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S&K 6/2007
S&K
6/2007

Gesund gekurt
Neues Lebensgefühl

Seit vielen Jahren konnte ich leider wegen einer unerklärlichen Lebensmittelunverträglichkeit, die sich mit den Jahren laufend verschlimmerte, selbst aus dem schönen Bioladensortiment fast nichts mehr kaufen und essen. Egal was ich tat, jeder neue Versuch, etwas Brauchbares zum Essen für mich zu finden, war zum Scheitern verurteilt.

Nun komme ich gerade von einer F. X. Mayr-Kur in Badenweiler in der Klinik von Dr. Zimmermann zurück und habe ein völlig neues Lebensgefühl – sehr zur Freude des Bioladenbesitzers. Weil ich nun wieder essen und, nebenbei gesagt, wieder wie ein Mensch fröhlich herumlaufen kann und Freude am Leben haben darf.

M. Grimaldi per E-Mail

Umwelt und Soziales
Lebenserhaltender Protest

Ich bin sehr froh darüber, dass Ihr vermehrt über Umwelt und soziale Bedingungen, zum Beispiel bei Anbau und Herstellung, berichtet.

Dabei habt Ihr wirklich wichtige Informationen, die kurz gefasst sind und zum Mitdenken oder -arbeiten auffordern. Ohne Eure Hinweise auf Urgewald oder Gentechnik in Lebensmitteln – hätte ich wohl manchen lebenserhaltenden Protest verpasst. Danke dafür!

In den 80ern habe ich in Tansania in einem Gesundheitsprojekt gearbeitet und erlebte dort, wie sehr bedrückende Umwelt- und die Handelsbedingungen die Gesundheit der Menschen dort prägen. Ohne fairen Handel gibt es zu wenig Einkommen, das führt – aus Not und Unwissenheit – zu Raubbau an der Umwelt, und das zu Unterernährung und Krankheit. Wenn wir das verstehen und gemeinsam ändern, haben wir alle eine Chance – sonst kehren sich die Versäumnisse langfristig auch gegen uns aus den reichen Ländern.

M. Müller per E-Mail

3/2007 Bio-Milch: Frisch und fair
Kollektive Wahrnehmungsstörung

Ihr Statement „Längere Kuh-Kälber-Bindung: Bio-Kälber werden drei Monate lang gesäugt“ habe ich offenen Mundes gelesen. Das kann doch nur eine „Ente“ sein? Seit Langem überquere ich mehrmals pro Woche einen Bioland-Hof. Dort werden Kalb und Kuh binnen Tagen getrennt. (Vgl. auch die Angaben des Verbands auf www.bioland.de/wissen/biotiere/milchkuh.html) Die weiblichen Jungtiere dämmern zu viert, teils auch allein in Iglus; die Bullenkälber werden einzeln kaserniert in halbdunklen Holzverschlägen, nicht größer als mein Wohnzimmertisch. Keine Mama, keine Herde, niemals kuscheln, spielen, toben. Es braucht doch eine kollektive Wahrnehmungsstörung, um solche Zumutungen als faire Haltung auszugeben. Dass ich als Veganerin endlich nicht mehr mitschuldig bin, macht mir die Sache ein bisschen weniger peinlich, in jedem Sinn des Worts.

U. Esselmann, Bielefeld

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

korrekterweise hätten wir schreiben müssen, „werden die ersten drei Monate mit Kuhmilch ernährt“. Die Regeln verlangen nicht, dass Kälber von der eigenen Mutter gesäugt werden. Innerhalb der betrieblichen Abläufe ist es wohl einfacher, alle Kühe zu melken und dann die Milch für die Kälber abzuzweigen.

Ihre Redaktion

Ungenügende Kennzeichnung
Wer kauft Käfig-Eier?

Wenn man bedenkt, dass sich in Umfragen bis zu 80 Prozent gegen die Käfighaltung aussprechen, ist der nach wie vor hohe Absatz von solchen Eiern eigentlich nur dadurch zu erklären, dass verarbeitende Betriebe und die Gastronomie die Hauptabnehmer sind – sie haben keinen Boykott zu befürchten, da das niemand weiß. Es ist Zeit für eine erweiterte Kennzeichnungspflicht.

A. Schmidt per E-Mail

04/2007
Informativ und interessant

Ich habe erstmals Ihre Zeitschrift gelesen und finde sie echt informativ und interessant. Macht weiter so!

M. Heidgen, March

Zwangsjodierung
Jodsalz? – Nein Danke!

Wenn jetzt auch in Bioläden die Jodzugabe einsetzt, kann ich hier nicht mehr leben. Als Thyreoiditis-Erkrankte habe ich dann keine Möglichkeit mehr, dem Jod auszuweichen. Auch Tiere werden mit Jodsalz gefüttert. Somit sind alle Milchprodukte für mich und viele andere nicht mehr essbar. Wer Jod braucht, kann dies selber seinem Essen zufügen. Bitte keine Zwangsjodierung in Bio-Lebensmitteln. Ich bin entsetzt, dass die Zugabe auch nur erwogen wird. Dies geht gegen die Grundsätze des Naturkost-Gedankens und ist eine Folge der Mainstreamisierung auch im Bio-Bereich.

