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S&K
12/2007
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10 Jahre Agro-Gentechnik
Ratten sind gescheite Tiere
Die Gentechnik ist ein Fluch für Menschen,
Tiere und Umwelt. Wussten Sie, dass Ratten lieber
verhungern, als Gentomaten zu fressen? Sehr gescheite
Tiere, diese Ratten!
V. Helldorff, A-Haimburg
Gentechnik-Forschung
Viele „Tatsachen“ gefälscht
Zur Gentechnik gibt es keine Unbedenklichkeitsstudien.
Aufträge und Forschungsgelder stammen aus der
Wirtschaft. Glaubt man Kennern der Szene, sind viele „Tatsachen“ gefälscht – inszenierte
Ergebnisse zum Erhalt von Forschungsmitteln! Da ist
es doch mehr als fahrlässig, genveränderte
Organismen auf Felder auszubringen! Wer behauptet,
dass die Ausbreitung von Pflanzen im Freiland kontrollierbar
ist, hat Darwins Evolutionstheorie nicht verstanden.
Man kann nur hoffen, dass diese blühenden Landschaften
ausbleiben!
M. Gellert, Bielefeld
10/2007 Patente auf Pflanzen und Tiere
Wem gehört der Brokkoli?
Es ist sicherlich eine große Chance, dass
jeder von uns nun die Möglichkeit hat, seine
persönliche Meinung zu Patenten auf Tiere und
Pflanzen zu äußern. In welche Kategorie
fällt dabei der Mensch?
www.kritische-bioethik.de
www.abl-ev.de/gentechnik
A. Wessel per E-Mail
09/2007 Die eingeredete Krankheit
Methoden der Chemielobby
Ich sehe den Lobbyismus der Chemie- und Pharmaindustrie
kritisch. Das ist jedoch kein Grund, mit Sätzen
wie „... fantasievolle Erfindungen wie die
Menopause des Mannes oder das Chronisches Müdigkeitssyndrom
...“ zuzuschlagen. Sie sind teilweise der Chemielobby
auf den Leim gegangen, die Umwelterkrankungen mit
Chemikalienbeteiligung ablehnt. Da beim Chronischen
Müdigkeitssyndrom (CFS) Umwelteinflüsse
eine beträchtliche Rolle spielen können,
ist die chemische Industrie sehr interessiert daran,
CFS als „Erfindung“, nicht als Erkrankung
mit Entschädigungspflicht der Verursacher darzustellen.
R. Weber, V.-Schwenningen
Zum selben Artikel
Hervorragend!
Vielen Dank und allen Respekt für diesen Beitrag.
R. Baumgärtner per E-Mail
Neutral oder gesteuert?
Sie bezeichnen die Evidenzbasierte Medizin (EBM)
als ein System, das neutrale von interessengesteuerter
Forschung sauber trenne und den Patienten objektiv
und unabhängig informiere. Das Gegenteil ist
der Fall. Die EBM hält ganzheitliche Studien
nieder, indem sie diesen nur einen geringen Evidenzgrad
zugesteht.
C. Classen per E-Mail
Politik mit dem Einkaufskorb
Nicht dem Fast Food verfallen!
Ich bin 17 und kaufe regelmäßig „Bio“ ein.
Seit drei Jahren verpasse ich keine Schrot&Korn.
Meine Eltern habe ich schon angesteckt. Ich überlege,
was in meinem Einkaufskorb landet und was ich esse.
Denn mit dem Einkauf nehme ich politisch Einfluss.
Keine Chance dem blinden Konsum im Fast-Food-Stil!
T. Kuhlenschmidt, Bohmte
09/2007 Schmecken lernen
Rachitis-Prophylaxe mit Vanillin
Für unseren Säugling erhielten wir in
der Klinik Vitamin D-Tabletten zur Rachitis-Prophylaxe.
Womit sind die Tabletten aromatisiert? Mit Vanillin!
So gelangt die tägliche Dosis Vanillin in die
Konsumenten von morgen.
G. Brandtmann, Spenge
Illusion „klimaneutral“
Besteuerung von Flügen
Werbung für „klimaneutrale“ Flugreisen
gaukelt den Menschen vor, sie könnten ohne Umweltbelastung
fliegen. Schon die „Kompensation“ des
flugbedingten CO2-Ausstoßes durch Pflanzaktionen
ist fragwürdig. Der Flugverkehr stößt
neben dem klimaschädlichen CO2 noch etliche
andere Schadstoffe aus, die in der Klimadiskussion
etwas untergehen. Flüge müssen dringend
besteuert werden – der volle Mehrwertsteuersatz
auf Bahnreisen ist demgegenüber ein Skandal.
