Leserbriefe Juli bis Dezember 2006

Sie finden hier die aktuellen und auch ältere Leserbriefe an Schrot&Korn

Leserbriefe

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S&K
12/2006

04/2006 Kinderseite
Zauberhafter Rätselpreis

Das war vielleicht eine Freude, als wir aus dem Urlaub kamen und den Zauberkoffer als Gewinn des April-Rätsels in der Post fanden. Meine Kinder haben sofort angefangen, die ersten Tricks auszuprobieren. Inzwischen haben sie schon zwei kurze Vorstellungen gegeben. Am schönsten sind doch die Geschenke, mit denen man gar nicht rechnet.

E. Schreiter, Bergisch-Gladbach

07/2006 Schwung für die Küche
Mikrowellengeräte sind gesundheitsschädlich

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass die Schlussfolgerung „Angst vor Strahlenschäden muss man mit einer Mikrowelle in der Küche also nicht haben“ so nicht richtig ist. Nachdem ich mich nun seit drei Jahren intensiv mit der Mikrowellentechnik beschäftige, habe ich schon lange keine Mikrowelle mehr. Gott sei Dank!

Ich empfehle Ihnen die Seiten 26 ff. aus dem Buch „Tatwaffe Handy“ von Dr. David R. James und Ora S. James, auf denen ausführlich auf die Forschungsergebnisse zu Mikrowellengeräten eingegangen wird. Diese Informationen zeigen auf, dass der Betrieb so eines Gerätes und das Verspeisen von Gerichten, die mit Mikrowellen bestrahlt wurden, gesundheitsschädlich sind. Und das nicht unerheblich!

A. Kern, Arbeitskreis „Mobilfunk und Gesundheit“, Kempten

Wundersame Heilung?
Ein Hoch auf Bio-Kost

Seit 1987 habe ich unter einem Hautleiden gelitten und bin von Arzt zu Arzt gelaufen. Es gab nur Cortison in immer höheren Dosierungen, Kuren und zum Schluss die Diagnose: psychosomatisch, nicht heilbar. Seit 2000 bin ich Vegetarierin, aber der Haut allein hat es nicht geholfen. Seitdem ich vor einem Jahr auf ausschließlich Bio-Kost umgestiegen bin, ist meine Haut geheilt und es rächt sich nur, wenn ich zum Beispiel im Urlaub so- genanntes normales Essen zu mir nehme. Ein Hoch auf die Bio-Kost und auf ein gesundes Leben ohne Juckreiz.

B. Offermann-Hülse, Langenhagen

10/2006 Rezepte für Entdecker
Einfach und schnell

Die Rezepte finde ich alle super: einfache Zutaten, wenig Zeitaufwand. Ich freue mich schon auf das Ausprobieren, Zubereiten und Genießen dieser Gerichte.

B. Henningsmeyer, per Mail

Dank an Schrot&Korn
Aufbauend und ermutigend

Heute möchte ich Ihnen einmal ein großes Kompliment und ein herzliches Dankeschön für Ihre Zeitschrift aussprechen. Es ist wirklich aufbauend und ermutigend, zu sehen und zu lesen, dass es auch in unserer Zeit noch Menschen gibt, denen Natur und Umwelt am Herzen liegen und die sich mit ihren Kräften dafür einsetzen, den Reichtum der Schöpfung zum Nutzen der Menschen zu erhalten. Ich hoffe, dass die positiven Impulse, die Sie aufzeigen, weite Kreise ziehen.

B. Walther, Goldbach

10/2006 Fit für die Nacht
Stressfaktor: das schnurlose Telefon

In dem ansonsten sehr informativen Artikel fehlen mir zwei wichtige Hinweise: 1. Der wahrscheinlich aktuell wichtigste Stressfaktor, der einen erholsamen Schlaf verhindert, ist die allgegenwärtige Belastung durch die moderne Funktechnologie.

Neben den außerhalb der Wohnung befindlichen Sendern spielt das Schnurlostelefon nach DECT-Standard, jetzt neuerdings auch W-LAN und Bluetooth für kabellose Verknüpfungen, die größte Rolle. Es gibt seit Kurzem zwar DECT-Telefone, die nicht mehr senden, wenn sie in der Basisstation liegen, aber wer macht sich die Mühe, sie jedes Mal nach dem Telefonat zurückzulegen?

2. Das gesundheitspolitisch heute sehr bedeutsame Schlafapnoesyndrom mit Atemaussetzern in der Nacht, vor allem bei Schnarchern, wird nicht erwähnt. Es führt auf Dauer zu Hirnschäden. Heute sind nicht nur alte, übergewichtige Personen betroffen, sondern zunehmend auch jüngere und normalgewichtige. Diese sollten sich an ein Zentrum für Schlafmedizin wenden.