A. Hübner, Kleinmachnow

4/2007 Der (un)erklärliche Blues
Nährstoffmangel macht depressiv

Bei der Beschreibung der Ursachen für Depressionen fehlt ein wichtiger Faktor: Nährstoffmangel. Sehr häufig werden Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit fälschlich als Depression diagnostiziert. Wird die Ernährung auf vitaminreiche Kost umgestellt und der Mangel mithilfe eines erfahrenen Ernährungstherapeuten ausgeglichen, ist die Heilung von Depressionen möglich.

B. Meier, Jade

Zum selben Thema
Brav Psychopharmaka schlucken

Typisch: Bei Depression „ab zum Arzt“ und dann brav Psychopharmaka schlucken, dann wird alles wieder gut. Medikamentenabhängigkeit und Persönlichkeitsveränderung des Patienten sind ja nicht so schlimm. Hauptsache, bei Medizinern und Pharmazeuten rollt der Rubel.

M. Kochhan, Simmern


Die Leser-Anfrage
Gluten im Wildreis?

Als von Glutenunverträglichkeit Betroffene habe ich eine Frage: Enthält Wildreis Gluten?

I. Schiller

Liebe Frau Schiller,

Wildreis oder Wasserreis (Zizania aquatica) gilt als geeignet für die glutenfreie Ernährung – vorausgesetzt, die Charge enthält keine Spuren glutenhaltiger Getreide. (Beim Hersteller oder der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft nachfragen!) Laboruntersuchungen ergaben jedoch, dass Wildreis keine Zöliakie auslösende Eiweißzusammensetzung aufweist. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft: Tel. 07 11 / 45 99 81 0, www.dzg-online.de.

Ihr Leserservice

 

S&K 5/2007
S&K
5/2007

Offener Brief an die Ministerin

An Bundesministerin
Frau von der Leyen
Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend
11018 Berlin

12. April 2007

Sehr geehrte Frau von der Leyen,

Ihren jüngsten familienpolitischen Vorstoß finde ich sehr begrüßenswert.

Meiner Meinung nach bedarf er noch einer entscheidenden Ergänzung:

bitte sorgen Sie dafür, dass endlich auch der Schritt gedacht und gemacht wird, die innerfamiliäre Erziehungsarbeit als Berufstätigkeit anzuerkennen und gut zu bezahlen!

Mir ist folgendes unerklärlich:

  1. Wenn eine andere Frau mein Kind/meine Kinder erzieht (als Tagesmutter, Hortnerin, Erzieherin o.ä.), ist sie anerkannt berufstätig und wird (meiner Meinung nach auch nicht angemessen, aber immerhin) bezahlt.
  2. Wenn ich das Kind/die Kinder einer anderen Frau/Familie erziehe (als Tagesmutter … s.o.), bin ich anerkannt berufstätig und werde (meiner Meinung nach auch nicht angemessen, aber immerhin) bezahlt.
  3. Wenn aber ich mich bewusst entscheide, mein Kind/meine Kinder selbst zu erziehen, bin ich: „nur Hausfrau und Mutter“, nicht anerkannt berufstätig und nicht bezahlt.

Wenn ich auch noch alleinerziehend bin, werde ich zum „Sozialfall“ und bewege mich, ausgestattet mit dem unteren Existenzminimum am Rande der Gesellschaft, oft mit den daraus resultierenden bekannten Konsequenzen.

Innerfamiliäre Erziehungsarbeit ist ein „fulltime-job“, nein! mehr als das:

ist Zukunftsarbeit, Gesellschaftsarbeit und muss unbedingt als diese anerkannt, gewürdigt und gut bezahlt werden.

Es ist unhaltbar, dass „Familien-Frauen“ finanziell vom Mann oder vom „Amt“ abhängig sind.

Ebenso unhaltbar ist, dass sie zwar die Rentenzahler der Zukunft erziehen, selbst aber keine Rente haben werden.

Unbezahlte Familienarbeit ist ein Relikt aus Zeiten des patriarchalen Familienmodells, als die Gehälter der Männer so bemessen waren, dass sie für den Unterhalt der ganzen Familie ausreichten.

Diese Zeiten sind lange vorbei.

  1. Erstens gibt es diese Familien kaum noch,
  2. zweitens reichen die Gehälter heute nicht mehr,
  3. drittens sind wir zunehmend eine Gesellschaft von „Singles“ geworden, in der Single-Männer keine Familie „ernähren“, aber oft trotzdem - oder gerade deshalb - ein Gehalt haben, das ein Vielfaches des Realbedarfs ausmacht,

während Single-Frauen oft Kinder an ihrer Seite haben und trotzdem - oder gerade deshalb - den Realbedarf nicht erwirtschaften können.

Sechzig Jahre Materialismus und Konsumismus haben aus einem Staat, der die Anlage zum Sozialstaat vielleicht wirklich hatte, ein marodes Gebilde gemacht, in dem immer noch mit überalterten Strukturen gewurschtelt wird.