Die finanzielle Belastung muss all die treffen, die
durch ihre Flugreisen die Umweltbelastung überhaupt
erst verursachen und somit dafür verantwortlich
sind.
J. Meindorfer, Straubing
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S&K
11/2007
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09/2007 Genfood-Dossier
Spannend wie ein Krimi
Ich lese seit 1 ½ Jahren begeistert
Euer Magazin. Besonders spricht mich an, dass Ihr
zum kritischen Nachdenken und Einkaufen anregt – ohne
erhobenen Zeigefinger! Die praktische und übersichtliche
Gentechnik-Info im aktuellen Heft liest sich spannend
wie ein Krimi und regt ganz sicher viele Menschen
an, gegen den „staatlich verordneten Wahnsinn“ zu
protestieren. Ich sende meine Protestmails noch heute
ab – weiter so!
Marlene Kaltenbacher, Wien
Schrot&Korn für Schüler
Ich setze Schrot&Korn als Unterrichtsmaterial
ein. Aus dem September-Heft konnte ich den Artikel über
erneuerbare Energie und das Genfood-Dossier gut gebrauchen.
Wir haben einen Kurs eingerichtet, der die Themen
Bio-Landwirtschaft, Genfood, Ernährung, Klimawandel
und Globalisierung behandelt.
U. Ondratschek, Berlin
Danke fürs Wachrütteln!
Es ist Euch wieder ein großer Wurf gelungen.
Oft schneide ich mir die Rezepte aus und koche sie
nach – sehr lecker! Diesmal habe ich das Genfood-Dossier,
die Artikel über das Schmecken, die eingeredeten
Krankheiten und das Interview mit Hermann Scheer
mit großem Interesse gelesen. Danke, dass Ihr
uns immer wieder wachrüttelt.
A. Miller per E-Mail
9/2007 Interview mit Hermann Scheer
Gegen die Verdummungspolitik
Hermann Scheer argumentiert frisch, wendig und überzeugend.
Sehr gut finde ich, wie er die Verdummungspolitik
der „Atomschweinchen“ darstellt. Danke,
Herr Scheer!
W. Patzig per E-Mail
Energie aus Tiefenwärme
Herr Dr. Scheer, Energieexperte und Träger
des Alternativen Nobelpreises, irrt. Solar- und Windenergie
sind der falsche Weg zur künftigen Energieversorgung,
ein kostspieliger dazu, denn sie sind angewiesen
auf Ausgleichskraftwerke, die Schwankungen stabilisieren.
Diese werden überwiegend mit Erdöl und
-gas betrieben. Die einzige Energiequelle, die unabhängig
von Erdöl, -gas, Kohle, Wind und Sonne genutzt
werden kann, ist die Tiefenwärme. Sie ist unerschöpflich,
sauber, steht überall in Deutschland zur Verfügung,
fließt, einmal erschlossen, ohne Schwankungen über
Tausende Jahre und ist – der Fehler aus Sicht
der Energiekonzerne – kostenlos. Das in Deutschland
erschließbare Potenzial wird von Fachleuten
auf das 600-Fache des heutigen Stromverbrauchs geschätzt.
H. Robert, Friedberg
AKW für Pestizide
In Zeiten, da die Sparglühbirne die Energiewende
herbeizaubern soll, sollten Sie deutlicher auf die
Verschwenderin konventionelle Landwirtschaft hinweisen.
Wie viele Atomkraftwerke müssen laufen für
Dünge- und Spritzmittelherstellung?!
W. Römhild per Mail
Fungizide in konventionellem Bier
Hefe geht nur mit Bio-Bier
Wir backen Brot mit Bio-Vollkornmehl und Bier statt
Wasser. Das ergibt einen malzigen Geschmack. Vor
ein paar Wochen wollten wir dafür unsere Altbestände
an konventionellem Bier aufbrauchen. Seltsamerweise
ging der Teig kaum auf, das Brot wurde flach und
kompakt. Wir dachten, wir hätten etwas falsch
gemacht, vielleicht die Hefe zu warm angerührt.
Nach vier weiteren erfolglosen Versuchen sind wir
zu dem Schluss gekommen, dass wohl die Pestizide
(genauer: Fungizide) im konventionellen Bier unsere
Hefe töten. Denn mit Bio-Bier hatten wir nie
solche Probleme. Wir kaufen jetzt wieder eine extra
Kiste „Dunkles“ im Bioladen für
unser Brot.
A. Kuhlemann, Berlin
07/2007 Leserbrief zur Dunklen Biene
Ein Lob der Buckfast-Biene
Der Leserbriefschreiber Herr Pestrin täuscht
sich. Die Buckfast-Biene hat mit der Einführung
der Varoa-Milbe nichts zu tun. Als Bio-Imker bin
ich sehr froh, dass es die Buckfast-Biene gibt. Sie
ist widerstandsfähig gegen Krankheiten, fleißig
und viel weniger stechlustig als die Dunkle Biene.
