ist das sogenannte Krendeln. Dabei werden die Enden halbmondförmig zusammengeschlagen, beide Ränder fest zusammengedrückt, sodass ein 1 cm breiter Rand entsteht. Dabei wird die Kasnudel in der linken Hand gehalten, die untere Ecke nach oben umgelegt und leicht angedrückt. Dabei bildet sich eine neue Ecke, die wiederum mit dem Daumen von unten nach oben zur Mitte hin umlegen und andrücken, dabei mit dem Zeigefinger von unten dagegenhalten und wiederholen, bis der Rand „gekrendelt“ ist. Und in die Füllung gehören mindestens drei Kräuter: Petersilie, Kerbel und Minze.

A. Kipping, Dittmannsdorf

01/09 Augenschule
Hilfe durch CD

Als chronische Glaukom-Patientin, der schon die Operation drohte, höre ich seit circa zwei Jahren eine Entspannungs-CD, die dem Buch „Keine Angst vor Grünem Star“ von Prof. Ilse Strempel beiliegt. Bei Stresssituationen kann ich durch häufiges Hören in der Nacht den spürbar erhöhten Augeninnendruck reduzieren, selbst wenn ich aus Erschöpfung nur zuhöre, ohne den jeweiligen Aufforderungen der CD zu gehorchen. 

A. Bammesberger, per E-Mail

01/09 Augenschule und Rezepte
Lob und Tadel

Schrot&Korn Januar 2009 habe ich mit Interesse gelesen – besonders die „Augenschule“. Entsetzt war ich über die Birnenpfannkuchen mit acht Eiern und 200 g Butter. Das ist keine gesunde Ernährung.

S. Steinweg, Ahrensburg

Leser-Anfrage

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Bulgur und Couscous?

E. Meier

Liebe Frau Meier, beide werden aus Hartweizen hergestellt: Für Couscous wird das Getreide zu Grieß vermahlen, vorgegart, zu Kügelchen gepresst und getrocknet. Zur Herstellung von Bulgur weicht man den Hartweizen zunächst ein und schält ihn. Dann wird er über Wasserdampf aufgeschlossen, wieder getrocknet und schließlich grob zerkleinert. Bulgur ist körniger, während der feinere Couscous Soßen besser aufsaugt. Da Couscous und Bulgur vorgegart sind, braucht man sie nur etwa 10-20 Minuten garen. Sie können sie verwenden wie andere Getreide auch, etwa als Beilage zum Gemüseragout, als Einlage in Suppen oder ungekocht eingeweicht für Salat. Rezepte finden Sie unter www.naturkost.de.

 
S&K 2/2009
S&K 2/2009

1/2009 Sarah Wiener
Danke für das Engagement

Ich freue mich, dass es wieder einer prominenten Köchin gelungen ist, Kinder und Jugendliche für den Koch- und Zubereitungsspaß gesunder und frischer Lebensmittel zu begeistern. Endlich zählen diese Vorreiter nicht mehr zu den Exoten. Als ganzheitliche Ernährungsberaterin und langjährige Naturköstlerin bin ich dankbar, dass sich immer mehr Eltern und Ehrenamtliche diesem Thema widmen und den Kindern das zukommen lassen, was für sie und das Lernen wichtig und unverzichtbar ist: Der Verzehr von gesunden, naturbelassenen Lebensmitteln. Ein Dank an Sarah Wiener für ihr Engagement und ihre Stiftung!

B. Hatton, per E-Mail

Spaß am Kochen und Essen

Mit Wonne habe ich Ihren Bericht gelesen. Diese Art von Heranführung an die Lust zu Kochen und an gesundes, schmackhaftes Essen hätte ich mir auch für meine Tochter gewünscht. Für ihren Hauswirtschaftsunterricht mussten sie und ihre Mitschüler sehr billige Zutaten kaufen, unter anderem kamen Tütensuppen, fertige Salatsoßen oder Lasagne auch aus der Tüte zum Zuge. Ich hoffe, dass einige Lehrkräfte den Bericht „Kochen mit Sarah Wiener“ lesen und dran arbeiten, ihre Schüler an gesundes Essen heranzuführen.

