Leserbriefe

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S&K 6/2008
S&K
6/2008

03/2008 TierHomöopathie
Ganzheitlich arbeitende Tierärzte

Es freut mich, zu lesen, dass die Homöopathie immer mehr Anhänger findet. Allerdings können auch Homöopathika Krankheiten unterdrücken oder hervorrufen, wenn die Mittel in der falschen Dosierung, Potenz oder zu lange gegeben werden, wie bei so mancher Selbstmedikation. Im Übrigen gibt es viele gut ausgebildete Tierärzte, die sich auf Homöopathie spezialisiert haben. Unter www.ggtm.de finden Sie im Internet alle ganzheitlich arbeitenden Tier­ärzte.

Dr. med. vet. M. Hohmann, Leipzig

03/2008 Bio-Basiswissen
Sorgfältiger Sprachgebrauch

Die Idee der Biobasics gefällt mir gut, doch bitte gehen Sie sorgfältig mit Sprache und Geschichte um. So steht auf Seite 49, dass die Gäa 1989 gegründet wurde und in der kirchlichen Umweltbewegung der ehemaligen DDR wurzele. Moment mal: 1989 war die DDR doch keine „ehemalige“! Niemand käme auf die Idee vom ehemaligen Römischen Reich zu reden. Korrekterweise sind die neuen Bundesländer die ehemalige DDR, das muss man aber nicht dauernd schreiben, weil es a.) jeder weiß und b.) auch ehemalige DDR-Bürger keine Lust darauf haben, ständig die Ehemaligen zu bleiben.

K. Rose per E-Mail

04/2008 Rezepte
Gesunde,schnelle Küche

Die neuesten Kreationen der Spitzenköche sind zwar interessant, doch als junge Mutter fehlt mir die Zeit, so etwas nachzukochen. Bitte bringt doch wieder etwas für die schnelle, aber gesunde Küche.

D. Stegmann, per E-Mail

Informativ
Ein großes Lob

Es wird mal wieder Zeit für ein großes „Danke“ an die gesamte Schrot&Korn-Redaktion!
Wieso? Ganz einfach, weil Schrot&Korn mit Abstand das informativste und interessanteste Naturkostmagazin ist.

H. J. Zapfe, Unna

04/2008 Spezial Radreisen
Radeln in Deutschland

Ich fand den Bericht über Herrn Slomkas Weltumradlung interessant. Aber ein Bericht über die Möglichkeiten, in Deutschland Radreisen zu machen, hätte mich mehr interessiert. Schade, dass ihr nicht auf das Radtourenportal des ADFC verwiesen habt unter www.adfc-tourenportal.de/adfc oder auf das Angebot des ADFC und der Deutschen Zentrale für Tourismus unter www.deutschland-tourismus.de/radfahren. 

L. Eschner, Berlin

04/2008 Leserbriefe
Vitamin B12 in Algen?

Im Aprilheft veröffentlichen Sie zum Thema „B12 in Algen“ eine kontroverse Lesermeinung. So weit, so gut; das finde ich sehr in Ordnung. Aber: Bei dem interessanten Thema hätte ich erwartet, dass Sie die Kundenauffassung kommentieren. Schließlich muss doch feststehen, ob der menschliche Körper B12 aus Algen aufnehmen kann oder nicht. 

A. Reichert, per E-Mail

„Vitamin B12 in Algen“

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir sind dem Thema „Vitamin B12 in Algen“ nochmals nachgegangen und auf widersprüchliche Aussagen gestoßen. Verschiedene Studien legen nahe, dass Algen aktives Vitamin B12 enthalten. Die Bioverfügbarkeit für den Menschen gilt allerdings als fraglich. Grund: Neben aktivem Vitamin B12 enthalten Algen einen hohen Anteil an inaktivem B12. Dieses wird zwar vom Körper aufgenommen, doch es ist nicht in der Lage, die Funktionen von Vitamin B12 zu erfüllen. Es wird sogar vermutet, dass es die Aufnahme von aktivem Vitamin B12 blockiert. Unser Fazit: Wer sich vegan ernährt (also auf tierische Lebensmittel komplett verzichtet), kann sich nach derzeitigem Wissensstand nicht darauf verlassen, seinen Bedarf an Vitamin B12 mit Algen oder pflanzlichen Lebensmitteln decken zu können. Es empfiehlt sich, auf mit Vitamin B12 angereicherte Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen und den Vitamin B12-Status im Blutserum regelmäßig vom Arzt prüfen zu lassen.