Ich bitte Sie auch bei folgendem um Ihre Einflussnahme:

Mir ist wichtig, dass - und das geht jetzt wohl ebenfalls Ihre Kollegin Frau Schavan an - die Ausbildungen von allen mit Erziehung betrauten Menschen (HortnerInnen, ErzieherInnen, KinderbetreuerInnen … etc.) qualitativ unbedingt verbessert werden!

Damit in den „Erziehungsstätten“ gute Arbeit geleistet wird und nicht nur Aufbewahrung stattfindet.

(Ich selbst bin Pädagogin und Sozialtherapeutin und weiß von ziemlich vielen ziemlich erschreckenden Einrichtungen.)

Weiterhin wichtig finde ich, dass schon in den Schulen begonnen wird, auf Familienarbeit, Beziehungsarbeit etc. vorzubereiten. Das sind Lernfelder, die im Ausbildungskanon nicht vorkommen, die aber angesichts des fortschreitenden Verfalls von sozialem Wissen und Bewusstsein dringend notwendig sind!

Die jüngsten alarmierenden Beispiele von völlig überforderten jungen Müttern und Vätern sprechen dafür.

Ich bitte Sie, Frau von der Leyen, tragen Sie Sorge dafür, dass die familienpolitischen Entwicklungen nicht zur Verstaatlichung von Erziehungsarbeit führen, sondern dass das Ideal ebenso des mündigen wie geachteten und gewürdigten Menschen und das Freiheitsmoment, das dafür auch wesentlich ist, genauso wie der Anspruch, gute und motivierte Arbeit zu tun, nicht aus dem Blickfeld verloren gehen.

Ich bedanke mich für Ihre bisherige Arbeit und hoffe, Sie mit diesen Zeilen zu erreichen!!

Herzliche Grüße von Ulrike Schaper

Diskutieren im Internet

Würden Sie einen Job ohne feste Arbeitszeiten, Urlaub oder Feier-abendregelung annehmen, für den es zudem kein vernünftiges Gehalt gibt? Viele haben genau diesen Job: Mutter, Vater oder ganz modern: Familienmanager/in. Nach dem Brainstorming zu unserem Beitrag„Familienmanagement leicht gemacht“ war klar:

Zu diesem Thema soll es ein Internetforum geben, zum Diskutieren und zum Austauschen von Erfahrungen. Unter www.schrotundkorn.de/forum können Sie mitmachen.


Senait Mehari 3/2007
Ungereimtheiten

In dem Interview, das Sie mit Frau Mehari führten, spricht sie über „die“ Afrikaner. Ich hatte zunächst Interesse an diesem Artikel, bis ich auf zeitliche Sprünge und inhaltliche Ungereimtheiten stieß. Dann informierte ich mich weiter über die Sängerin und fand eine sehr kontrovers geführte Diskussion über die Person und das nach ihren Erinnerungen geschriebene Buch vor. Wie kommt ein solch unkritisches Interview zustande? Was und wen wollen Sie mit dieser Form von Journalismus erreichen?

Dr. M. Schmidt, Oberursel/Ts.

Liebe Leserin, lieber Leser,
unser Interview war bereits im Druck als die NDR-Sendung „Zapp“ öffentlich in Zweifel zog, dass Senait Mehari Kindersoldatin war. Deswegen findet sich im Interview kein Hinweis auf diese Sendung. Ob und wieweit die Darstellung von Senait Mehari korrekt ist, können wir nicht überprüfen. Die Vorwürfe der Gegenseite sind ebenso gut bzw. schlecht belegt wie die Darstellung von Frau Mehari selbst. Senait Mehari selbst hat nie behauptet an Kämpfen teilgenommen zu haben, jedoch dass sie in einem entsprechenden Lager gelebt habe und zu Hilfstätigkeiten herangezogen worden sei. Die Definition von UNICEF: „Kindersoldaten sind alle Minderjährigen, die Teil einer militärischen Struktur sind.“ Das würde auf die Darstellung von Senait Mehari zutreffen. Im persönlichen Gespräch war sie in keiner Weise auf persönliches Profil aus, wies vielmehr darauf hin, dass es Kindersoldaten in Uganda noch viel schlechter ginge als ihr.
Ihre Redaktion

Zum selben Thema
Das hat mich schockiert

Mich verwundert, dass Senait Mehari behauptet, sie könne in Deutschland als dunkelhäutiger Mensch „sehr gut“ leben. Da ist sie wohl privilegiert. Dass sie Überfälle auf Andersaussehende in unserem Land allerdings damit abtut, dass „überall auf der Welt“ die Unzufriedenen und Chancenlosen auf die Minderheiten losgehen und sie zum Sündenbock machen, als sei das eine Art Naturgesetz, hat mich schockiert. K. Hadeler, Nürnberg

Cellulite 3/2007
Selbst gezogene Bierglas-Abstellfläche

Endlich! – seufzte ich als treue Leserin – endlich auch in Schrot&Korn ein Bericht über Cellulite und ihre Bekämpfung! Warum dieses brand-heiße Thema einschlägigen Frauenzeitschriften und den fantasievollen Werbestrategen von Vichy überlassen? Was mich persönlich am Badestrand jedoch mehr belastet, als die Dellen im Oberschenkel der fülligen Dame im besten Alter auf dem Nachbarhandtuch, sind die selbst gezogene Bierglasabstellflächen auf dünnen Beinchen oder der gorillahaft behaarte Rücken manch eines Herrn. Sobald die Kosmetikindustrie hier die adäquaten Mittelchen gefunden hat, kann ich bestimmt auch in Ihrer Zeitschrift einen Beitrag über diese Geißeln der Menschheit lesen.