C. Aschermann, per Mail

Lob für Schrot&Korn

Vielen Dank für die vielen interessanten Beiträge in Schrot&Korn. Ich lese sie schon seit Jahren immer wieder gerne.

B. Ballo, Florstadt

10/06 Koffeinfreier Kaffee
Pads zum Nachfüllen

Die Zeitschrift gefällt mir sehr gut. Zu dem Kaffee-Artikel in der Oktober-Ausgabe habe ich noch einen Tipp: Es gibt für Pad-Kaffeemaschinen Pads zum selbst befüllen. Da kann dann jeder den Kaffee nach Geschmack einfüllen. Wir benutzen solche Pads seit über einem Jahr und sind damit sehr zufrieden.

S. Schmid, per Mail

10/06 Interview Barbara Rütting
Positive Ausstrahlung

Der Artikel über Barbara Rütting hat mir besonders gut gefallen. Die vielen Fotos, die ihre kraftvolle, vitale und positive Ausstrahlung wiedergeben, machen Mut zum Älterwerden.

C. Bren, Karlsruhe

Leser-Anfrage

Mikrobielles Lab

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „mikrobielles Lab“? Ich las ihn neulich auf einem Weichkäse.

I. Ströhm, Münster

Liebe Frau Ströhm,

Lab ist ein Gemisch von Enzymen, das Kälber in ihrem Magen produzieren und das die Milch zum Gerinnen bringt (tierisches Lab). Es kommt bei der Herstellung von Käse zum Einsatz. Lab lässt sich aber auch mithilfe von Mikroorganismen züchten. Man nennt es dann mikrobielles Lab. Für Bio-Käse darf mikrobielles Lab nicht von gentechnisch veränderten Mikroorganismen stammen.

Ihr Leserservice

 

 
 


S&K
11/2006

05/2006 Interview mit Martin Vosseler
Brücke wird gebaut

Die Bagger sind im Naturgebiet an der Wiese aufgefahren. Die Brücke wird gebaut – trotz fehlender Bewilligung der angrenzenden Straßenabschnitte, trotz Hangrutschgefahr, trotz Trinkwassergefährdung, trotz Verdrängung seltener und vom Aussterben bedrohter Tierarten, trotz der Mehrheit der Basler Bevölkerung, die sich in einer Abstimmung zum Schutze des Gebietes ausgesprochen hat, trotz einer Mehrheit im Basler Parlament, das sich hinter eine Tunnellösung stellte, trotz 30-jährigem, anhaltendem Widerstand gegen ein zerstörerisches, sinnloses Straßenprojekt. Es hat nicht sollen sein. Der Weiler Oberbürgermeister wollte sich nicht auf Verhandlungen einlassen. Die Basler Regierung hatte nicht den Mut, die Tunnellösung kraftvoll zu vertreten. Eine Chance wurde vertan. Allen Leserinnen und Lesern von Schrot&Korn, die uns ideell und mit Briefen an die Behörden unterstützt haben, möchten wir ganz herzlich danken.

M. Vosseler, Fahrni, Schweiz

Lob aus Österreich

Es ist gut, dass es Ihre Zeitschrift auch in Österreich gibt. Lese sie mit großem Interesse. Sie bietet Infos, die man sonst nur durch Recherchieren im Internet bekommen würde.

A. Kunz, per Mail

08/2006 Einkauf: Bio-Gummibären
„Bio“ auf dem falschen Weg

Da werden also die guten ökologisch angebauten Himbeeren an die Süßwarenindustrie geliefert, um daraus Aromen für Gummibären zu gewinnen, die zu 75 Prozent aus Zucker bestehen. Das Schlimme daran ist, dass die Eltern diese Produkte kaufen, in dem Glauben, dass es etwas Gutes ist, weil es ja „bio“ ist. In dieser Form ist „bio“ auf dem falschen Weg.

M. Burczyk, Mühlheim

Interessante Artikel

Es gefällt mir sehr, dass Sie nicht mehr ausschließlich über Produkte aus dem Bio-Bereich informieren, sondern zunehmend auch umweltpolitische Fragen ins Visier nehmen. Das macht die Zeitschrift so viel interessanter – und bietet Anlass und Gelegenheit, interessante Artikel im Bekanntenkreis weiterzugeben.