Ihre Redaktion

In eigener Sache

Leserbefragung von Schrot&Korn

In jedem vierten Heft finden Sie diesmal den Fragebogen „Schrot&Korn sucht ...“. Falls er Ihrem Heft nicht beiliegt, kein Problem. An der Befragung teilnehmen können Sie auch unter www.schrotundkorn.de/leserbefragung.

 

 

S&K 5/2008
S&K
5/2008

01/2008 Spezial Elektrosmog
Getarnte Sendemasten

Seit Langem beobachte ich, in welch schnellen Nacht-und-Nebel-Aktionen Sendemasten aus dem Boden wachsen. Mittlerweile werden sie sogar als Bäume oder Kruzifixe getarnt. Ein Artikel dazu steht unter:
www.dw-world.de/dw/article/
0,,1233273,00.html?maca=
kf_ml1_german

B. Köhler per E-Mail

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Da strahlt das DSL

Sie geben einige Tipps gegen Elektrosmog, der durch WLAN entsteht. Prinzipiell ist alles korrekt, bis auf Ihre Empfehlung, PLC zu nutzen. Über die nicht abgeschirmte oder verdrillte Phasenleitung wird ein Frequenzgemisch von bis zu 30 MHz in alle Haushalte mit PLC eingespeist. Da der Null-Leiter geerdet ist, stellt er einen Gegenpol zur Phasenleitung dar und macht diesen zu einer wirksamen Antenne. Ein Großteil der Hochfrequenzleistung wird also unkontrolliert in den Haushalt abgestrahlt, auch bei abgeschaltetem Computer. Um die enormen Verluste dieser obendrein störanfälligen Datenübertragung auszugleichen, wird mit entsprechend höheren Pegeln „gesendet“. Selbst der so oft kritisierte Handy-Sendemast ist, bedingt durch seinen Abstand zum Menschen, weniger bedenklich, da die Feldstärke im Quadrat der Entfernung abnimmt. Bei PLC wohnt man direkt „in der Antenne“.

T. Reich, Cadolzburg

02/2008 Ökobilanz
„Schmutzige Autofahrt“

Ich wohne relativ weit vom nächsten Bioladen entfernt. Sollen nun alle Landmenschen nur noch mit dem Fahrrad einkaufen? Sie stellen die „schmutzige“ Autofahrt so plastisch den Transportemissionen der Äpfel gegenüber. Doch nur wegen Äpfeln fahre ich sicher nicht extra in die Stadt.

A. Raabe per E-Mail

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Das ist doch Quatsch!

Sie vergleichen im wahrsten Sinne des Wortes „Äpfel mit Birnen“, nämlich die Umweltkosten des Überseetransports mit dem individuellen Einkauf vor Ort. Das ist doch Quatsch!

Prof. Dr. R. Helm, Jena

Die Globalisierung ist ein Auslaufmodell

Der Beitrag „Bio vom anderen Ende der Welt“ fordert meinen Widerspruch heraus. Damit fördern Sie nicht das notwendige Umdenken in Sachen Klimaschutz. 27 Prozent zusätzlicher Energieverbrauch für Äpfel, die mit dem Schiff aus Neuseeland kommen, sind viel. Ich für meinen Teil boykottiere Produkte vom anderen Ende der Welt, ohne auf Genuss und Lebensqualität zu verzichten. Die Globalisierung ist ein Auslaufmodell, das in eine Sackgasse führt, da ihr Lebenselixier – das billige Öl – zur Neige geht. Über kurz oder lang werden wir ohnehin wieder regional wirtschaften müssen. Am besten, wir fangen gleich damit an!

Dr. P. Hemptenmacher, Troisdorf

03/2008 Unterwegs mit Schrot&Korn
Weil Bio wichtig ist

Vom Märzheft bin ich ganz begeistert! Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Besonders interessant fand ich den Bericht über den Besuch bei der Firma Rosengarten. Es ist super, die Unternehmen hinter den Produkten kennenzulernen. Danke, dass Sie sich so viel Mühe machen. So greifen immer mehr Leute zu Bio und verstehen, warum es wichtig ist. 