A. Schwark, Freiburg

Bio-Tiefkühlgerichte 3/2007
Treibhauseffekt

Bei aller Freude über die Vorzüge der Tiefkühlkost – Kühlgeräte verbrauchen im Einzelhandel bis zu 65 Prozent der elektrischen Energie. Eine durchschnittliche Standkühltruhe mit 500 Liter Volumen verbraucht pro Tag bis zu 4 kWh Energie. Beim durchschnittlichen deutschen Strommix entstehen pro kWh Stromerzeugung 0,7 kg CO2. Betrachtet man die gesamte Kühlkette vom Erzeuger bis zum Verbraucher, hat Tiefkühlkost einen deutlichen Einfluss auf den Treibhauseffekt!

P. Häußinger per E-Mail

Umweltautos 11/2006
Besser leben ohne Auto

Natürlich ist es wichtig, dass sich die Autobranche besinnt, Fahrzeuge unter Umweltaspekten herzustellen. Aber machen wir uns nichts vor, auch „Umweltautos“ tragen zur Klimaverschlechterung bei. Seit Bio-Kraftstoffe boomen, ist Palmöl sehr gefragt. 83 Prozent des Öls stammen aus Malaysia und Indonesien. Dort wird Regenwald abgeholzt, um Palmenplantagen anzulegen. Autofahrer, die auf Bio-Diesel umsteigen, fördern das Ende der letzten Wälder.

M. Bauer, Pforzheim

Verpackungsmüll
Zurück zu den Wurzeln?

Der Gedanke an den vielen Verpackungsmüll stimmt mich immer wieder nachdenklich. Auf fast jeder Seite in Schrot&Korn wird für Produkte geworben, bei denen ich Verpackungsmüll miterwerbe. Packe ich nach dem Einkauf die Tasche aus, frage ich mich oft: Muss das sein? Ich gestehe, die Werbung für all die leckeren Dinge ist so raffiniert und verführerisch, dass auch ich mich verführen lasse. Aber vielleicht beginnt ja bei mir ein Umdenken und ein „zurück an die Wurzeln“.

H. Birkmann, Wolfach-Kirnbach

Afrikanisch Kochen 03/2007
Die Tajine kann mehr!

Was wirklich in der Tajine steckt habe ich in den letzten sechs Monaten selbst mit Begeisterung erfahren – es war eine Entdeckungsreise in die Kochkünste der Nomaden. Vor allem: die Tajine eignet sich ideal für die vegetarische Vollwertküche. Viele Tipps gibt es unter www.tajine.de.

M. Dreier, Surtal-Surberg

Bio-Milch 3/2007
Nur homogenisierte Milch unverträglich?

Seit sieben Jahren weiß ich, dass ich Milcheiweiß nicht vertrage, und bin sehr dankbar, erfahren zu haben, dass Demeter-Milch (nicht homogenisiert!) möglicherweise vertragen wird. Ich habe es sofort ausprobiert: Die Symptome sind ausgeblieben! Ihre Artikel „Frisch und Fair“ sowie „Allergie durch homogenisierte Milch“ haben mich davon überzeugt, dass nicht der Glaube für das Ausbleiben der Symptome verantwortlich war. Denn oft werden Nahrungsunverträglichkeiten als psychosomatisch abgetan.

S. Springer per E-Mail

 

S&K 4/2007
S&K
4/2007

Kinderrätsel 12/2006
„Ich bin so froh, das ist mein schönster Tag“

Ihre Benachrichtigung, dass unser Sohn beim Preisrätsel im Dezember gewonnen hat, hat großen Jubel ausgelöst. Heute ist der Reise-Trolley eingetroffen und die Begeisterung ist riesig. Unser Sohn ist sowieso ein absoluter Koffer-Fan und singt „Ich bin so froh, das ist mein schönster Tag“. Er selbst kann noch etwas reinwachsen (mit seinen knapp fünf Jahren passt er fast noch in den Rollkoffer hinein), hatte aber schon vor Eintreffen des Pakets seinem größeren Bruder zugesichert, ihm den Reise-Trolley bei Bedarf mal auszuleihen. Die beiden spielen gerade Verreisen und alle freuen sich auf die nächste echte Reise. Herzlichen Dank für diesen schönen Gewinn.

Fam. Vogel per Mail

Scharf dran bleiben!
Mich freut die zunehmend

politisch-engagierte Bericht-erstattung in Ihrem Heft, besonders gegen die Agrar-Gentechnik. Das betrachte ich auch als eines der Hauptthemen. Bitte bleiben Sie ganz scharf dran.