H. Musch, Ochsenhausen
09/2007 Nobles Obst
Marillen sind Aprikosen
Heiterkeit und Erleichterung kam bei meiner Frau
auf, als wir „Mirabellenmus“ in Ihrem
Artikel lasen. Meine Frau verwechselt nämlich
ständig Mirabellen und Marillen. Sicher wurde
der Irrtum bei Ihnen schon aufgeklärt, aber
die Marillenknödel macht man doch besser mit
Aprikosen (österreichisch: Marillen).
J. Halfter-Freiheit per Mail
Lieber Herr Halfter-Freiheit,
danke für die Richtigstellung. Schön,
dass Sie und viele andere Leser unseren Fehler entdeckt
haben. Ihre Redaktion
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S&K
10/2007
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07/2007 Gentechnikgesetz
Was heißt hier Demokratie?
Minister Seehofer besetzt zwar die wichtigsten Ämter
Gesundheit und Ernährung, dennoch handelt er gegen
die Gesundheit. Dabei sollten die Erfahrungen mit der
Gentechnik in Amerika oder Indien doch ausreichen,
um dieselbe bei uns nicht einzuführen. Warum ignoriert
der Minister, dass 80 Prozent der Bevölkerung
hierzulande gentechnisch veränderte Organismen
ablehnen? Sind wir ein demokratischer Staat oder
nicht?
R. Baumgärtner per Mail
Zum selben Thema
Diskussion um Mindestabstand ist dümmlich
Habe das Interview mit Horst Seehofer mit großem
Interesse gelesen. Geschickt entzog sich der Politiker
klaren Fragestellungen und Standpunkten. Horst Seehofer
steht für mich für die unverbesserliche Ignoranz
der industriell strukturierten Landwirtschaft. Man
könnte glauben, die aktuelle Umweltproblematik
wäre an ihm vorbeigezogen. Einmal bequem eingerichtet,
profiliert er sich mit Standpunkt- und Entscheidungsschwäche
in letzter Konsequenz auf dem Rücken unserer Kinder.Beständig
arbeitet er dem Endpunkt des Öko-Landbaus entgegen.
Und mal ganz ehrlich: Die Vorteile des ökologischen
Landbaus hat Herr Seehofer noch nicht verstanden. Denn
hätte er das, würde ihm vielleicht die dümmliche
Diskussion über einen Feldabstand von 50, 150
oder 200 Metern doch selbst lächerlich erscheinen.
K. C. Rulis, Berlin
8/2007 Kinder und Spielen
Kinder spielen Puppentheater
Ich leite eine Puppentheater-AG an einer Grundschule
und bin immer wieder erstaunt, welch kreative Fähigkeiten
in Kindern stecken. Wir basteln die Puppen selbst,
malen die Kulissen und wollen nun Stücke schreiben.
Ich gebe bloß technische Hilfe. Der Fantasie
setze ich keine Grenzen. Nur das Sprechen wird geübt,
damit die Zuschauer etwas von den Theatervorstellungen
haben. Selbst Schüchterne lernen, frei zu sprechen.
Ich kann so etwas nur jeder Schule empfehlen.
A. Hildebrandt per Mail
07/2007 Edle Rohkost
Leistungsfähig dank Rohkost
Über Ihre Juli-Ausgabe hab ich mich sehr gefreut.
Endlich mal wieder ein Medium, das die Glück
bringende Rohkost verbreitet! Bezüglich der
Gießener Studie kann ich nur sagen, dass wohl
keiner getestet hat, wie leistungsfähig Rohköstler
im Alltag sind. Seit meiner Umstellung auf diese
Nahrung habe ich mehr Kraft und bin ausgeglichener
denn je. Und so geht es den meisten Rohköstlern,
die sich über lange Zeit so ernähren.
T. Schardt per Mail
Zum selben Artikel
Nicht für jeden gut
Ich lese Schrot&Korn gerne, regelmäßig
und meist von vorn bis hinten. Mir gefallen
Ihre kritischen Beiträge sehr. Ihrer Meinung
im Artikel „Edle Rohkost“, dass 50 Prozent
Rohkost für die ausgewogene Ernährung optimal
seien, widerspreche ich jedoch vehement. Es
gibt nicht DIE EINE optimale Ernährung für
alle! Dazu sind Menschen zu unterschiedlich. Diese
pauschale Empfehlung auch noch als „bewährt“ hinzustellen,
hätten Sie Ihren Lesern besser erspart. Mit
solchen Hinweisen fördert man eher Essstörungen
statt ein gesundes und genussvolles Essverhalten.