C. Rombach, Dreieich

08/2006 Bio schont das Klima
Transport ist nicht „bio“

Mit Interesse las ich diesen schönen und hoffnungsvollen Artikel. Bio-Landwirtschaft hilft dem Klima. Da freue ich mich als leidenschaftlicher Bioladen-Kunde natürlich, dass ich auch für die Klimaverbesserung etwas tue. Aber eines vermisse ich im Artikel: Haben Sie den im selben Heft veröffentlichten Leserbrief gar nicht verinnerlicht? Ich hätte doch zumindest eine kurze Erwähnung der Tatsache erwartet, dass Äpfel, die aus Neuseeland nach Deutschland geflogen werden, und Milch, die von Schleswig-Holstein in den Schwarzwald gekarrt wird, das Klima ganz sicher nicht schonen. Egal wie „bio“ ihre Produktion ist, ihr Transport in Flugzeugen und Lastwägen ist nicht „bio“.

G. Janzing, Freiburg

07/2006 Interviews
Mutige Themen

Herzlichen Dank für die beiden Interviews im Juliheft über den kanadischen Saatgutzüchter und den brandenburgischen Kräuterproduzenten. Das sind heiße Themen, die sonst nirgends so geschildert werden und in enger Beziehung zu unseren Zeitproblemen stehen. Mutig.

E. Kükenthal, Achern

08/2006 Rezepte
Danke für vegane Rezepte

Vielen Dank für das Thai-Break-Heft. Ich freue mich über die leckeren Rezepte, besonders die veganen. Aber vor allem freue ich mich über die Selbstverständlichkeit dieses Themas in Schrot&Korn.Obwohl ich nicht fliege und gerne meinen Urlaub in der Nähe verbringe und auch darauf achte, regionale Produkte zu verwenden, war mir die – ich sags mal spitz –„Heimattümelei“ von Schrot&Korn manchmal ein bisschen zu viel.

Danke für eure Mühe und Energie!

L. Lipschitz, Berlin

09/2006 Bio-Backmischungen
Backen ist keine Hexerei

Mit einigem Unbehagen habe ich Ihren Artikel zum Thema Bio-Backmischungen gelesen. Seit einiger Zeit schon beobachte ich in der Bio-Branche eine Entwicklung in Richtung Convenience-Food wie in der herkömmlichen Nahrungsmittelindustrie. Das ist schade, denn meiner Meinung nach steht dies dem Grundgedanken ökologischer Ernährungsweise komplett entgegen. Und mal ehrlich, kochen und backen ist kein Hexenwerk. Schlägt man die Backbücher unserer Großmütter auf, so findet man einfachste Rezepte. Wer für Pfannkuchen, Muffins, einen Marmor- oder Schokoladenkuchen eine Backmischung braucht, der macht sich selbst das Leben schwer – und teuer. Wie kommt es wohl, dass seit Generationen Kinder begeistert beim Geburtstags- oder Adventsbacken helfen und im Alleingang Kuchen und Pfannkuchen zusammenrühren? Weil es einfach und unkompliziert ist und mit wenig Aufwand und Zutaten zu köstlichen Erfolgserlebnissen führt.

A. Kasseckert, Berlin

09/2006 Rezepte
Vegetarische Linie beibehalten

Eigentlich schade , dass Sie sich von Ihrer vegetarischen Linie wegbewegen, denn gerade das fanden wir immer so ökologisch konsequent von Ihnen. Doch leider mussten wir in der letzten Ausgabe von Schrot&Korn ein Rezept finden für“ Regenbogenforelle mit Wildkräutern“. Warum haben Sie Ihre Haltung geändert ? Hingen denn nicht ursprünglich „biologisch leben“ und Vegetarismus zusammen? Die Erde und die Umwelt zu achten hat doch den gleichen Stellenwert, wie Respekt und Achtung jeglichen Leben gegenüber (denn auch artgerecht gehaltene Tiere hängen an ihrem Leben und wollen nicht in der Pfanne enden....)

Wir dachten, das Schrot&Korn diese Haltung auch vertritt und nicht in die Fußstapfen der Mehrzahl der bequemen und gleichgültigen Konsumenten tritt, die nicht über ihren Tellerrand schauen wenn es um das grauenhafte Schicksal unserer Mitgeschöpfe geht. Wie Albert Schweitzer schon zu seinen Lebzeiten erkannte: „Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegenüber allem was lebt. Ehrfurcht vor dem Leben bedeutet Abscheu vor dem Töten".

Denn alle Tiere, egal ob aus konventioneller oder biologischer Haltung, erleiden die gleichen Todesängste und Höllenqualen bei ihrer Tötung.

Wir Menschen können doch problemlos auf Fleisch, Geflügel und Fisch verzichten, und es wäre doch super, wenn sich noch mehr Menschen vom Fleischessen aus Mitleid mit den Tieren und für eine bessere Umwelt verabschieden würden. Der deutsche Theologe Max von Sachsen sagte schon damals: „Ein wirklich konsequenter Standpunkt des Tierschutzes wird erst dann gewonnen sein, wenn die Menschheit sich entschlossen haben wird, das Töten und Essen der Tiere aufzugeben."