U. Hoernes per E-Mail

03/2008 Anti-Cellulite-Öle
Krankes Schönheitsideal

Den Artikel über Anti-Cellulite-Öle fand ich erschreckend. Bio zu leben beinhaltet doch ein Menschenbild, das das gängige Schönheitsideal hinterfragt. Sie zeigen ein retuschiertes Foto, das so gar keine Cellulite erkennen lässt, und kolportieren damit das propagierte Schönheitsideal, das Frauen erwiesenermaßen krank macht. Da hilft es auch nicht, dass die Cremes öko sind.

S. Meyer, Mainz

Gentechnik
Seltsame Blumen

Vor Jahren brachte mir eine Freundin Sonnenblumensamen aus Kalifornien mit: Die Pflanzen wurden über zwei Meter groß. Die Vögel mieden sie und hielten sich stattdessen an die „normalen“, die ich wie jedes Jahr aussäte. Als ich die amerikanischen Sonnenblumenkerne später im Futterhäuschen anbot, rührten weder Vögel noch die Feldmaus sie an! Ob das GVO waren?  

M. Werner, Berlin

Fehlerteufel

In der Märzausgabe haben wir geschrieben, die Richtlinien des Anbauverbands Biopark würden sich kaum von der EU-Öko-Verordnung unterscheiden. Das ist falsch. Die Standards von Biopark gehen in wesentlichen Punkten weit darüber hinaus. Wir bedauern den Fehler. Ihre Redaktion

 

 

S&K 4/2008
S&K
4/2008

01/2008 Warenkunde Algen
Kein B12 in Algen

Ihr Hinweis auf Algenpräparate als B12-Quelle ist ein fataler Irrtum, wie ich in eigener leidvoller Erfahrung feststellen musste: Meine Frau hat sich in Schwangerschaft und Stillzeit weitgehend pflanzlich ernährt und als B12-Lieferant Chlorella und später Spirulina zu sich genommen. Resultat: Unser Sohn ist erheblich verzögert in seiner Entwicklung aufgrund von Vitamin-B12-Mangel! In Algenpräparaten sind überwiegend analoge Formen von B12 enthalten, die der menschliche Körper überhaupt nicht aufnehmen kann und die die Aufnahme von verwertbarem B12 sogar behindern. V. Peters, Heidelberg

01/2008 Schutz vor Elektrosmog
Aufkleber gegen Elektrosmog

Da ich den biologischen Störeffekt elektromagnetischer Wellen mit Elektroakupunktur messen kann, wollte ich 2001 beweisen, dass Aufkleber gegen Elektrosmog Humbug sind. Sie waren jedoch fast ausnahmslos wirksam. Meine Patienten verloren damit ihre Beschwerden beim Telefonieren. Schade, dass nach wie vor die Ansicht kursiert, die Produkte, die die messbaren Wellen nicht verändern, seien Betrug. Dr. med. D. Grün, Winnenden

02/2008 Bio aus aller Welt
Die EU – ein Don Quijote-Land

Die ursprunglichen Idee war: Regionale Bioprodukte sollten allen zugänglich sein UND die Bauern sollten davon leben können. Heute ist China der größte Bioproduzent! Gleichzeitig verbieten pervertierte EU-Richtlinien, dass Bananen aus Madeira hier angeboten werden – wegen der DIN-Norm. Madeira-Bananen werden nun nach Südamerika gebracht, umdeklariert und dann in der EU im Fair-Handel ver-kauft. Die EU ist zu einem Don Quijote-Land verkommen. W. Bennert per E-Mail

Grünes Geld
Mikrokredite

Sie hatten mal über Mikrofinanzinstitute berichtet. Heute bekam ich einen Newsletter von Oikocredit – eine optimale Alternative zu klassischen Banken. Bei Banken weiß man nie, wo sein Geld – vielleicht auch zerstörerisch – arbeitet. M. Artmann, Quickborn

Näheres Infos über Mikrokredite unter: www.oikocredit.org (Anmerkung der Redaktion)