Ansonsten aber: Weiter so!
T. Walter per Mail
06/2007 Impfen
Von wegen Impfung gegen Krebs
Seit Herbst 2006 gibt es einen Impfstoff gegen
vier Typen von Humanen Papillomaviren (HPV). Die
Hersteller und meisten Medien schreiben von „Impfung
gegen Krebs“. Das stimmt so nicht. Die meisten
Menschen haben im Lauf des Lebens diese Viren. Das
Immunsystem wird mit ihnen fertig, ohne dass überhaupt
Beschwerden entstehen. Die Impfung wirkt auf einige
dieser Viren (nicht alle), die – unbehandelt – an
der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt
sind. 1,76 Prozent der Frauen, die in Deutschland
an Krebs sterben, hatten Gebärmutterhalskrebs.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite
des Feministischen Frauengesundheitszentrums. www.ffgz.de/faq_paphpv.htm
K. Schönig aus München
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S&K
9/2007
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06/2007 Impfen; 06/2006 Laktose
Schrot&Korn als Lebensretter
Wissen Sie, dass Sie meiner Tochter schon zweimal
das Leben gerettet haben? Das ist etwas übertrieben,
aber ohne Ihren Artikel über die Laktose-Unverträglichkeit
hätte Kiran, 18 Monate alt, wahrscheinlich einen
langen Leidensweg vor sich gehabt. Die Kinderärztin
hatte Laktose zur Stuhlauflockerung empfohlen. Dass
Asiaten – sie ist Pakistani – oft eine
Laktose-Intoleranz entwickeln, hatte sie nicht bedacht.
Ich setzte die Laktose ab und Kiran schlief wieder
problemlos nach dem Essen. Jetzt erinnerte mich Ihr
Artikel über Impfungen daran, dass sie am vierten
Tag nach der Pneumokokken-Impfung einen Fieberkrampf
hatte. Auf die Wiederholungsimpfung haben wir verzichtet.
Noch mal brauchen wir diesen Albtraum nicht. Mein
Mann und ich dachten, unsere Tochter stirbt – und
ohne seine Beatmung wäre sie das vielleicht
auch. Verantwortungslos empfand ich, dass weder der
Arzt in der Uniklinik noch der Kinderarzt einen Zusammenhang
zwischen Impfung und Krampfanfall sehen wollten – ich
hatte beide informiert. Das finde ich umso unverschämter,
nachdem ich jetzt las, dass dieser Nebeneffekt durchaus
bekannt ist. Danke für Ihre Artikel!
M. Muhammad per Mail
8/2007 Interview mit Horst Seehofer
Erschreckend gleichgültig
Es ist offenkundig, dass Herr Seehofer nicht im
Ansatz versteht, wovon er spricht. Würde er
begreifen, wie endgültig und unwiderruflich
die sogenannte „grüne“ Gentechnik
ist, würde er (vielleicht) noch die Spur einer
Lösung dieses Problems wittern. Erschreckend,
dass es Menschen mit einer solchen Gleichgültigkeit
gibt.
T. Eckl per Mail
07/2007 Käse wirklich vegetarisch?
Plädoyer für das „V-Label“
Danke für Ihren Hinweis auf die Verwendung
von Lab in der Käseherstellung. Oft wissen selbst
Interessierte nicht, welche Lebensmittel „vegetariergeeignet“ sind.
Meist springt das Wort „Gelatine“ auf
der Zutatenliste sofort ins Auge. Doch bei vielen
(vermeintlich vegetarischen) Nahrungsmitteln lässt
die Informationslage zu wünschen übrig.
Wer weiß schon, dass bei der Herstellung von
Saft, Wein, Sekt oder Essig oft Gelatine eingesetzt
wird? Leider trifft man in Deutschland nur in Einzelfällen
auf das in anderen Ländern weitverbreitete „V-Label“.
Es wäre schön, wenn Bio-Firmen auch in
dieser Hinsicht Transparenz zeigen würden.
T. Lang per Mail
07/2007 Rohkost – Cuisine crue
Wildpflanzen einbeziehen
Spitze, Euer Artikel über „La Cuisine
crue“! Rohkost in dieser Art ist ja für „Eingeweihte“ längst
kein Geheimnis mehr. Für Neulinge wären
noch ein paar Buchtipps schön gewesen. Zum Beispiel: „Rohkost“ von
Rose Marie Donhauser, „Rohköstlichkeiten“ von
Gabriele Mauz, „Raw – The Uncook Book“ von
Juliano. Bei korrekt durchgeführter Rohkost
kommt es übrigens nicht zu Mangelerscheinungen.