S. Trechow, Hitzingen

Regionales oft besser

Oft haben es einheimische Bio-Bauern und Bio-Gärtner schwer, ihre Erzeugnisse zu verkaufen. Denn viele Kunden richten sich nicht nach dem saisonalen, oft geschmacksintensivsten Angebot, sondern kaufen lieber Produkte, die mit viel Umweltverschmutzung hergeflogen wurden und zudem oft durch Geschmacksneutralität glänzen. Was wir brauchen, ist eine bewusste Kundschaft, die gute heimische Produkte zu genießen weiß.

G. Janzing, Freiburg

1/2007 Fische in Not
Tierschutz betonen

Was mir bei eurem Artikel gefehlt hat, ist die Frage nach der Tötung der Fische: Muss Bio-Fisch auch qualvoll ersticken, wie es beim konventionellen Fisch der Fall ist? Oder werden die Tiere einzeln und direkt getötet? Ganz generell wünsche ich mir, dass Schrot&Korn bei solchen Diskussionen die tierschützerischen Aspekte betont. Bio und Tierschutz gehen doch Hand-in-Hand – oder?

S. Maaßen, Münster

„Nein“ zu grüner Gentechnik

Ein unbeschadetes Nebeneinander von landwirtschaftlichen Betrieben mit und ohne Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen ist unmöglich. Die Entscheidung für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist wegen der Gefahr der Auskreuzung unumkehrbar. Der Machtgewinn der Konzerne und die wirtschaftliche Abhängigkeit der Bauern rufen eine soziale Schieflage hervor. Besonders in Ländern Asiens, Südafrikas und Mittelamerikas sind die kleinbäuerlichen Strukturen gefährdet. Die grüne Gentechnik, verbunden mit der Patentierung von Tieren und Pflanzen, stellt einen nie da gewesenen Eingriff in die natürliche Ordnung dar. Ganz zu schweigen von den gesundheitlichen Risiken.

R. Fliegenbaum, Ladbergen

Konsequent vegetarisch?
Auf Milchprodukte verzichten?

Noch ein anderes, ständig wiederkehrendes Thema möchte ich aufgreifen: die militanten Vegetarier, die immer wieder verlangen, Schrot&Korn solle sich vegetarisch ausrichten. Sind die alle bereit, auf sämtliche Milchprodukte zu verzichten? Denn wenn wir Milchvieh halten und züchten, dann werden halt nun mal 50 Prozent Bullen und Widder geboren, und was soll aus denen werden, wenn sie nicht gegessen werden? Nie wieder Käse und Joghurt?

C. Rattinger, Offenburg

Bio-Salat bleibt länger frisch

Traditionell bereite ich für das Festessen am 2. Weihnachtstag bei meiner Schwester den Salat – meist Feldsalat – vor. Letzte Weihnachten war samstags die letzte Einkaufsmöglichkeit für das Essen am Dienstag. Meiner Schwester war die Lagerzeit von drei Tagen für Feldsalat zu lang. Sie hat sich für Eisbergsalat entschieden, der länger lagerfähig ist. Ich war erstaunt, dass aus ihrer Erfahrung grüner Salat nach drei Tagen bereits unappetitlich und faul ist. Ich kaufe Bio-Salat und habe eine ganz andere Erfahrung. Unter der Woche bin ich der einzige Salatesser zu Hause, sodass ich mit einem Salat die ganze Woche auskomme. Ich lagere ihn im Kühlschrank in der Salatschleuder oder bereits geputzt, tropfnass in einem Frotteesack (vom Biber-Versand). So bleibt er knackig und frisch. Bio-Qualität macht es möglich und zahlt sich aus.

C. Reincke, Oberursel

Herr Seehofer,

wenn ich Ihr Wissen hätte und Ihre Beziehung zu Gott (setze ich bei Bayern voraus), würde ich niemals Versuche mit Genpflanzen erlauben!

D. Buddéus per Mail

 

S&K 3/2007
S&K
3/2007

12/2006 Rätsel
Viel Erfolg mit Ihrer engagierten Zeitschrift!

Wir möchten uns für die wunderbare Saftpresse von Keimling bedanken. Das war eine großartige Überraschung und ein riesiges Weihnachtsgeschenk. Ihnen wünschen wir weiterhin viel Erfolg mit Ihrer engagierten Zeitschrift, die wir immer wieder gerne lesen und deren Auflage hoffentlich von Jahr zu Jahr steigt.

U. und A. Eggelsmann, Pullach

11/2006 Sportlich in die Wechseljahre
Endlich Wechseljahre!

Ich habe erst jetzt die Artikel „Sportlich in die Wechseljahre“ und „Etwas Neues fängt an“ aus dem Novemberheft gelesen, möchte aber trotzdem noch meinen „Senf“ dazugeben. Also ich kenne keine Frau, die ihre Menstruation vermisst oder gar „betrauert“. Ich selber habe darauf gewartet, sie endlich los zu sein und eben keine „monatliche Schonzeit“ mehr zu brauchen. Die Idee, diese noch immer einzulegen, scheint mir völlig absurd. Schon die Formulierung zeigt, dass das eine Sache der Privilegierten ist. Körperlich arbeitende Menschen konnten noch nie eine „Schonzeit“ einlegen, die Mägde und Sklavinnen früherer Zeiten ebenso wenig wie die Arbeiterinnen heute.