G.Neugebauer, per E-Mail

11/2008 Monatshygiene
Erst gewundert, dann gefreut

Ich habe mich über den Artikel zum Thema Mens-Becher erst gewundert und dann, nach einiger Recherche und Lesen im Internet, gefreut. Vielleicht schaffe ich mir bei Gelegenheit so ein Teil an. Danke für diesen Hinweis und die angegebenen Links. C. Fest, per E-Mail Es gibt sie doch! Im Artikel wurde behauptet, es gäbe noch keine waschbaren Binden in Ökoqualität, was so nicht stimmt. Firmen wie ImseVimse bieten waschbare Damenbinden aus 100 % kbA-Baumwolle an. Ich bin sehr zufrieden mit der wiederverwendbaren Alternative und kann sie weiterempfehlen. Vielen Dank für die zahlreichen interessanten Artikel.

G. Meyer, per E-Mail

Es gibt sie doch!

Im Artikel wurde behauptet, es gäbe noch keine waschbaren Binden in Ökoqualität, was so nicht stimmt. Firmen wie ImseVimse bieten waschbare Damenbinden aus 100 % kbA-Baumwolle an. Ich bin sehr zufrieden mit der wiederverwendbaren Alternative und kann sie weiterempfehlen. Vielen Dank für die zahlreichen interessanten Artikel.

G. Meyer, per E-Mail

1/2009 Spezial Mobilität
Der „Alte“ fährt und fährt

Auch ich fahre einen „Alten“ (Golf II von 1999), den ich 2001 gebraucht gekauft habe, weil ich ein Auto benötigte, um zur Arbeit zu kommen. Der Golf fährt und fährt. Warum sollte ich mir einen Neuwagen anschaffen, nur um etwa 3 Liter Benzin auf 100 km einsparen zu können? Wie hoch wird die Umwelt durch die Herstellung (inkl. Materialbeschaffung, Vertrieb, Werbung, Autos, die wiederum Menschen zur Arbeit fahren, die diesen Neuwagen produzieren oder das Ganze verwalten etc.) eines Neuwagens belastet?

I. Höffer, per E-Mail

 

Schrot&Korn allgemein
Lob aus der Ferne

Seit zwölf Jahren bekomme ich Ihr Journal nach England gesendet und zuvor habe ich es schon mehr als fünf Jahre gelesen. Ich mag all die Entwicklungen, die es gemacht hat. Die Artikel sind meist besser recherchiert und interessant dargestellt.

A. Will, England

11/08 Neurodermitis
Makelloser Jüngling

Wieso muss zu einem Artikel über das Thema Neurodermitis ein makelloses, reines Jünglingsgesicht als „Titelbild“ gezeigt werden? Mir als Neurodermitikerin hat das den sonst ganz gelungenen Artikel verdorben. Wieso können nicht die Tatsachen - aufgekratzte Haut - abgebildet werden? Da hätte ich mir von Schrot&Korn eine ehrlichere Bebilderung gewünscht.

P. Bunte, per E-Mail

Schrot&Korn
Lob und Tadel

Ich freue mich immer wieder aufs Neue, jeden Monat eine aktuelle Ausgabe Ihrer Zeitschrift zu lesen. Sehr schade finde ich allerdings, dass in den ansonsten vegetarischen Rezeptideen immer wieder Gelatine vorkommt. Dabei kann diese doch so wunderbar durch Agar-Agar ersetzt werden.

T. Wolf, Stuttgart

Leser-Anfrage

Seit einiger Zeit fällt mir auf Flaschen mit konventionell und ökologisch erzeugtem Wein der Zusatz „mit Sulfit“ auf. Was hat es damit auf sich? 

H. Schwab

Lieber Herr Schwab, Sulfite (Schwefelverbindungen) werden dem Wein zugegeben, um eine Reaktion mit Luftsauerstoff und die Vermehrung von Bakterien zu verhindern. Seit 2006 ist die Deklaration von Sulfiten in der EU vorgeschrieben. Will man Wein ohne Schwefelzusatz herstellen, darf er nicht mit Luft in Berührung kommen. Dafür ist nicht nur ein hoher technischer Aufwand nötig, man muss auch mit geschmacklichen Einbußen rechnen. Deshalb wird das Verfahren nur sehr selten angewandt.

 
S&K 1/2009
S&K 1/2009

10/08 Rosen aus der Wüste
Jede Tat hat eine Wirkung

Wie ich Ihren Artikel über den Rosenanbau in Afghanistan gelesen habe, ist mir mal wieder bewusst geworden, dass ich mit meinem Einkauf auch den Frieden in der Welt unterstütze. Jede Tat hat eine Wirkung! Ich lese Schrot&Korn regelmäßig und bin dankbar für die vielen Informationen und Anregungen.