Die Gießener Rohkoststudie bezog sich auf sogenannte
Obst-Rohköstler, deren Ernährung in der
Tat zu einseitig ist. Wichtig ist es, frische Wildpflanzen
(Löwenzahn, Giersch, Brennnesseln etc.) mit
einzubeziehen, damit man mit Mineralstoffen versorgt
ist. Schade, dass Rohkost immer noch mit dem Schreckgespenst „Mangelerscheinungen“ zu
kämpfen hat.
Calandriello aus Köln
06/2007 Im Regal
Verpackungswahnsinn
Mit Sorge und zunehmendem Ärger beobachte
ich, dass der Verpackungswahnsinn (und damit die
Ressourcen-Verschwendung) auch im Naturkosthandel
immer weiter zunimmt. Absolute Krönung war für
mich im Juni-Heft Ihre „Produkt-Werbung“ für
die Praline-Minis. Viel Verpackung für wenig
Schokolade und ein ziemlich hoher Preis. Ich wünsche
mir, dass Sie auch bei Produktvorstellungen den gesunden
Menschenverstand walten lassen, der sonst Schrot&Korn
durchzieht.
A. Heck, Kiel
06/2007 Outdoor-Cooking
Das geht mir auf die Nerven!
Ich freue mich jeden Monat auf Schrot&Korn,
wegen der informativen Artikel, Rezepte und Produktvorstellungen. Über
das Juniheft habe ich mich jedoch geärgert.
Da traute ich meinen Augen nicht, als ich einen Artikel über „Outdoor
cooking“ sah. Mir geht dieses Englisch in den
Medien fürchterlich auf die Nerven, obwohl ich
die englische Sprache liebe. Bitte fangen Sie jetzt
nicht auch noch damit an.
G. Trosien-Peisker per Mail
07/2007 Interview Bischof Hanke
Knaller
Oh nööö... dachte ich zuerst, als
ich die Uniform des Bischofs auf dem Titelbild sah.
Kaum ist die Redaktion ausgetauscht, wird es unkritisch.
Doch da ist Euch diesmal ein echter, fast ein wenig
perfider Knaller gelungen: Das Interview als Tarnung
für die kritische Hinterfragung der Gen-Anstalt,
gespickt mit „netten“ Worten. Eine Riesenleistung!
D. Kunze aus Münster
05/2007 Bio-Weltmeister Australien
Giftmülltransport nach NRW
Es ist ja sehr schön, dass Australien Bio-Weltmeister
ist. Auf der anderen Seite verschickt Australien
seinen Giftmüll durch die ganze Welt nach Deutschland,
damit er dann in Herten/NRW verbrannt wird. Man kann
natürlich auf der einen Seite viel für
sein Land tun, wenn man seinen Müll nicht selber
verbrennt, denn dann hat man nicht die Giftstoffe
in der Luft. Was passiert, wenn bei der Beförderung
des Mülls ein Unfall geschieht? Wohl nicht Australiens
Problem? Jedenfalls hat dieser Kontinent reine Luft.
Wahrscheinlich auch noch ein reines Gewissen seinen
Bürgern gegenüber. Was mit den Menschen
der anderen Länder passiert, das ist Australien
ja wohl egal.
G. Bringmann, Waltrop
Die Leser-Anfrage
Bio-Bauernhöfe im Ausland
Ich möchte für ein paar Monate gegen
Kost und Logis im Ausland auf einem Bauernhof
arbeiten. Wie komme ich an Adressen?
G. Weber
Liebe Frau Weber,
auf den Grünen Seiten finden Sie immer wieder
Anzeigen, in denen Helfer für Bio-Höfe
gesucht werden. Tipps und Adressen von Organisationen
enthält das Buch: „Jobben für Natur
und Umwelt“ vom Verlag Interconnections, 15,90
Euro.
Adressen gibts auch bei:
- Freiwillige Helfer auf ökologischen
Höfen e. V. (WWOOF), Postfach 210 259, 01263
Dresden, www.wwoof.de
- Auskunfts- und Beratungsstelle im Forschungsring
für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise
e. V., Tel 0 61 55 / 84 12 40, www.forschungsring.de
Ihr Leserservice
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S&K
8/2007
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06/2007 Spezial Impfen
Sachliche Berichterstattung
Ein dickes Kompliment für die Informationen
zum Impfen. Für mich als Heilpraktikerin ist
es sehr hilfreich, wenn darüber sachlich berichtet
wird. Für oder wider kann ja jeder nur entscheiden,
wenn er das Pro und Kontra kennt. Auch die Bio-Kontrollen
im Ausland unter die Lupe zu nehmen, finde ich ganz
wichtig. Und sehr sympathisch ist mir Frau Atwood,
denn sie spricht mir aus der Seele. Wenn wir in unserer
Demokratie tatsächlich Meinungsfreiheit hätten,
würde sich vermutlich so mancher eher getrauen,
ohne Angst vor Nachteilen das zu sagen, was er wahrhaftig
denkt. Danke für Ihre sachliche und zum Teil
sehr kritische Berichterstattung.