2/2008 Singen macht stark
„Der gefrorene Blick“

Lieder sind für die geistige Entwicklung des Kindes eminent wichtig. Es spürt die Nähe der Bezugsperson, sieht die Lippenbewegungen, hört die vertraute Stimme. Nur: Wer singt heute noch mit seinen Kindern? Es ist doch viel bequemer, die Sprösslinge vor ein Gerät zu setzen. Interessante Information dazu gibt das Buch „Der gefrorene Blick“ (physiologische Wirkung des Fernsehens und die Entwicklung des Kindes) von Rainer Patzlaff.
H. Werner, Ansbach

02/2008 Spezial Ökostrom
Naturstrom ist 2008 Vorreiter

Schön, dass Sie so ausführlich das Thema Ökostrom behandeln. Zu einer ganzheitlichen, nachhaltigen Lebensweise gehört unserer Meinung nach auch die ökologische Stromerzeugung. Ein kleiner Fehler hat sich in Ihrem Artikel allerdings eingeschlichen: Sie schreiben, Naturstrom beziehe den größten Teil seines Stroms von der Verbund AG in Österreich. Für 2008 ist das nicht richtig. Aktuell beziehen wir Strom zu rund 60 Prozent aus kleinen Wasserkraftwerken in Deutschland und Österreich sowie zu rund 40 Prozent aus Windkraft aus Deutschland. Dazu kommt noch eine kleine Menge an Strom aus Fotovoltaikanlagen. Eine Verbindung mit der Verbund AG gibt es also nicht mehr – vielmehr ist Naturstrom 2008 Vorreiter in Sachen regenerativem Strombezug, da wir als erster Ökostromanbieter über 50 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien aus Deutschland beziehen. Umweltfreundlich erzeugter Strom und hohe Neuanlagen sind unsere Hauptanliegen.
D. Dührkoop, NaturStromHandel GmbH

Zum selben Artikel
Erstaunliche Gewissensakrobatik

Eine erstaunliche Gewissensakrobatik, die Sie da vollbringen: Aufklärend schreiben Sie richtig, wie wichtig es ist, zu einem echten Ökostromanbieter zu wechseln und klären sogar über Mogelpackungen auf. Gleichzeitig schalten Sie groß, A4, farbig, eine Anzeige einer solchen Mogelpackung (Eprimo).U. Müller per E-Mail

Glaubwürdigkeit in Zweifel

Sie haben in Ihrer aktuellen Ausgabe einen wunderbaren Artikel zum Thema Ökostrom veröffentlicht. Warum werben Sie dann aber für Eprimo, eine 100-prozentige RWE-Tochter? Dadurch wird die Glaubwürdigkeit Ihrer Zeitung stark in Zweifel gezogen. Schade.
A. Vorspel, Düsseldorf

Wechseln – wohin?

Sehr gut fand ich Ihren Ökostromartikel, der dezent an das Wechseln des Stromanbieters erinnerte. Doch wohin? Zu den vier vorgestellten Stromanbietern oder noch einfacher mit der beiliegenden Postkarte zu Eprimo? Eprimo ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der RWE Energy AG (Atomstrom inkl.). Genau solche Anbieter bemängeln Sie im Artikel und machen deutlich, dass viele Leser noch keinen Ökostrom beziehen. Bei so einem Artikel dachte ich erst: „Wird bestimmt ein korrekter Ökostromanbieter sein, den Schrot&Korn werben lässt“. Jedoch ist dem nicht so. Warum? Wie gehen Sie damit um, wenn Sie eigentlich Ihre Leser zum Wechseln bewegen wollen, jedoch durch Ihre Werbung die Leser dann zum „falschen“ Stromanbieter wechseln? 
M. Weinkauf per E-Mail

Schwung fürs schwarze Schaf

In dem Artikel entblößen Sie Eprimo als RWE-Anhängsel. Die ganzseitige Großanzeige von Eprimo schalten Sie aber doch. Ihr Artikel ist sehr umsichtig. Der Schwung, den Sie damit erzeugen, geht aber leider in Richtung Eprimo, einem „schwarzen Schaf“.
Dipl. Ing. B. Klane, Friedrichshafen

Antwort des Geschäftsführers von Schrot&Korn:

Ob eine Anzeige angenommen oder abgelehnt wird, dazu gibt es zwei Positionen in der kritischen Presse: Die eine geht davon aus, dass Leser sich aus verschiedenen Quellen informieren und bewusst entscheiden. Anzeigen abzulehnen, käme einer Zensur gleich. Die Gegenposition betrachtet Anzeigen als Empfehlungen, weshalb man auf sie verzichten sollte. Wir gehen einen Mittelweg, entscheiden im Einzelfall nach folgenden Kriterien:

1. Wir veröffentlichen keine Anzeigen, die eindeutig schädliche Produkte wie Zigaretten, AKWs oder Wunderpillen bewerben. Es gibt natürlich Graubereiche. Da entscheiden wir häufig zugunsten des Angeklagten. Werbung für Wein ist bei uns möglich, ebenso für Fleisch oder stark zuckerhaltige Waren.