In diesem Sinne: bitte nur noch vegetarische Rezepte...!

C. Wood mit Familie, Hagen

08/2006 Düfte im Alltag
Neugierig auf Bio-Öle

Nach dem Lesen eures Artikels bezüglich Duft- und Parfümöle werde ich mich beim nächsten Mal im Bioladen gleich nach den Duftölen umschauen. Bisher habe ich Öle ja nur im Drogeriemarkt angeschaut und mir erschien das alles irgendwie zu künstlich. Euer Artikel hat mich jetzt dazu gebracht, mich mit diesem Thema wieder näher auseinander zu setzen.

J. Bauer, Österreich

 


S&K
10/2006

6/2007: Pro und Contra: Genfeldbefreiung
Fehler muss man korrigieren

Die Genmanipulation zerstört uns! Also, zur Frage: „Darf man Gen-Maisfelder zerstören?“ Antwort: Ja. Weil es richtig ist, bereits gemachte Fehler zu korrigieren. Einen Fehler zu korrigieren hat nichts mit Zerstörung zu tun – im Gegenteil: Das ist durch und durch konstruktiv. Gesetze, die ungerecht sind, müssen gebrochen werden. Man kann nicht einfach ruhig sitzen bleiben, bis man die richtigen Paragraphen gefunden hat. Bis dahin ist es zu spät.

A. Hendricks, per E-Mail

7/2006: Schwung für die Küche
Holzofen statt Gasherd

Zunächst einmal möchte ich mich sehr herzlich für Ihre Zeitschrift bedanken, die ich immer mit großem Interesse lese und von der ich jedes Mal etwas lernen kann. Im Juli-Heft hatten Sie jedoch einen Artikel zu Herden, zu dem ich etwas anmerken möchte: Sie listen den Gasherd als die ökologischste Variante auf. Das ist aber nicht richtig. Die ökologischste Variante ist die, auf einem Holzherd zu kochen. Das ging nicht nur anno dazumal, wie Sie es auf der Seite vorher beschreiben, das geht auch heute, auf sehr modernen und funktionalen Herden. Holz ist gespeicherte Sonnenenergie und ein nachwachsender Rohstoff, also Gas weit überlegen.

M. Kreiner, Neustadt an der Weinstraße

7/2006: Schlanke Sattmacher
Naturkost genießen statt Kalorien zählen

Ich bin esssüchtig und vom Schlankheitswahn betroffen. Seit vielen Jahren lebe ich schlank ohne Jojo-Effekt und ich fange an, meine (völlig normalen) Fettpolster zu akzeptieren. Als ich den Artikel las, bin ich einigermaßen wütend geworden. Warum muss es sich in Ihrem Heft auch um die Kilos auf den Hüften drehen – wie in jeder Frauenzeitschrift, in jedem Schaufenster und in so vielen Köpfen? Geht es hier nicht um eine Ernährungsweise mit Lebensmitteln, die in Achtsamkeit der Erde gegenüber erzeugt wurden und mit denen ich der Verletzlichkeit, Einzigartigkeit und Wichtigkeit meines Körpers Rechnung trage? Wer verhältnismäßig naturbelassene Lebensmittel genießt (anstatt zu konsumieren) – und das kann ein langwieriger und unbequemer Lernprozess sein, der die gesamte Persönlichkeit betrifft –, braucht wirklich nicht mehr über Kalorien und Fettpolster nachzudenken.

A. Schlittermann, per E-Mail

8/2006: „Rettet Bio das Klima?“
Langsamer Golfstrom

In Ihrem Vorwort gehen Sie auf eine Meldung aus dem letzten Winter ein, gemäß der „der Golfstrom (...) infolge des Klimawandels bereits um 30 Prozent langsamer geworden“ sei. Weiter behaupten Sie, dass es sich dabei um eine „echte, gemessene Veränderung“ handelt und nicht um eine Prognose.

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass Ihre Darstellung und Interpretation des oben genannten Artikels („Slowing of the Atlantic meridional overturning circulation at 25°N” von Harry L. Bryden, Hannah R. Longworth and Stuart A. Cunningham, Nature 438, 2005) weit über das wissenschaftlich Haltbare hinausgeht:

1. Der von Ihnen erwähnten Meldung liegen lediglich fünf Messungen zugrunde, verteilt über ca. 50 Jahre. Aufgrund der geringen Zahl ist es nicht möglich, eine verlässliche Aussage über Tendenzen in der Ozeanzirkulation zu machen. Es könnte sich zwar um einen Trend handeln aber es ist ebenso möglich, dass die Ozeanzirkulation innerhalb weniger Jahre schwankt und dass die gemessene Reduktion um 30 Prozent lediglich ein Ausdruck dieser kurzfristigen Schwankung ist. 2. Die angebliche Verlangsamung ist nur etwas größer als die geschätzten Unsicherheiten in den Messungen. Berücksichtigt man dies, so ist nicht einmal klar, ob es sich bei der gemessenen Veränderung in der Tat um eine „echte Veränderung“ handelt, wie Sie behaupten.