I. Deml per Mail
Zum selben Thema
Leider parteiisch
Ihr Spezial zum Thema Impfen ist durch die Gewichtung
der Argumente und die einseitige Auswahl der Buchtipps
leider sehr parteiisch geraten. Sie geben den Argumenten
der Impfgegner einen viel größeren Raum
als der Position der Befürworter. Mit Aufklärung
oder Entscheidungshilfe hat das nicht viel zu tun.
M. Breitkreutz per Mail
Tetanus: Antikörper bestimmen
In Ihrem Impf-Spezial haben Sie einen Abschnitt
zur „Impfmüdigkeit“. Gerade bei
Tetanus haben wir es in Deutschland häufig mit
einer Über-Impfung zu tun, mit entsprechenden
unangenehmen Nebenwirkungen. In den letzten Jahren
zeichnet sich ab, dass gerade bei Erwachsenen, die
eine oder mehrere Grundimmunisierungen hinter sich
haben, der Schutz deutlich länger anhält.
Ich rate allen Patienten vor einer routinemäßigen
Auffrischung zu einer Antikörperbestimmung,
deren Höhe Aussagen über den noch bestehenden
Schutz zulässt. Bei allen erwachsenen Patienten,
die dies in den vergangenen Jahren in meiner Praxis
gemacht haben, war noch ein ausreichender Schutz
vorhanden, eine Auffrischung erübrigte sich.
Dabei lag die letzte Auffrischimpfung zum Teil zwanzig
(!) Jahre zurück. Allerdings ist die Antikörperbestimmung
keine Kassenleistung, die Patienten müssen sie
privat bezahlen.
Dr. C. Baumgart, Bochum
Behindert seit FSME-Impfung
Mein Sohn ist seit einer FSME-Impfung vor zwei
Jahren geistig und körperlich schwer behindert.
Wir kämpfen seit einem Jahr um die Anerkennung
des Impfschadens. Leider glaube ich nicht, dass man
eine faire Chance in diesem Verfahren hat. Mich machen
die Aussagen der STIKO und des PEI in Ihrem Artikel
nur noch wütend – sie sind doch scheinheilig!
Man wird nicht ernst genommen von Ärzten, Ämtern,
Gerichten. Gutachter sind definitiv nicht neutral – sie
sind oft Impfbefürworter und stehen nicht selten
auf der Gehaltsliste der Pharmaindustrie. Ich wünsche
mir eine neutrale Betrachtung jedes einzelnen Verdachtsfalls.
Dann sähen die Zahlen der Impfschäden anders
aus.
U. Brinkmann per Mail
7/2007 Rohkost: Cuisine crue
Gesund durch FRohkost
Seit 15 Jahren bin ich konsequenter Rohköstler.
Meine Blutwerte weisen keinen Mangel auf und ich
fühle mich sehr fit. Ich fing damit an, weil
ich eine schwere Lebererkrankung mit Tumorbildung
hatte. Die FRohkost half mir, gesund zu werden.
D. Riske per Mail
Ein Lob
Schrot&Korn tut gut
Eure Zeitschrift ist wunderbar informativ und tut
uns gut. Dankeschön, alles Gute.
B. Blaschek, Breuberg
Die Leser-Anfrage
Warum verzichten Sie auf Nährwertangaben?
Ihr Heft spricht mich sehr an, besonders die Rezepte.
Nur, warum gibt es keine Nährwert- und Kalorienangaben?
Für eine gesunde Ernährung sind sie doch
unbedingt wichtig. H. Mertens
Liebe Frau Mertens,
wir haben uns bewusst gegen Nährwertangaben
entschieden. Zum Einen möchten wir den Trend
zu Diäten nicht unterstützen, zum Anderen
sind wir der Meinung, dass eine vollwertige Ernährung
Kalorienzählen unnötig macht und ein
Gericht nicht auf seinen Kalorien- und Fettgehalt
reduziert werden sollte. Wer aus bestimmten Gründen
nicht auf die Nährwertangaben verzichten kann,
findet im Buchhandel Lebensmitteltabellen. Auch
im Internet können Sie den Nährwert
einzelner Lebensmittel berechnen.