C. Teichert, Wadersloh

06/2008 Amalgam
Appell für internationales Verbot

Wer der Auffassung ist, dass Quecksilberamalgam aufgrund seiner Gesundheitsschädlichkeit verboten werden sollte, kann den Luxemburger Appell für ein internationales Verbot von Amalgam in der EU unterschreiben und weiterverbreiten sowie den EU-Abgeordneten seiner jeweiligen Region kontaktieren: Das EU-Parlament wird noch darüber abstimmen, ob Amalgam als „gesundheitlich unbedenklich“ einzustufen ist – wie dies die EU-Kommission dem Parlament Anfang 2008 empfohlen hat. Der Text des Appells mit Unterschriftenliste ist erhältlich bei: European Academy for Environmental Medicine?e.V., Telefon 09 31 / 3 53 48 30,
E-Mail europaem@europaem.de;
www.europaem.org;
www.akut.lu/protest/protest_de.htm

B. Herrmann, per E-Mail

11/08 Mehr Bioanbau
Weiter so!

Ihr Artikel über die klimatischen Vorteile von Biolebensmitteln ist prima! Insbesondere freut mich, dass die Klima-freundlichkeit der veganen Lebensweise inzwischen bei den Biofans verstanden wird. Als Veganer kann man sich den Mund diesbezüglich fusselig reden. Ihr unabhängiges Magazin hat da mehr Gewicht. Die gesundheitlichen Vorteile werden sicherlich auch noch erkannt werden. Weiter so!

K. Dreißig, per E-Mail

11/08 Interview
Mut und Zuversicht

Meine Gratulation zu diesem Interview und Gratulation an Henning Scherf zu diesem Projekt einer Lebensgemeinschaft! Diese Art von Generationenvertrag ist sehr zu begrüßen. Dieser Weg gibt Mut und Zuversicht. Weiterhin der Redaktion eine glückliche Hand für mutgebende Themen.

I. Schmoll, per E-Mail

Erfahrungen einbringen

Danke für diesen Artikel. Ich hoffe, dass viele Menschen Mut bekommen, neue Wege zu gehen. Die Vision vom Leben und Arbeiten in einem „Wohnprojekt für Jung und Alt“ bestimmt mein Denken schon seit Jahren. Ich bin 59 Jahre jung und möchte gern meine Erfahrungen und Kenntnisse in ein Genossenschaftsprojekt einbringen. Die Vorstellung, mit vielen Gleichgesinnten mit Freude an der Verwirklichung zu arbeiten, beflügelt mich sehr. Es gibt meinem Leben wieder Sinn, wenn ich all meine Energie und Kreativität für ein Leben im gemeinschaftlichen Mit- und Füreinander einsetze.

E. Friedrich, per E-Mail

 

11/08 Spezial Studienreisen
Nicht nur in der Gruppe

Mit einigem Schmunzeln las ich Ihren Bericht. Auch im Jemen kommt man als Einzeltourist weit. Es gibt sehr gute Busverbindungen zu den größeren Städten und Sammeltaxis zu kleineren Orten. Sollte es irgendwohin keine gute Verbindung geben, kann man sich vor Ort an ein jemenitisches Reisebüro wenden. Mit einer Reisegruppe erfährt man zwar einiges, bei Reisen in einheimischen Bussen und Sammeltaxis lernt man jedoch wesentlich mehr über Land und Leute.

 U. Shukri, per E-Mail

Näher liegende Ziele

Ich habe Ihrer Zeitschrift schon viele interessante Informationen entnommen und freue mich immer wieder auf die neue Ausgabe. Ihre Artikel zum Thema Reisen und Urlaub finde ich aber jedes Mal ärgerlich. Warum muss man eine Bildungsreise ausgerechnet in den Jemen machen? Könnten Sie nicht mal auf näher liegende Ziele aufmerksam machen, die man ohne Flugzeug erreichen kann?

P. Hemptenmacher, Troisdorf

Schrot&Korn Allgemein
Tolle Rezepte

Vielen Dank für Ihre tollen und super leckeren Rezepte. Schrot&Korn ist eine super Zeitung, ich freue mich jeden Monat auf die neue Ausgabe.

C. Stöter, Nürnberg

 
Biofach und Vivaness – Wir laden Sie ein!

Möchten Sie mit uns am 20. Februar 2009 die beiden Weltleitmessen für Bioprodukte und Naturkosmetik, Biofach und Vivaness, in Nürnberg besuchen (siehe auch Editorial)? Dann schreiben Sie uns in drei Sätzen, warum Sie dabei sein wollen! Adresse: Schrot&Korn, „Unterwegs“, Postfach 100829 oder unterwegs@bioverlag.de (Einsendeschluss: 19.01.2009).