Es gibt viele wissenschaftliche Argumente dafür, dass der Klimawandel bereits im Gange ist und dass der Mensch wahrscheinlich den Löwenanteil zum Klimawandel beiträgt. Aber ob sich durch den Einfluss des Menschen die Atlantikzirkulation in der Tat abgeschwächt hat ist höchst umstritten.

Holger Braun (Klimaforscher), Heidelberg

7/2006: Interview: Gen-Raps außer Kontrolle
Monsantos Barbarei

Danke für dieses erschütternde Interview. Lange las ich nichts mehr, was so unter die Haut ging. Danke diesem unermüdlichen Kämpfer und seiner Frau. Wir dürfen die Hoffnung und den Kampf nicht aufgeben. Gut, dass Schrot&Korn kontinuierlich das Thema Gentechnik im Visier hat. Für Monsantos Barbarei fehlen mir die Worte.

D. Pfaff, Cölbe

Zum selben Thema
Percy statt Promi

Ich wollte mich bedanken, dass Sie solche Artikel bringen. Oft überwiegt mir in Schrot&Korn zu sehr der kommerzielle Teil, und auch die Promi-Interviews fand ich eher abturnend. Aber das hier ist schon sehr eindrücklich. Da besteht offenbar auch bei unseren Politikern ein enormes Informationsdefizit. Deshalb bin ich sehr froh, wenn solche Informationen von auflagenstarken Medien verbreitet werden, auch wenn sie natürlich nur den Teil der Bevölkerung erreichen, der sich eh damit beschäftigt. Aber immerhin.

A. Wippern, per E-Mail

Die Leser-Anfrage

Standardwerke Vollwertkost

Ich möchte mich gerne intensiver mit dem Thema Vollwerternährung aus-einander setzen. „Die Ordnung unserer Nahrung“ von Kollath kenne ich bereits. Welche weiteren Standardwerke können Sie empfehlen?

S. Borst, per E-Mail

Liebe Frau Borst,

Klassiker zum Thema Vollwerternährung sind folgende Bücher:

Koerber, Karl von; Männle, Thomas; Leitzmann, Claus (Herausgeber):
Vollwert-Ernährung – Konzeption einer zeitgemäßen und nachhaltigen Ernährung.
Haug-Verlag, 2004,
44,95 Euro
ISBN 3-8304-7104-1

Bruker, Max O.:
Unsere Nahrung – unser Schicksal.
Emu-Verlag, 38. Auflage 1999,
17,50 Euro, ISBN 3-89189-003-6.

Ihr Leserservice

 
 


S&K
9/2006

2/2006 Saubere Textilien
Themen mit Weitblick

Schon lange will ich mich für das immer interessante Heft bedanken. Mir gefällt besonders, dass Sie auch Themen ansprechen, die den meisten „Bioessern“ nicht sofort einfallen: zum Beispiel das Spezial über Textilien, Kleidung & Co. und die schädlichen Auswirkungen der Baumwollproduktion für Mensch und Natur in vielen Ländern der Welt. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg gegen die Gentechlobby und weiterhin gute Einfälle!

T. M. Koch, Bamberg

7/2006 Schwung für die Küche
Mehr als Unbehagen

Leider haben sich dort ein paar Dinge eingeschlichen. Zum einen ist dies die „logische“ Schlussfolgerung, dass man keine Angst vor Strahlenschäden bei Mikrowellen haben muss, da die Strahlung nicht gepulst ist. Dies ist aber leider falsch, denn auch ungepulste Strahlung ist biologisch wirksam, man denke nur an die Sonnenstrahlung und den Sonnenbrand. Des Weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass die Dichtigkeit manch einer Mikrowellenherdtür schon nach zehnmaligem Öffnen und Schließen so sehr zu wünschen übrig lässt, dass in kleineren Küchen die baubiologischen Richtwerte weit überschritten werden. Auch die eindeutigen und reproduzierbaren wissenschaftlichen Messergebnisse der Auswirkungen von Mikrowellenstrahlung auf Milch (Varga 1978), die aufzeigen, dass Milch dadurch ungenießbar und gesundheitsschädlich wird, hinterlassen bei mir nicht nur ein Unbehagen!