Ihr Leserservice
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S&K
7/2007
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Warum wir „Bio“ kaufen
Kritisch-optimistisch
Ich habe in den letzten beiden Jahren (fast) kein
Heft verpasst und schätze insbesondere die gelungene
Mischung an kritischen, aufrüttelnden Berichten über
Missstände bei einem gleichzeitig grundsätzlich
vorherrschenden Optimismus. Wahrscheinlich ist das überhaupt
der Grund, warum wir Bio-Lebensmittel kaufen. Übrigens
würde ich mich über einen Artikel über
Recyclingpapier freuen. Schrot&Korn wird ja glücklicherweise
auf selbigem gedruckt. Aber ich glaube, vielen ist
gar nicht bewusst, dass für Frischfaserpapier
die nördlichen Urwälder vernichtet werden.
Sie wären sonst sicher sofort bereit, ihr Schreib-,
Toiletten-, Briefpapier etc. gegen solches mit dem
Blauen Umweltengel zu ersetzen.
C. Walter per Mail
05/2007 Familienmanagement
Der empfohlene Lottogewinn
Das brüllende Kind bei der Nachbarin abgeben,
die neuesten Elektrogeräte anschaffen, Hausarbeitsraum
einrichten und Putzfrau engagieren. Bei solchen Tipps
sollte die Autorin den Lottogewinn gleich mitempfehlen!
H. Viehweger per Mail
Zum selben Thema
Die deutsche Nabelschau
Auch berufstätige Frauen leisten Zukunfts-
und Gesellschaftsarbeit, von der nicht zuletzt Hausfrauen
und ihre Kinder profitieren. Diese ganze Diskussion
ist eine deutsche Nabelschau. Wir leisten uns den
Luxus zu diskutieren, ob Familie und Beruf miteinander
vereinbar sind, während die Berufstätigkeit
etwa in skandinavischen Ländern oder in Frankreich
seit Langem oberste Priorität hat, und zwar
möglichst in Vollzeit. Dafür wird gesellschaftlich
viel getan. Eine Frau, die mit ein, zwei Kindern
zu Hause bleibt, gilt eher schon als bequem (oder
weltfremd angesichts des Scheidungsrisikos). Von
Rabenmüttern keine Spur. Und es scheint aufzugehen:
Die Familien stehen finanziell besser da, weniger „Sozialfälle“,
die Jugendkriminalität ist nicht höher,
und bei Pisa hat man auch noch besser abgeschnitten.
Was kann so schlimm daran sein?
C. Elb, Saarbrücken
4/2007 Bienen in Not
Bienen im Burn-out-Syndrom?
Bienen sammeln Pollen, um sich selbst zu ernähren,
für Vermehrung und Wintervorrat. Nehmen wir
Menschen ihnen Pollen und Honig weg, führt dies
zu Mehrarbeit bei den Bienen, denn sie brauchen ja
ihr Futter. Sie sammeln deshalb länger, als
sie es von Natur aus täten.
Zudem sind im Sommer und Spätsommer deutlich
weniger Pollen zu finden. Konventionelle Imker nehmen „ihren“ Bienen
den Honig dann nochmals weg und ersetzen den Wintervorrat
durch Zuckerwasser. Zuckerwasser statt Honig – das
ist wie Fastfood statt Vollkorn. Mit geschwächtem
Immunsystem soll die Biene dann unsere vergiftete
Kulturlandschaft überleben: Monokultur, Pestizide,
Gentechnik. Kein Wunder also, dass Bienen krank werden.
Emsig und vielleicht deshalb am Ende? Bienen im Burn-out-Syndrom?
Imker für die Bestäubung statt für
den Honig zu bezahlen, scheint mir da ein sinnvoller
Lösungsansatz.
K. B. Schellenberg per Mail
Zum selben Thema
Plädoyer für die Dunkle Biene
Wegen Verdrängung ist unsere heimische Dunkle
Biene fast ausgerottet. Die Institute haben auf der
Suche nach maximalem Honigertrag fremde Rassen eingeführt
und verbreitet. In jüngster Vergangenheit wird
mit der „Kunstrasse“ Buckfast-Biene geimkert.
Mit ihr kamen Krankheiten und Parasiten (Varroa)
ins Land, unter denen die Bienen heute kränkeln
und sterben.
Vor allem Bio-Imker sollten die heimische Dunkle
Biene wieder ansiedeln. Diese hat sich seit einer
Million Jahren an unser Klima angepasst und steht
mit der heimischen Pflanzenwelt in einem symbiotischen
Verhältnis. Weitere Infos unter www.dunklebienen.de.
H. Pestrin, Eberdingen
Elektromagnetische Wellen
Probleme in Stock und Stall
Bienen reagieren empfindlich auf elektromagnetische
Wellen. Aufgrund meiner Tätigkeit im Arbeitskreis
Mobilfunk und Gesundheit Kempten bin ich in Kontakt
mit einer Imkerin aus Franken. Ihr letztes Bienenvolk
verschwand, als ein weiterer Sendemast in der Nähe
der Stöcke in Betrieb ging. Auch die Bauern
haben durch die Sendemaste Probleme im Stall: Es
häufen sich Missbildungen, Fehlgeburten, Tumore
und Kälberblindheit. Das Problem ist den Behörden
seit zehn Jahren bekannt.