C. Rattinger, Offenburg

12/2006 Wie bio ist Fairtrade?
Liebe statt Profitgier

Der Beitrag zu Fair-Trade ist sehr interessant und aufklärend. Es ist sehr aufschlussreich, wie das Geld verteilt wird. Vielleicht ist ein Umdenken und ein ehrlicher Waren-Geld-Austausch unter weltumspannend fairen Bedingungen nur dann wirklich möglich, wenn nicht Profitgier, sondern Liebe im Vordergrund steht.

A. Walesch

01/2007 Fische in Not
Auf Fisch verzichten!

Ich möchte Ihre allzu positive Berichterstattung über die Bio-Fischzucht kritisieren. Zur Natur der Lachse gehört es, jedes Jahr zu wandern. Sperrt man sie in Gehege im Meer, können sie das nur sehr be-dingt. Bio-Fischhaltung ist zwar um einiges besser als konventionelle Fischzucht, da auf den Einsatz von Hormonen, Antibiotika sowie die Fütterung mit sogenannten Industriefischen verzichtet wird. Dennoch trägt sie zum Raubbau der Meere bei – auch wenn das Fischmehl „nur“ aus den bei der Verarbeitung von Speisefischen anfallenden Resten stammt. Auch die Züchtung von Bio-Shrimps sehe ich kritischer als Sie: Die Bio-Shrimps-Haltung ist nur weniger schlimm als die konventionelle. Nach dem Motto: Wenn schon Shrimps, dann „Bio“, aber am besten ist doch der Verzicht.

B. Philippi, Sehnde

01/2007 Heuschnupfen
Vegan essen hilft bei Heuschnupfen

Diesen Tipp habe ich aus dem Bekanntenkreis, wo er ebenfalls erfolgreich angewandt wird: Kurz bevor die jeweils „allergische“ Zeit losgeht und während dieser Zeit vegan essen. Ich habe es mehrfach ausprobiert und anscheinend ist das Fehlen von tierischem Eiweiß an dieser Stelle eine Entlastung für den Körper. Zusammen mit homöopathischen Mitteln bin ich symptomfrei. Schöne Grüße und weiterhin viel Mumm für Ihren Anti-Genfood-Einsatz!

M. Liertz, Berlin

zum selben Thema
Ernährung und Allergien hängen zusammen

Sie gehen auf Therapieme-thoden und Pollen als Allergieauslöser ein. Ich hätte erwartet, dass Schrot&Korn den Zusammenhang zwischen Ernährung und Allergien beleuchtet. Sie stellen richtig heraus, dass bei Kindern, die als Säugling länger als vier Monate gestillt wurden, das Allergierisiko niedriger ist. Doch der logische Schluss, dass Erwachsene sich durch eine Ernährungsumstellung von Heuschnupfen befreien können, fehlt. Ursachen für Heuschnupfen sind vor allem Impfungen und Milchprodukte. Das artfremde Eiweiß im Blut führt zu allergischen Reaktionen. Eine Abhilfe zur Stärkung des Immunsystems können sein: Viel Bewegung an der frischen Luft, natürliche Nahrung aus dem Bioladen oder aus dem eigenen Garten, morgendlich kaltes Duschen etc. Als Leitfaden gilt ein möglichst natürliches Leben, dann kommt man auch mit den natürlich vorkommenden Pollen klar.

M. Brassel, Aachen

 


S&K
2/2007

11/2006 Sportlich in die Wechseljahre
Herzerfrischend

Ein wirklich gelungener „herzerfrischender“ Artikel! Bin 50 und beschäftige mich schon länger mit Frauengesundheit, Frauenpflanzen und Phytohormonen in Verbindung mit Dinkelkost – eine echte Alternative.

C. Hein, per E-Mail

12/2006 Brennpunkt: Zimt
Besser recherchieren!

Bei Zimt bitte ich Sie, noch einmal besser zu recherchieren. Hier wird auf ein Gewürz die Aromenverordnung angewandt! Außerdem sind diese Dinge seit Anfang des Jahres bekannt und erst jetzt, wo die Weihnachtsbäckerei bei den Herstellern abgeschlossen ist, wird der Verbraucher verunsichert. Heute Zimt, gestern Rosenöl und Teebaum. Was kommt als Nächstes? Grüße von einem Leser, der gerne Naturprodukte und auch Zimt benutzt.

U. Schlichting, per E-Mail

10/2006, Aktion beste Naturkostläden
Faire Inhaber?

Ich bitte euch, darüber nachzudenken, neben der Kategorie „freundliches Personal“ auch die Kategorie „freundliche Geschäftsführung“ einzuführen. Sonst fehlt mir die Möglichkeit auszudrücken, dass ich das Personal klasse, jedoch Geschäftsführer seltsam finde, die ihr Personal mit unrealistisch vielen Aufgaben unter Druck setzen. Mit einer Bewertung hätte ich als Kundin die Möglichkeit, darauf einzuwirken, dass nicht nur die Ware, sondern auch die Mitarbeiter fair behandelt werden.