 
S&K 12/2008
S&K 12/2008

Schrot&Korn Allgemein
Weiter so!

Vielen Dank für wieder eine tolle, informative, inspirative und zeitgemäße Ausgabe des Magazins. Weiter so!

M. Hilse und B. Thürmer, Hamburg

09/2008 Maltherapie
Krankenkasse zahlt

Ich lese mit viel Interesse die meisten Ausgaben Ihrer Zeitschrift. Im September besonders den Artikel „Malen als Therapie“. Zu Ihrer Anmerkung, dass die Krankenkassen diese Therapien immer weniger bezahlen, möchte ich Sie informieren, dass auch in der ambulanten Ergotherapie viele Kollegen mit kunsttherapeutischen Ausbildungen arbeiten. Noch gehören wir Ergotherapeuten zu den von den Krankenkassen bezahlten Heilmittelerbringern.

C. Beutler-Singh, per E-Mail

0/2008 Und Bio ist doch besser
Vom Fleischkonsum abwenden

Ihr Artikel war absolut notwendig und ist lobenswert. Allerdings könnte alles noch viel besser sein, wenn die Menschen sich vom Fleischkonsum abwendeten, also Vegetarier würden. Es ginge sogar noch besser: Veganismus. Ich empfinde es als Skandal, wie Tiere lediglich als Waren betrachtet werden. Man muss leider zugestehen, dass es auch im Biobereich Dinge gibt, die einfach nicht toleriert werden können, wie zum Beispiel das Töten der männlichen Küken oder das frühe Trennen der Kälbchen von ihren Müttern. Auch Biorinder und Biohennen bringen Höchstleistungen und werden daher ausgebeutet, auch wenn man annimmt, dass sie vermutlich ein besseres Leben haben als konventionell gehaltene Tiere.

E. Jacobi, Hamburg

Besser unverarbeitet

Ein Problem in unserer Ernährung ist, dass viele Lebensmittel stark verarbeitet und denaturiert sind und somit weder nachhaltig sättigen noch die notwendigen Nährstoffe in annähernd optimaler Zusammensetzung liefern können. Das heißt, es können Mangelerscheinungen auftreten, obwohl wir im Überfluss essen und trinken. Bio oder nicht: Wenn Lebensmittel weit verarbeitet und damit denaturiert und ihre Bausteine auseinandergepflückt werden, ist das Endprodukt im besten Fall unschädlich für den Menschen, der es isst. Wichtig wäre daher, dem derzeitigen Trend Einhalt zu gebieten, Bio-Erzeugnisse weiter zu verarbeiten. Zudem muss sich unser Umgang mit „Essen“ grundlegend ändern. Denn: Wir verschwenden schlicht viel zu viel. Es kann doch nicht sein, dass zum Beispiel täglich in einer Großstadt so viel Brot vernichtet wird, dass man damit den Bedarf einer anderen Stadt decken könnte, nur weil es nicht sofort verkauft wurde.

G. Dixon, Köln

09/2008 BioBasics: Eier
Lob und Entsetzen

Zuerst möchte ich mich für Ihr tolles und kritisches Magazin bedanken, das ich jeden Monat gerne lese. In Ihrer Ausgabe vom September habe ich den Artikel über Bio-Eier gelesen. Leider musste ich mit großem Entsetzen feststellen, dass auch in den ökologisch wirtschaftenden Betrieben die männlichen Küken getötet werden! Diese Tatsache hat mich sehr schockiert!

C. Kinzl, per E-Mail

10/2008 Biofirma setzt ein Zeichen
„Ohne Gentechnik“ geht doch!

Zu Ihrem Artikel in der Oktoberausgabe möchten wir Stellung nehmen. Auf die dort gestellte Frage „Geht ‚ohne Gentechnik‘ nicht mehr?“ möchten wir im Gegensatz zu Taifun antworten: Doch, es geht ohne Gentechnik. Das Problem sind Sojabohnen aus Übersee. Wir, die Hexerküche, garantieren den Kunden jedoch 100 Prozent deutsche Bioland-Sojabohnen. Verunreinigungen mit Gentechnik wurden bei uns noch nie nachgewiesen. Es gibt Grenzen des Wachstums: Rohstoffknappheit darf nicht dazu führen, dass eine Vermischung mit gentechnisch veränderten Organismen geduldet wird!