Die Bayerische Rinderstudie, in Auftrag gegeben
von der bayerischen Regierung (in Zusammenarbeit
mit den Mobilfunkbetreibern), die den Zusammenhang
zwischen den Ereignissen auf den Höfen und den
Sendern klären sollte, ist vom bayerischen Umweltminister „getürkt“ worden.
Ich kenne den Bauern aus Schnaidsee persönlich.
Er hat zwei Jahre erfolglos gegen das Ergebnis der
Studie geklagt. Jetzt hat er seinen früher prämierten
Hof aufgegeben und arbeitet in der Fabrik.
A. Kern, Kempten
Meine Macht als Konsument
Wofür ich Geld ausgebe
Ich kaufe im Bioladen ein, weil ich damit bewusst
bestimme, wen ich mit meinem Geld unterstütze.
Ich finanziere das tägliche Brot für Menschen,
die die Natur lieben, die wach genug sind, zu wissen,
dass „Bio“ der einzige Weg in eine gesunde
und glückliche Zukunft ist. Somit bringe ich
selbst den neuen Zeitgeist ins Rollen und habe das
Gefühl, etwas in dieser Welt zu bewegen. Das
macht Spaß und Freude. Wie viel ärmer
war mein Leben früher, obwohl mein Konto eine
höhere Summe auswies.
B. Beer, München
5/2007 Zusätze in Lebensmitteln
Anreicherung mit Jod
Schön, dass Sie dieses Thema beleuchten. Als
Gründerin einer Selbsthilfegruppe zur Jodsensibilität
weiß ich, wie enttäuscht viele Betroffene
darüber sind, dass selbst Bio-Lebensmittel teils
mit Jod angereichert werden. Ich kann nicht nachvollziehen,
warum sich Bio-Verbände so von der Jodpropaganda
vereinnahmen lassen. Es wird Zeit, dass eine kritische
Verbraucheraufklärung der einseitigen Dauerberieselung
durch Jodbefürworter etwas entgegensetzt.
K. Balcerowiak, Berlin
Zum selben Artikel
Institutionen bagatellisieren
Spürsinn haben Sie nicht gerade bewiesen,
Ihren Lesern zu oben genannten Themen ausgerechnet
die Aussagen der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung und des Bundesamtes für Strahlenschutz
zu präsentieren. Beide (industrieabhängigen)
Institutionen beschwichtigen und bagatellisieren
(übrigens leicht widerlegbar) viel zu ernste,
weil lebenswichtige Themen. Darüber freuen sich
im Endeffekt nur die Pharmaindustrie und die Politik.
Erstere über höhere Gewinne (durch mehr
Kranke), Letztere über weniger Rentner, also
das sogenannte sozialverträgliche Frühableben.
O. Boersz, Weil am Rhein/Haltingen
Ökologie
Hoffentlich bald „schick“
Es wäre schön, mehr Recyclingpapier in
den Regalen zu finden. Die neue Generation „LOHAS“ tut
sich da noch schwer. „Bio“ ist schick
geworden, zumindest der Bio-Joghurt-Drink in der
einen Hand, der Nachziehkoffer auf dem Weg zum Flughafen
in der anderen ... Ich hoffe, der Verzicht auf unnötige
Autofahrten und Flüge, der Kauf langlebiger
Produkte sowie Umweltschutzpapier werden auch noch
schick!
G. Starzl per Mail
Gentechnik
Protest gegen Gen-Aussaat
Ich sag nur: Eine Riesen-Schweinerei ist das mit
dem Genfood. Dem angeblich freien Bürger auf
diese hinterhältige, schleichende Art und Weise
das Zeug unterzujubeln: Einfach widerwärtig! – Ich
bin so wütend, zutiefst traurig und richtig
entsetzt!
D. Stenger per Mail
Die Leser-Anfrage
Haltbarkeit von Flocken
Wie lange sind selbst gequetschte Getreideflocken
haltbar? Tritt ein Wertverlust ein?
M. Müller
Liebe Leserin,
bei dunkler und trockener Lagerung können
frisch gequetschte Flocken etwa eine Woche aufbewahrt
werden. Sie sind jedoch direkt nach dem Quetschen
am wertvollsten. Hafer hingegen ist geflockt nur
wenige Stunden haltbar, er reagiert mit Sauerstoff
und wird bitter.
Flocken, die Sie im Handel bekommen, werden
vor dem Quetschen mit Wärme behandelt. Dadurch sind sie
länger haltbar.
Ihr Leserservice
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