2. Erfahren wir, dass sich ein Unternehmen ungesetzlich oder grob unmoralisch verhält (Betrug, Kinderarbeit, Ausbeutung), lehnen wir Anzeigen ab. Doch wo beginnt Ausbeutung? Hier wächst die Grauzone. Wir werben nicht für Firmen, die totalitäre Systeme unterstützen oder Schneeballsysteme anbieten.

3. Schaut man sich die Kapitalgeber an, so gibt es kaum Unternehmen mit weißer Weste. Siemens etwa ist an der Areva NP beteiligt, die Atomkraftwerke baut. Bei Firmen aus dem Bereich Solar- und Windtechnik sind Shell und BP Großinvestoren. Bei Eprimo liegt nach unseren Informationen der Fall so: Die Produkte der Firma sind sauber. Es gibt keine Kritik an ihrem Verhalten. Aber der Eigentümer des Unternehmens ist die RWE. Deren Unternehmenspolitik – Betrieb von AKWs, Neubau von Braunkohlekraftwerken – ist mit unseren Vorstellungen nicht vereinbar. Das ist ein Graubereich und wir haben entschieden, redaktionell über die Verflechtungen zu berichten, die Anzeige aufzunehmen und den Lesern die Entscheidung zu überlassen, ob Eprimo für sie ein tragbarer Kompromiss ist oder nicht.

Ronald Steinmeyer

 

 

S&K 3/2008
S&K
3/2008

01/2008 Elektrosmog
Ignoranz erster Klasse

Meine Frau litt lange unter schwersten, gesundheitlichen Schäden durch DECT, elektrische Wechselfelder in der Wand und Magnetfelder durch Federkernmatratzen. Abhilfe brachte, dass wir alle Räume baubiologisch sanieren ließen. Die Bemerkung Professor Davids, „wenn sich die Strahlenbelastung nicht senken lässt, kann es hilfreich sein, wenn der Patient lernt, mit seiner Angst und den Beschwerden umzugehen“, ist eine Ignoranz und Unverschämtheit erster Klasse. Die Beschwerden können tödlich sein!

Dr. H. Freese, Leverkusen

Zum selben Thema
Im Ansatz falsch

Der Test, mit dem Elektrosensibilität kenntlich gemacht werden soll (u. a. von Dipl.-Psych. Dr. Gerlinde Kaul), ist bereits im Ansatz zweifelhaft: Von der Auswahl der „Elektrosensiblen“ bis hin zur Versuchsanordnung nach dem „Wetten-dass-Prinzip“, bei dem man das Wirken sofort erkennen soll. Stellen Sie sich etwa einen Asbestose-Kranken vor, welcher beim Einatmen unterscheiden können soll, ob er eine Woll- oder Asbestfaser inhaliert! Der entscheidende Faktor, die Langzeitwirkung, wird hierdurch verschleiert.

Dr. G. Binder, Straubenhardt

Unkalkulierbares Risiko

Der größte regionale Ärzteappell (Allgäu-Bodensee-Oberschwaben) mit knapp 400 Unterschriften zeigt, dass es immer mehr Mobilfunkbetroffene gibt. Gesundheitsschädigung durch Mikrowellenstrahlung ist Stand des Wissens. Versicherungen betrachten sie als unkalkulierbares Gesundheitsrisiko. Eine lesenswerte Zusammenfassung bietet die Ärztebroschüre von Dr. H. Eger u. Dr. W. Bergmann.

Dr. med. M. Kern per E-Mail

01/2008 Interview Mojib Latif
Unsinnige Flüge

Ich finde es wenig überzeugend, von Hamburg nach Frankfurt zu fliegen. Es gibt eine ICE-Verbindung, die garantiert nicht mehr Zeit kostet als der Flug mit allem Drum und Dran. Das sollte für einen der obersten Klimawarner der Nation doch wohl drin sein, oder? 