Dörte und Freddy Ulrich, Hexerküche

10/2008 BioBasics: Milch
Weichmacher in Plastik

Mit Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen. Ich bin erstaunt, dass als Milchverpackung der Schlauch und der Karton überhaupt noch im Rennen sind. Der Hormon­spezialist Frederick vom Saal aus Missouri, USA, berichtet, dass die in Plastik enthaltenen Weichmacher zum Teil in die Lebensmittel übertreten und im menschlichen Körper wie Hormone wirken. Insofern sind auch die industriemäßig verpackten Öko-Lebensmittel bedenklich.

W. Köhler, St. Augustin

11/2008 Neurodermitis
Buchtipp

Neurodermitis verändert das Leben von Menschen, die betroffen sind, und das Leben ihrer Familien. Die Schulmedizin sagt, dass Neurodermitis nicht heilbar ist. Wer sich damit nicht zufrieden gibt, der kann in dem Buch „Gefangen, Geheilt in Neurodermitis-Haut“ von Kathrin Rick die Geschichte eines Mädchens nachlesen, das als junge Frau durch alternative Therapie den Weg zur Selbstheilung gefunden hat. Ein Buch, das Mut macht und eine Anleitung enthält, die auf den Weg der Selbstheilung führt.

Dr. W. Hesse, Venne

10/2008 Elemente-Küche
Auf den Kopf gestellt

In der Oktoberausgabe Ihres Heftes sind auf den Seiten 3 und 15 sowie jeweils bei den Rezepten zwei der fünf Elemente auf den Kopf gestellt, nämlich Feuer und Holz. Mit einem Augenzwinkern: Als Chinese kann ich das nicht so stehen lassen!

D. Man, Affing

5 Elemente

Fehlerteufel

Kann H-Milch auch bio sein? Diese Frage stellten wir in unserer Serie BioBasics (Nicht jede macht’s – Schrot&Korn 10/08, S. 31 f). „Ja“ lautet die Antwort. Ferner heißt es in dem Artikel: „Bioanbauverbände wie Demeter, Bioland oder Naturland lehnen das Ultrahocherhitzen ... ab.“ Bedauerlicherweise ist uns hier ein Fehler unterlaufen. Nur Demeter verbietet das Verfahren aus Qualitätsgründen.

Ihre Redaktion

Leseranfrage

Im Septemberheft von Schrot&Korn empfehlen Sie auf Seite 15, Kartoffeln wegen des Solaningehalts lieber zu schälen. Können Sie dazu mehr sagen?

A. Steinmann

Liebe Frau Steinmann,

unter optimalen Bedingungen enthalten Kartoffeln keine bedenklichen Mengen an Solanin. Werden sie allerdings zu warm (optimal sind 4-6 °C) oder bei Licht gelagert oder auch mechanisch verletzt, bilden sie gesundheitlich bedenkliche Mengen des Alkaloids. Die Solanin-Konzentration ist in der Schale und in den Keimansätzen am höchsten. Daher kann man durch Schälen oder Pellen den Solaningehalt stark reduzieren. Einzelne grüne Stellen werden am besten großzügig weggeschnitten. Stark ergrünte, gekeimte und verletzte Kartoffeln sollte man dagegen gar nicht mehr essen. Solanin ist wasserlöslich, aber hitzebeständig. Deshalb empfiehlt es sich, das Kochwasser nicht weiterzuverwenden, sondern wegzuschütten.

 

S&K 11/2008
S&K 11/2008

09/2008 Bio-Getreidekaffee
Bitte mehr davon!

Mit Freude habe ich Ihren Beitrag über Getreidekaffee gelesen. Danke auch für das Latte-macchiato-Rezept! Seit Jahren trinke ich keinen koffeinhaltigen Kaffee mehr. Zu Hause kann ich mir den Getreidekaffee zubereiten aber was mache ich, wenn ich, außer in einem Biorestaurant, Getreidekaffee trinken möchte? Ich frage zwar immer wieder nach, aber die meisten Restaurants und viele Cafes haben offensichtlich noch nie davon gehört.

A. Hegmans-Thilow, per E-Mail

07/2008 Rezepte
Danke!

Vielen Dank für die vielen vegetarischen Rezepte. Denn das Umsteuern auf eine vegetarische Lebensweise tut not. Nicht nur wegen der Gesundheit, sondern auch wegen des Weltklimas und des weltweiten Hungers. Biofleisch ist nur bedingt zu begrüßen. Denn auch den biologisch gehaltenen Schweinen ist es nicht egal, ob sie umgebracht werden oder nicht.