A. Lüssem, Köln

11/2006, Umweltautos geben Gas
Beste Erfahrungen

Ihr seid nicht auf reines Rapsöl, sondern nur auf Biodiesel eingegangen. Schade. Ich habe beste Erfahrungen mit einem umgerüsteten Fahrzeug gemacht und denke, dass auch die Öko-Bilanz wesentlich besser ausfällt als beim Biodiesel. Also warum keine Erwähnung? Schaut mal bei www.pflanzenoeltechnik.de rein.

G. Daimer, per E-Mail

Zum selben Thema
Neuester Stand E-Motor

Ich habe mich geärgert über den nicht aktuellen Stand zum Thema Elektrofahrzeuge. Der Teslamotor ist nicht erwähnt. Die Firma bringt 2007 ein Fahrzeug raus, das weniger verbraucht als ein Prius, besser beschleunigt als ein Porsche und eine Reichweite von 400 km hat. www.teslamotors.com oder www.sonnenseite.com.

E. Sindermann per E-Mail

Zum selben Thema
Falsche Behauptung

Die Behauptung, es gäbe für Elektrofahrzeuge keine geeigneten Akkus, ist falsch. Schon 1997 fuhr der Solectra Sunrise von New York nach Boston, und zwar mit durchschnittlich 90 km/h. Älter und ausgereifter sind die Zebra-Akkus. Und es gibt die neuen Lithium-Ionen-Akkus, die in High-End-Fahrzeugen wie dem Tesla-Roadster verwendet werden. Fahre selbst seit Jahren hauptsächlich Elektro-Roller und Elektro-Auto und kenne viele Vor- und wenige Nachteile.

J. Schacherl, per E-Mail

Zum selben Thema
Nicht verantwortungsvoll

Der Zusammenhang zwischen Arbeitsmarkt, Versorgungssicherheit und Zukunftsfähigkeit der Energieversorgung und deren Technologien kann mittlerweile nicht mehr geleugnet werden. Allerdings ist die Relativierung der fossil betriebenen Fahrzeuge und Treibstoffe gefährlich für die Wahrnehmung der Krise, in die sich unsere Weltwirtschaft begibt. Von „Klimaschonung“ zu sprechen, bei zwar niedrigen Verbrauchswerten, oder vom deutschen Beitrag zum Klimaschutz nach den Kyoto-Vorgaben ist nicht verantwortungsvoll.

W. Riedl, per E-Mail

11/2006 Backen mit Dinkel
Und es geht doch ...

Backen mit Grünkern geht doch! Hier ein sehr leckeres Rezept für eine fränkische Grünkerntorte:

125 g Grünkernschrot, 6 Eier, 0,5 l Milch, 250 g Zucker, 60 g Butter, 3 EL Paniermehl, 80 g gemahlene Nüsse, 15 g Backpulver. Schrot und Milch kochen, bis die Masse sich vom Topf löst, erkalten lassen. Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb mit Zucker und Butter schaumig schlagen, Paniermehl, Nüsse und Backpulver unterrühren und mit dem Eischnee vorsichtig unter die Grünkernmasse ziehen. In einer Springform bei ca. 175 Grad etwa 1 Stunde backen. Schmeckt mit oder ohne Guss!

N. Rebafka, per E-Mail

Zum selben Thema
Sehr lecker

Sehr gute Fotos, die mich angeregt haben, die Rezepte auszuprobieren. Gut nachzubacken und sehr lecker!

R. Karsten, per E-Mail

11/2006 Editorial „Wie ideal kann Bio sein?“
Weit vom Ideal entfernt

Natürlich sind wir weit vom Ideal entfernt, aber ich wünsche mir, dass ihr mal der Frage nachgeht, warum sehr gängige Bio-Artikel wie Hirse oder Walnüsse aus China und Indien importiert werden, aber doch auch sehr gut hier wachsen. Wenn ich diese Artikel dann wegen der vielen „food miles“ boykottiere, muss ich schon sehr suchen, um sie wenigstens mit europäischer Herkunft zu finden. So gibt es Hirse aus Ungarn von Spielberger, die ist allerdings am teuersten. Die von Green hat erst gar keine Herkunftsbezeichnung. Davert importiert aus China. Und ist die dann wenigstens fair gehandelt? Fragen über Fragen.

A. Zimmermann, per E-Mail

Zum selben Thema
Falsche Heilsversprechungen?

Auch mich hat sehr gestört, dass die Beiträge zum Thema „Bio“ durchweg „falsche Heilsversprechungen“ widerlegt haben, die meiner Meinung nach von seriösen Bio-Anbietern gar nicht aufgestellt werden. Dazu haben Sie so tagesaktuell reagiert, dass man sogar Hoffnung auf eine gewisse Resonanz unter den Lesern haben kann. Ein großes Lob also an Schrot&Korn für die konsequente mediale Beobachtung, noch dazu ganz ohne moralischen Zeigefinger und ohne Genussfeindlichkeit!

L. Lehrer, per E-Mail

Die Leser-Anfrage

Cumarin in Frühstücksflocken?