Dipl. Ing. P. Newerla, Rottenburg am Neckar

Zum selben Thema
Lebensmittel ohne Leben?

Über Ihren Artikel zum Thema Mikrowellengeräte / Garen von Lebensmitteln bzw. Nahrungsmitteln in Mikrowellen kann ich nur staunen. Garen in der Mikrowelle ist nicht nur schlecht für Vitamine und Lebensmittel. Mikrowellengeräte sind schlecht für den Menschen (zum einen aufgrund der Strahlung und zum anderen aufgrund der Veränderung der gegarten Nahrung durch Bestrahlung). Gibt es heute tatsächlich noch Menschen, die glauben, Mikrowellengaren schadet weder den Lebensmitteln noch den Menschen? Wie viel Leben bzw. Nährwert kann ein Lebensmittel noch beinhalten, nachdem es bestrahlt wurde?

N. Heinrich, Stuttgart

7/2006 Heilkräuter
Nur die Spitze des Eisbergs

Das Problem der „Medizinalisierung“ traditioneller Heilkräuter und Pflanzen, die sowohl der Ernährung als auch der Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten dienen, stellt nur die Spitze eines Eisbergs dar.

Unter dem Einfluss der Pharma-Lobby betreiben europäische Politiker schon seit Jahren die Re-Klassifizierung von natürlichen Nährstoffextrakten und Heilkräutern als Medikamente. Unter dem Deckmäntelchen des Verbraucherschutzes wird versucht, der pharmazeutisch fixierten Schulmedizin mehr Kunden zuzutreiben, indem eigenverantwortliche Gesundheitsvorsorge erschwert oder unmöglich gemacht und die Konkurrenz „Naturheilkunde“ ausgeschaltet wird. In Großbritannien wurde gegen diese Machenschaften vor einigen Jahren die „Alliance for Natural Health“ gegründet (www.alliance-natural-health.org).

R. Börner, Sindelfingen

Zum selben Thema
Brennnesseln geht’s an den Kragen

Kompliment an Martin Fütterer für das Editorial! Deutlicher kann man die Frage nach den Ursachen für die Handlungsweise der Politik wohl nicht stellen, ohne Probleme zu bekommen. (Entweder sind die zu dumm oder sie werden bezahlt - aber so kann man das ja nicht schreiben.)

Auch von Percy zu lesen, ist ermutigend. Gut, dass es ihn gibt! Die Sache mit den Kräutern als Arzneimittel ist mal wieder ein Hammer. Habe mich schon immer gefragt, warum Brennnesseln erlaubt sind und Hanf verboten. Jetzt geht es also auch den Brennnesseln an den Kragen. Vermutlich sponsored by.... Meine Güte, was ist das für eine Bananenrepublik! Jedenfalls unterscheidet sich euer Blatt erheblich von vergleichbaren Medien, die in der Apotheke oder beim Metzger ausliegen.Schrot&Korn lese ich immer wieder gerne und habe schon so manchen ersten Hinweis auf interessante Aktionen und Informationen dort gefunden. Nochmals vielen Dank und: Weiter so!

K. Kargel, per Mail

Fehler

In der Juli-Ausgabe haben wir ein Buch nicht korrekt zitiert. Das möchten wir nun nachholen: Manfred Grössler (Hrsg), Klaus Faißner (Red.), Gefahr Gentechnik, Concordverlag, 24,90 Euro,

ISBN 3-9501887-1-1.

 


S&K
8/2006

5/2006: 50 plus. Alles klar
Erfrischender Bericht

Vielen Dank dafür, dass über diese Altersgruppe so erfrischend informativ und unterhaltend berichtet wurde. Vor allem uns Frauen tut es gut, wenn uns Mut gemacht wird, so alt zu sein, wie wir eben sind. Es wird ja von uns immerwährende Jugendlichkeit, speziell aus Werbebotschaften, verlangt.

R. Glatz, Altheim

5/2006:Interview
Ein echtes Vorbild

Vielen Dank für die vielen wertvollen und interessanten Berichte im Mai-Heft 2006. Solche Menschen wie Martin Vosseler müsste es viel mehr geben. Menschen, die sich wie er wirklich mit der Natur und dem Leben auf unserem Planeten tief verbunden fühlen.

C. Breu, Karlsruhe

6/2006: Warenkunde Pfeffer
Museum zum Anfassen

Sie schreiben in Ihrer aktuellen Ausgabe, in Hamburg wäre das einzige Gewürzmuseum. Dem ist nicht so, in Abtswind (Ebracher Str. 11-13, 97355 Abtswind) ist ein Gewürzmuseum, das etwa 10- bis 15-mal größer ist und nur einen Bruchteil an Eintritt kostet. Es gibt viele Informationen (Herkunft, Anbau, Verwendung, Inhaltsstoffe ...) und man darf auch anfassen.