G. Buschel, Tübingen

09/2008 Leserbrief Tierfutter
Qualität und Frische sind wichtig

Seit vier Jahrzehnten halte ich zu Hause Katzen und Hunde. Und im Verlauf dieser Zeit habe ich gelernt, dass die Qualität und Frische der Tiernahrung viel wichtiger ist als die Art der Nahrung. Heute koche ich für meine beiden großen Hunde jeden Tag Kartoffeln oder Getreide mit etwas blanchiertem Gemüse. Dazu gibt es ein kleines Ei, etwas kalt gepresstes Öl oder Butter und für beide zusammen nur 400 Gramm Dosenfleisch ohne Zucker und Konservierungsstoffe. Diese kleine Menge an Fleisch reicht vollauf. Es stimmt, dass Katzen ein bisschen mehr Fleisch haben mögen als Hunde. Aber ob sie bei guter Bioqualität mit wenig Fleisch krank werden? Das glaube ich nicht! Krank werden die Tiere vor allem von dem billigen Tierfutter, das in der Werbung als optimal und artgerecht angepriesen wird.

G. Votova, Borkwalde

Vegetarischer Fleischfresser

Meine Findelkind-Katze wurde von klein auf rein vegetarisch ernährt, ist mittlerweile 15 Jahre alt, nie krank gewesen und erfreut sich auch heute noch bester Gesundheit. Bei guter Katzenernährung geht es nicht um einen hohen Fleisch-Eiweiß-Anteil, sondern vielmehr um einen hohen, hochwertigen Eiweißanteil.

R. Sabith, Wien

09/2008 Interview Thomas D
Widersprüchlich

Dass sich dieser Mann Schweine als Haustiere hält, gleichzeitig aber die Tierhaltung generell als den größten Klimakiller bezeichnet, ist widersprüchlich. Ver­nünftigerweise sollte man diesbezüglich zwischen konventioneller, Bio- und Hobbytierhaltung unterscheiden, wobei die Auswirkungen auf das Klima ja vor allem auch von der Fütterung abhängen.

A. Selmeier, München

Schrot&Korn Allgemein
Lob und Tadel

Seit Jahren gehöre ich zu Ihrem Leserkreis und freue mich jeden Monat auf die neue Ausgabe. Unter anderem wegen der vielen leckeren vegetarischen Rezepte. Auch die Hintergrundinformationen zu biologischer Ernährung und naturnaher Lebensweise lese ich immer sehr aufmerksam. In der letzten Zeit ist mir jedoch aufgefallen, dass sich des Öfteren Anglizismen in Ihre Artikel einschleichen. Das finde ich schade.

J. Sie, per E-Mail

09/2008 Warenkunde Luxusseifen
Pflanzenseife ist älter

In Ihrem Bericht über Luxusseifen wird erwähnt, dass die Herstellung reiner Pflanzenseifen erst seit Mitte des 17. Jahrhunderts gelang. Das stimmt so nicht, denn schon seit dem 7. Jahrhundert wird in Aleppo die berühmte Alepposeife aus Oliven- und Lorbeeröl, ohne synthetische, chemische und tierische Zusätze, hergestellt. 

G. Gronkowsky, per E-Mail

09/2008 Naturtextilien
Facheinzelhandel bietet persönlichen Service

Als Fachgeschäft für Naturtextilien haben wir uns sehr über Ihr Spezial zum Thema gefreut. Umso größer war das Erstaunen, dass Sie den Versandhandel so in den Vordergrund gerückt haben, dass der Leser meinen könnte, nur so komme man an qualitätsvolle Naturtextilien. Das ist so nicht richtig. Im Gegenteil – der Facheinzelhandel vor Ort bietet nicht nur hervorragende moderne Naturtextilsortimente, sondern dazu meistens einen guten persönlichen Service.

A. Landgraff, H. Grantz, Lübeck

10/2008 Fünf-Elementeküche
Herzlichen Dank!

Mit Freude habe ich Ihren Beitrag zur Ernährung nach den Fünf Elementen gelesen. Besonders wertvoll sind die schönen, ansprechenden Rezepte, welche durch die genussvollen Fotos sehr gut in Szene gesetzt sind. So möchte ich mich als 1. Vorsitzende des deutschen 5-Elemente-Vereins herzlich bei Ihnen bedanken: Ein weiterer Meilenstein zur Aufklärung und Bewusstmachung über die Wichtigkeit von genussvollen und bekömmlichen Speisen.