Im Artikel über Zimt, Schrot&Korn 12/2006 Seite 8, schreiben Sie, dass auch Frühstücksflocken Cumarin enthalten können. Wie ist das gemeint? Ich mache mir Sorgen, da ich jeden Tag eine große Portion Haferflocken esse.
H. Grell, telefonisch

Lieber Herr Grell,
ein Missverständnis: Getreideflocken enthalten grundsätzlich kein Cumarin. In manchen fertigen Müslimischungen oder Crunchys wird jedoch Zimt als Gewürz eingesetzt. Das Cumarin ist im Zimt enthalten. Aus der jeweiligen Zutatenliste können Sie erkennen, ob ein Produkt Zimt enthält.
Ihr Leserservice

 


S&K
1/2007

11/2006 Vegetarische Linie
Vielfalt ist einmalig

Ich kenne Schrot&Korn seit vielen Jahren und habe es nie als speziell „vegetarische“ Zeitschrift erlebt, sondern als ein Magazin, das mir Informationen zu umweltschonender Lebensweise und gesunder Ernährung gibt, ohne mich darüber hinaus einzuengen. Und genau das macht für mich seine Einmaligkeit aus. Deshalb bin ich dankbar, wenn ich in Schrot&Korn auch Hinweise zu Fisch und Fleisch, Kosmetik, Reisen und guten Convenience-Produkten finde. Ich denke, die Menschen, die in Geschäften kaufen die Ihr Magazin auslegen, sind verantwortungsbewusst genug, je nach Art ihrer Lebensumstände eigene Entscheidungen zu treffen, ohne dauernd bevormundet zu werden. Also, herzlichen Dank für Ihre Vielfalt.

E. Brandmayer, München

9/2006 Editorial
Freude an Schrot&Korn

Sehr geehrter Herr Fütterer, Ihre Einschätzung, dass 90 Prozent Ihrer Leserschaft aus Frauen besteht, mag stimmen. Dann bin ich als „gestandenes Mannsbild mit 69 Jahren“ hier sicher eine Ausnahme. Ich lese Ihre Zeitung schon seit Jahren mit Freude und finde auch Ihre Rätsel immer ganz große Klasse. Aber vor allen Dingen schätze ich Ihre objektive Berichterstattung und das mutige „Angehen“ von kritischen Situationen sehr. Auch die Gesamtgestaltung Ihres Magazins macht mir und meiner Frau so richtig Freude.

W. Gundlach, Harrislee

11/2006 Umweltautos geben Gas
Wunderding Velomobil

Umweltfreundliche Autos sind ja gut und schön – aber ein Velomobil ist nicht nur umweltverträglich, es steigert auch das Selbstbewusstsein der Fahrerin oder des Fahrers, ist voll refinanzierbar, hat keine Folgekosten (außer ab und an mal einen Reifen) und es ist auch noch gut für die Gesundheit. Hergestellt in Deutschland, in einer kleinen Manufaktur, ist es auch noch regional und kein Billigimport, der zulasten der herstellenden Arbeiter und der Qualität geht. Aber was ist das für ein Wunderding? Es ist ein voll verkleidetes Liege-rad, fahrbar bei Wind und Wetter bis 10 cm Schneehöhe. Zum Schluss noch ein Buchtipp für alle, die schon oder fast ohne Auto leben: „ÜberLeben ohne Auto“, Ökom Verlag, herausgegeben von autofrei leben! e. V.

B. Krieger, per Mail

Zum selben Thema
Pflanzenöl als Alternative

Schön, dass auch solche Themen in der Schrot&Korn behandelt werden. In der Tabelle der Kraftstoff-Alternativen habe ich allerdings das reine Pflanzenöl schmerzlich vermisst ... nicht mit Bio-diesel zu verwechseln!

M. Schiwek, per Mail

11/2006 Wechseljahre
Mit Luna Yoga durch die Wechseljahre

Ihr Bericht über die „sportlichen Wechseljahre“ hat mich sehr angesprochen. Eine weitere, sanfte Möglichkeit, ausgleichend auf den Hormonhaushalt einzuwirken und sich dabei im eigenen Körper wohlzufühlen, ist das Luna Yoga. Es ist eine Körperkunst für Frauen, die bei der WHO in Genf und beim Population Committee in Washington als Heilmethode international anerkannt ist. Sie verbindet Elemente des Yoga wie Körper-, Atem- und Entspannungsübungen mit Fruchtbarkeitstänzen. Wahrnehmungs- sowie Visualisierungsübungen kommen hinzu. Durch die ausgleichende Wirkung auf den Hormonhaushalt kann frau ihren Zyklus selbst beeinflussen oder Erleichterung bei Beschwerden wie Menstruationsschmerzen, Zysten, Myomen oder einem ungünstigen PAP-Wert erfahren.

R. Berner, Vaihingen/Enz

Fehlerteufel

In der Schrot&Korn-Ausgabe vom November ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Die „Faces Sommerbräune“ von Lavera ist als Feuchtigkeitscreme separat anzuwenden. Es sollte hier nicht wie irrtümlicherweise im Text dargestellt eine Creme darüber aufgetragen werden. Diese würde die natürliche Reaktion von den Bräunungswirkstoffen Erythrulose und Dihydroxyaceton mit den Aminosäuren beeinträchtigen. Der Bräunungseffekt würde dadurch weniger stark ausfallen.

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