T. Klein, Speyer

Zum selben Artikel
Kauft weniger Schrott!

Die Reduktion der industriellen Emissionen kann nur von uns Bürgern bewirkt werden. Wir kaufen doch den ganzen Schrott, den die Industrie produziert: etwa Überraschungseier, Billigklamotten, Verpackungsmaterial, Spielzeug mit Sofort-kaputt-Garantie. Liebe Bürger! Hört auf, Müll zu kaufen. Das Klima wird es uns danken!

B. Süreth per E-Mail

Keine Klimahysterie

Lassen Sie mal Wissenschaftler zu Wort kommen, die nicht der Klimahysterie verfallen. Klimaveränderungen hat es schon gegeben, als es noch keine Menschen gab. Am Klima wird ordentlich verdient.

U. Shukri per E-Mail

01/2008 Gift im Kinderblut
Gift in Impfampullen

Vielleicht sollte das Umweltbundesamt nicht nur nach Gift in Umfeld und Nahrung fahnden. Eine Impfampulle etwa enthält einen Cocktail von

Nervengiften, wie Quecksilber- und Aluminiumverbindungen, Formaldehyd und andere nicht deklarationspflichtige „Hilfs- und Zusatzstoffen“ – und das zu über 99 Prozent. Interessant wäre eine Studie über die Giftbelastung von geimpften im Vergleich zu ungeimpften Kindern – dafür wird sich wohl kein Geldgeber finden.

H. Schippert, Feldkirchen

02/2008 Ökobilanz
Einkauf per Lieferdienst

Wie einfach wäre es doch gewesen, Produktion und Handel den schwarzen Peter zuzuschieben! Doch die Einkaufsfahrt des Kunden trägt beträchtlich zur Ökobilanz bei. Wer nicht radeln will, für den wäre der Biolieferdienst eine gute Alternative!

S. Janssen per E-Mail

02/2008 Auf der Langstrecke
www.biorunner.de

Ein sehr motivierendes Interview. Ich wollte nur korrigieren, dass die Website von Thomas Wolff ohne Bindestrich lautet: www.biorunner.de

M. Mutter, Frankfurt

Entscheidender Beitrag
Ökologisch bauen

Sie haben entscheidend dazu beigetragen, dass mein Sohn sich ein Holzhaus mit Sonnenkollektoren baut. Vielen Dank!

A.Kriegebaum, Aschaffenburg

Fehlerteufel

Ein Netzfreischalter (oben) sitzt normalerweise im Sicherungskasten und trennt die Stromleitungen spannungsfrei vom Netz. Der im Januar-Heft abgebildete „Netzfreischalter“ ist eine einfache Steckdosenleiste (unten), die Geräte strom-, aber nicht spannungsfrei schaltet.

 

 

S&K 2/2008
S&K
2/2008

11/2007 Schmeckt Bio anders?
Geschmack statt Wasser

Wir stellen seit einem Jahr auf Bio um. Erstaunlich wie vielfältig das Angebot ist. Für so gut wie jedes Produkt gibt es ein Bio-Pendant. Tatsächlich schmecken Bio-Obst und -Gemüse intensiver. Herkömmliches wird ja nur mit Wassereinlagerungen auf Größe gebracht. Auch andere Bio-Lebensmittel sind von sehr guter Qualität, etwa meine Lieblings-Bio-Nussnougatcreme. – Dass Nutella bei einem Testmagazin genauso gut abgeschnitten hat, ist doch völlig unglaubwürdig. Das weiß doch inzwischen jedes Kind, dass in Nutella fast nur fieses Fett und Zucker stecken.
M. Brouwers, Bonn

Zum selben Artikel
Es geht um unsere Erde

Es scheint mir bei vielen ganz aus dem Blick geraten zu sein, dass es bei „Bio“ noch über den Wohlgeschmack hinaus um unsere Böden geht, um das Grundwasser, um die Umwelt, schlicht um den Erhalt unserer Erde als unserer Lebensgrundlage.
G. Schöttler per E-Mail

11/2007 Spezial: Elektrosmog
DECT abschalten!