I. Ockert, Sulzbach-Laufen

Fehlerteufel

In einer Bildunterschrift im Septemberheft (Seite 83) ist uns ein Fehler unterlaufen. Dort steht, dass Kupfer im Biolandbau nur vor der Blüte eingesetzt werden darf. Für den Bioweinbau trifft das nicht zu. Hier darf Kupfer auch nach der Blüte eingesetzt werden.

Ihre Redaktion

Leserbefragung 2008 - Ergebnisse und Wünsche

LeserbefragungIm Juni war einem Teil von Schrot&Korn ein vierseitiger Fragebogen beigelegt. 3 972 Leserinnen und Leser haben sich die Mühe gemacht und ihn ausgefüllt. Vielen Dank für Ihr Engagement! Bei einem so umfangreichen Fragebogen ist das nicht selbstverständlich. Ihre Antworten sind für uns sehr wichtig. Sie helfen uns, die Leserinnen bzw. Leser von Schrot&Korn besser kennenzulernen und das Heft für Sie noch attraktiver zu machen.

Die meisten Antworten kamen von Leserinnen (88 Prozent) zwischen 30 und 49 Jahren (55 Prozent). Sie kaufen im Schnitt 6,9 Mal pro Monat im Bioladen ein und nutzen dafür durchschnittlich 2,4 Bioläden. Aber auch außerhalb des Fachhandels wird Bio gekauft. 34 Prozent der Befragten lesen Schrot&Korn seit mindestens sechs Jahren. Besonders freuen wir uns darüber, dass auch Leser (7 Prozent), die seit weniger als einem Jahr dabei sind, geantwortet haben. 65 Prozent der Befragten besitzen Abitur oder einen Hochschulabschluss. Knapp ein Viertel der Teilnehmer kommt aus Bayern, 17 Prozent aus dem Raum Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und ebenfalls 17 Prozent aus Baden-Württemberg.

Im Vergleich zu der Umfrage im Jahr 2006 konnte sich Schrot&Korn in allen Bereichen verbessern – bei der Gestaltung und Bildauswahl ebenso wie in puncto Kompetenz, Informa­tionsgehalt und Themenauswahl. Einzig bei der Frage „bezieht Position“ herrschte Gleichstand mit 2006. Insgesamt wurde das zu bewertende Heft mit 1,7 benotet. Das freut uns sehr. Offensichtlich haben wir Ihre Interessen und Ihren Geschmack getroffen.

Sehr beliebt sind Rezepte. Das wissen wir aus Umfragen und aus Leserbriefen. In der aktuellen Befragung wollten wir wissen, welche Rezepte Sie sich wünschen. Ergebnis: 74 Prozent möchten vegetarische, 69 Prozent einfache, mit Pfiff, 64 Prozent schnelle und 63 Prozent vollwertige Rezepte. Preiswerte Rezepte wünschen sich 46 Prozent, Rezepte mit Fleisch 23 Prozent. Ihre Anregungen werden bei uns rege diskutiert. Und es wurden auch schon Ideen entwickelt, wie wir sie in Schrot&Korn umsetzen können. Lassen Sie sich überraschen.

Barbara Gruber

 

 

S&K 10/2008
S&K 10/2008

Rezepte
An Menschen mit Unverträglichkeiten denken

Ich bin eifrige Leserin von Schrot&Korn. Die Rezepte sind sehr gut – leider nicht für alle Leser. Vielleicht denken Sie auch einmal an die vielen Leute mit Laktose- und Fruktoseunverträglichkeit.

D. Weber, Nürnberg

Leser-Anfrage

Unter „Wissenswertes über Erbsen und Bohnen“ in Heft 08/2008 schreiben Sie, dass man auch Erbsen nicht roh essen soll wegen des darin enthaltenen Phasins. Ich dachte bisher immer, Erbsen könne man roh essen. Was hat es damit auf sich?

K. Schickling

Liebe Frau Schickling,

rohe Erbsen enthalten geringe Mengen Phasin und cyanogene Glykoside. Phasin kann in größeren Mengen lebenswichtige Aminosäuren blockieren. Cyanogene Glykoside können durch unsere Darm-bakterien in Blausäure umgewandelt werden. Man kann davon ausgehen, dass wenige rohe Erbsen einem gesunden Erwachsenen nicht schaden. Dennoch ist es laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) besser, auch Erbsen vor dem Verzehr zu garen, da dabei diese Stoffe entweichen.