R. Küpferle, per Mail

Verschiedenes
Ein globaler Wahnsinn

Was ist „bio“ an Obst und Gemüse aus Neuseeland, Argentinien, Israel etc., welches um die halbe Welt transportiert wird, um in unseren (Bio-)Märkten zu landen? Wie viel „Verwöhntsein“, Bequemlichkeit und Blindheit sind wir bereit aufzugeben, um diesem Irrsinn den Riegel vorzuschieben? Deshalb: Seid wachsam, was die Herkunft eurer Nahrungsmittel angeht! Interessiert euch dafür, unter welchen Bedingungen sie erzeugt werden! Lasst euch nicht (gen-)manipulieren und für dumm verkaufen! Macht den Mund auf, um diesem globalen Wahnsinn etwas entgegenzusetzen! Handelt und kauft verantwortungsbewusst! – Auch und gerade im Bio-Bereich, der sich mittlerweile an vielen Stellen selbst untergräbt!

A. Schuhbeck, Unterhaching 

6/2006: Spezial Fußball
Raubbau für Olympiade 2008

Adidas und Co. gehört nicht nur die Rote Karte, sondern der vollkommene Boykott angedroht. Adidas, VW, Coca-Cola, Kodak und einige andere sind Sponsoren von Olympia 2008 in China. Und eben dieses Land will für die olympischen Spiele rund 800.000 Kubikmeter indonesisches Merbau in Sportanlagen verbauen. Leider wächst dieses Tropenholz nur noch in den Regenwäldern von West-Papua. Das für Olympia benötigte Holz stammt also aus illegalem Raubbau. Unsere Großkonzerne unterstützen somit das Abholzen der letzten Regenwälder und weigern sich, China zu verpflichten, darauf zu verzichten. (Tut das Olympische Komitee allerdings auch.) Nachlesen unter www.regenwald.org

B.-M. Göhrig

6/2006: Rezepte
Tolle Fußball-Torte

Anfangs waren wir skeptisch, haben uns dann aber getraut, die Fußball-Torte mit Mango zu backen. Die Bisquitteige (hell und dunkel) waren gebacken und die Füllung fertig. Jetzt gings ans Werk, die Teile auszuschneiden und als Ball in die Form zu legen, Füllung hinein und Deckel drauf. Nach ca. 9 Stunden Kühlzeit war dann die Frage: Wird der Ball halten? Das Ergebnis sehen Sie anbei auf dem Foto in der Bildleiste oben. Er ist gelungen und schmecken tut er auch!

Fam. Weingut, Bad Kötzting

6/2006: Das Essen ist rund
Fußball in Schrot&Korn?

Normalerweise nehme ich mir Schrot&Korn sehr gerne aus dem Bioladen mit; meist interessieren mich die Rezepte. Diesmal habe ich das Magazin allerdings liegen lassen, weil auf dem Titel ein „gebackener Fußball“ prangte. Ich scheine der Minderheit anzugehören, die trotz WM im eigenen Land nicht zum Fußballfan geworden ist. Was hat denn bitte ein Magazin für Naturkost mit Fußball zu tun? Muss denn jeder diesen Hype mitmachen? Schade! Aber in 6 Wochen ist die WM ja zum Glück vorbei und man kann hoffentlich wieder normal einkaufen, ohne von allen Seiten von Fußbällen angesprungen zu werden – auch im Bioladen!

C. Aulbach, per Mail

6/2006: Tut Haare waschen gut?
Es geht auch ohne

In dem Artikel über das Haare waschen schreiben Sie, dass Wasser zum Haare waschen allein nicht reicht. Wir haben einen fünfjährigen Sohn, dem wir bisher vielleicht drei Mal die Haare mit Shampoo gewaschen haben. Ansonsten hat Wasser völlig ausgereicht. Die Haare sind nicht fettig, strähnig oder riechen. Unser Sohn hat ganz gesundes, glänzendes Haar, das sich offenbar selbst regeneriert. Wie lange das anhalten wird, ist die Frage. Möglicherweise wird er mit der Pubertät auch zu Shampoo greifen müssen. Aber wenn Kopfhaut und Haare gar nicht erst an Shampoos gewöhnt werden, geht es – zumindest offenbar bei Kindern – auch wunderbar ohne.

A. Sommer, per Mail

 


S&K
7/2006

Genfood? Nein Danke
Klare Worte

Für Ihre engagierte Arbeit zur Genfood-Aufklärung vielen Dank. Besonders gefiel mir der Beitrag vom April 06 – das Interview mit Frau Prof. Dr. E. Müller. Das waren klare Worte. Ein Tipp für Sie und Ihre Leser: Der erschütternde Bericht eines durch die Gensaat ruinierten Landwirtes aus Hessen (Aegis Impuls 22/2005; Bezug: www.irl.de, Anm. d. Red.)