07/2008 Leserbrief Bayrisch Sushi & Co
Der Gaumen entscheidet

Für mich als Hobbyköchin ist jedes neue Rezept erst mal eine neue Herausforderung. Da für die erfolgreiche Zubereitung eines Gerichts die Auswahl der Zutaten und die Sorgfalt bei der Zubereitung maßgeblich sind, spielt es für mich weniger eine Rolle, ob es ein eher klassisches oder exotisches Rezept ist. Für mich ist das eher eine Frage des Typs und Temperaments des Kochs/der Köchin und weniger eine Frage, ob es positiv oder negativ bewertet wird. Beide Richtungen in der Kochkunst sind doch die beiden Seiten der gleichen Medaille! Manchmal hat man Lust, Neuland zu erobern, und manchmal schwelgt man gerne in bekannten Genüssen – umso besser, wenn das Essen dann auch noch gesund und bekömmlich ist. Letzten Endes entscheidet der Gaumen, ob ein Gericht wieder gekocht wird oder nicht. Schön für mich ist, dass ich immer wieder gerne auch in Schrot&Korn neue Entdeckungen machen kann.

A. Krämer, per E-Mail

08/2008 Hintergrund Biotierzucht
Nutztiere sind Ware

Bio hin, Bio her: Am Ende steht auch für diese „glücklich“ aufgewachsenen Tiere der Weg zum Schlachter, verbunden mit entsetzlichen Ängsten. Die Nutztiere sind Ware, so oder so. Traurig, aber wahr!

J. Ruopp, per E-Mail

Der Profit steht im Vordergrund

„Leistung allein genügt nicht“? Wenn man Ihren Artikel über Biotierzucht studiert, könnte man leider doch zu diesem Schluss kommen. Wie da über „Milcherzeugung“ und „Tauglichkeit zur Mast“ geschrieben wird, ist für mich einfach nur erschreckend. Obwohl in Ihrer Zeitschrift ausschließlich vegetarische Rezepte veröffentlicht werden, vermittelt dieser Artikel den Eindruck, der Autor und viele Landwirt(innen) sähen Tiere als Ware, der nur ein Lebensrecht zusteht, solange sie das Gewünschte produziert. Dass im Weiteren über das Töten von Milchkühen und die Ermordung von Massen männlicher Küken berichtet wird, ist einerseits schockierend, andererseits kann ich nur hoffen, dass damit einigen Vegetarier(innen) die Augen geöffnet werden, die überzeugt waren, Milch und Eier von Biotieren seien ethisch vertretbar. Leider zeigt der Beitrag, dass dem ganz und gar nicht so ist. Auch in der Biotierhaltung geht es um Profit; das Nachsehen haben die Lebewesen, die sich nicht wehren können.

S. Müller, per E-Mail

07/2008 Spezial Klimaschutz
Moderner Ablasshandel

Das Dogma von der Klimaveränderung durch CO2 entlarvt sich immer mehr als bloßes Lenkungsinstrument interessierter Kreise, zum Beispiel um Atomkraft anzupreisen und bestimmte Industrien zu fördern. Der monokausal denkende, technikgläubige Mensch geht diesem Sündenbock gern auf den Leim, weil er die Welt so schön vereinfacht. Die schwerwiegenden Zerstörungen unseres Umweltgefüges dürfen als Ursache auch deshalb nicht erkannt werden, weil dort Abhilfe weder möglich scheint noch ernsthaft gewollt wird. Der Ablasshandel mit „neutralisierenden Ausgleichsprojekten“ kann doch nur beschämen. Alle entsprechenden Maßnahmen müssten auch unabhängig vom Klimawandel ergriffen werden und es ist eine Schande, dass sie nicht längst aus anderer Einsicht erfolgt sind.

Volker Röseler, Weimar

07/2008 Leserbrief Aluminium
Gegen Diät- und Schlankheitswahn

In einem Leserbrief beklagt eine Ernährungsberaterin, dass in der Vollwertküche so fettreich gekocht werde, und wünscht sich vegetarische Mager-Rezepte. Meiner Erfahrung nach schließen sich vegetarische Vollwertkost und Übergewicht beinahe von selbst aus. Durch den Verzicht auf isolierte Kohlenhydrate und die wesentliche Quelle versteckter Fette, nämlich Wurst, wird der ganze „Light-Hype“ völlig überflüssig.

D. Stein, Frankfurt

Schrot&Korn allgemein
Vielen Dank

Vielen Dank für Ihre interessante und wissenswerte Zeitschrift!

M. Hamann, Teltow

Super!

Wir lesen Ihre Zeitung immer mit viel Interesse und finden sie wirklich super!

S. Jäger, Hattersheim

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