R. Hoppe, Stralsund

Zum selben Thema
Machen Sie weiter so!

Ich finde es ausgezeichnet, dass Sie sich in Ihrer Zeitschrift in vielen Artikeln und Berichten so engagiert gegen die Einführung der Grünen Gentechnik einsetzen. Machen Sie bitte weiter so!

Dr. B. v. Sydow, Bayreuth

04/2006 Editorial
Post an Merkel und Seehofer

Warum haben Sie nicht mit einem Link auf einen fertigen, vorbereiteten Protestbrief an Herrn Seehofer und Frau Merkel hingewiesen? Viele Menschen sind einfach froh, wenn sie das bisschen verbleibende „Rest-Zeit“ für ein bisschen „Auftanken“ nutzen können. Da ist es eine riesengroße Erleichterung, wenn man sich nicht auch noch hinsetzen muss und Briefe ausformulieren soll.

C. Mohr, per Mail

Liebe Leserin,
Ihrer Bitte kommen wir gerne nach.
Unter www.genfoodneindanke.de finden Sie vorgefertigte Briefe an Horst Seehofer und Angela Merkel. Ihre Redaktion

Aktion gegen Gentechnik
Bitte um Unterstützung

Ich möchte Sie um Unterstützung bitten für eine Aktion gegen Gentechnik in Nahrungsmitteln. Als Künstler mache ich auch politische Aktionen und habe in diesem Rahmen in der Folge eines Schriftverkehrs mit der Peter Jülich GmbH eine Einladung in die Altenburger Käserei (Hauptproduktionsstätte von Rotkäppchen Camembert) erhalten. Ich erhoffe mir, mit dieser Aktion einen wirkungsvollen Impuls für gentechnikfreie Nahrungsmittel geben zu können. Ich denke, wenn ein großer Hersteller den Anfang macht, werden andere nachziehen (müssen). Bei meinem Besuch, der für Anfang August geplant ist, möchte ich gerne möglichst viele Unterschriften gegen Gentechnik an Rotkäppchen Camembert übergeben. Können Sie in Schrot & Korn auf diese Aktion hinweisen? Mehr dazu im Internet unter http://gvo.nothanx.de.

K.Kargel, Welver

05/2006 50 Plus ist kein Alter
Krise oder Chance?

Klingt ja super: einfach aktiv werden und Geld ausgeben ... Für viele ist dieser Wechsel vom Jung-Sein zum Alt-Werden von einer krisenhaften Situation begleitet. Es stellt sich plötzlich die Frage nach der Qualität des Lebens für die nun wertvoll gewordene Zeit. Ich habe hier den Hinweis vermisst, dass es auch Angebote gibt, die diesen Prozess unterstützen. Aus eigener Erfahrung einer neuen Standortbestimmung und Zielfindung, haben wir das Seminar „Inventur in der Lebensmitte – Was will ich eigentlich noch?“ entwickelt (www.lebensmitte-seminare.de).

J. Endruweit, I. Beetz, Berlin

05/2006 Akupunktur
Das Geschäft mit den Nadeln

Es wird behauptet, dass die Qualität eines guten Therapeuten von der Anzahl der Fortbildungsstunden abhängt. Das ist falsch. Hier wird Quantität mit Qualität verwechselt. Ich selbst besitze die Zusatzbezeichnung Akupunktur, die ich durch eine vor der Bayerischen Landesärztekammer abgelegte Prüfung erhalten habe. Diese Qualifikation ist vollkommen ausreichend, da ohnehin die ärztliche Erfahrung im Wesentlichen durch die praktische berufliche Tätigkeit entscheidend gesteigert wird. Des Weiteren ist die Akupunkturausbildung teuer! Das heißt, je mehr Stunden und Diplome zu absolvieren sind, desto besser verdienen die Akupunkturgesellschaften und ihre Funktionäre und Dozenten. Die so genannte Qualitätssicherung ist ein Industriezweig geworden, der interessierten Personen und Verbänden viel Geld einbringt. Dabei ist die Ausbildung seitens der Akupunkturgesellschaften häufig eine Massenabfertigung mit pädagogisch-didaktisch schlechten Dozenten. Mir selbst hat beispielsweise der Weg vom 140 Stunden A-Diplom zur 200 Stunden Zusatzbezeichnung so wenig gebracht, dass ich mich bewusst gegen eine Fortsetzung der Ausbildung zum B-Diplom entschieden habe.

Dr. W. Prechtl, München

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