Bei meinem Arzt hängt im Warteraum ein Zettel mit folgendem Text: „Steht auch in Ihrem Kinderzimmer ein Mobilfunkturm? – Natürlich nicht! Aber wenn Sie ein schnurloses DECT-Telefon haben, dann entspricht die Elektrosmogbelastung nahezu der eines Mobilfunkturms in zwanzig Meter Entfernung!“

Nach Aufzählen der beobachteten Beschwerden, wie Schlaf- oder Verhaltens- und Herzrhythmusstörungen, folgt die Bemerkung: „Diese Beschwerden und Symptome ver-schwanden häufig wieder – nach dem Abschalten der DECT-Telefone!“

Wer also partout kein Telefon mit Kabel will, könnte doch zumindest ein strahlungsarmes DECT-Telefon besorgen, das immerhin nur beim Telefonieren strahlt. Weitere Information finden Sie unter:

www.buergerwelle.de.

B. Boebel, Hamburg

12/2007 Warenkunde Parfum
Pflanzliche Parfums besser als synthetische

In der letzten Schrot&Korn steht, „auch Pflanzendüfte erotisieren.“ Der Zusammenhang: Tierische Düfte werden kaum mehr verwendet. Beim ersten Überblättern assoziierte ich allerdings, pflanzliche Düfte würden nicht schlechter als synthetische erotisierten. Aber letztere kommen an die Wirkung pflanzlicher Düfte gar nicht heran.

Claire Balcerzak, Darmstadt

11/2007 Heiße Vitamine
Warmer Saft im Winter

Mich wundert immer wieder, dass kaum jemand auf die Idee kommt, Saft warm zu trinken. Ich trinke das seit Jahren auf Skitouren (ein Viertel bis ein Drittel Saft, der Rest Wasser) – das Gegenstück zur viel gepriesenen Apfelschorle im Sommer. Fein schmecken auch Saftmischungen, Gewürze sind da gar nicht nötig.

P. Listmann, Holzkirchen

12/2007 Wir stellen auf Bio um
Leider das Gegenteil

Ja, das klingt ganz toll für München. Leider läuft aber genau das Gegenteil. In den städtischen Krippen des Sozialreferates waren bisher Bio-Frischkostküchen eingerichtet. Nun teilt man die Fördergelder neu auf zwischen den Einrichtungen der Stadt (Krippen, Kindergärten, Horten ...). Geld für Bio-Frischkostküchen ist nicht mehr vorgesehen. Zwischen dem, was man sich in München öffentlichkeitswirksam auf die Fahnen schreibt und dem, was wirklich passiert, klafft leider ein großer Unterschied! Außer vielleicht in der Rathauskantine.

B. Brigitte per E-Mail

Gentechnik
Verfassung und Gennahrung

Die Volksabstimmung wäre ein probates Mittel uns in den politischen Prozess von Europa mit einzubeziehen. Am 30. Oktober haben 15 Minister gegen den Genmais-Import und vier dafür gestimmt – eine qualifizierte Mehrheit. Der Rat kann und will dennoch Genmais-Import genehmigen. Jeder Trottel darf Gensamen ausstreuen, doch kein Staat der Welt kann einen einzigen Gensamen zurückrufen. Wenige Genbauern haben innerhalb von drei Jahren ganz Kanada verseucht. Natürlich stirbt man nicht gleich. Aber, dass immer mehr Nutztiere weltweit erkranken, das lässt nur einen Schluss zu: Auch wir Menschen nehmen Schaden.

V. Helldorff, A-Haimburg

 

 

S&K 1/2008
S&K
1/2008

11/2007 Schmeckt Bio anders?
Gar kein Vergleich!

Ich esse seit Jahren biologisch. Konventionelle Lebensmittel schmecken doch nur noch künstlich. Ich frage mich, wie man geschmacklich und überhaupt konventionell mit bio vergleichen kann.

A. Bauer, Nürnberg

Zum selben Artikel
Defizite überdecken

Wegen der Aromastoffe und Geschmacksverstärker wissen viele nicht mehr, wie naturbelassenes Essen schmeckt. Sie sind an Zucker, Salz und Glutamat gewöhnt. Das Kriterium für unser Essen darf doch nicht sein, wie „gut“ man es mit Zusatzstoffen vom ursprünglichen Geschmack entfremden und Defizite überdecken kann.

K. Schebesta, Oberhaching

Gute Grundnahrung

Obst und Gemüse schmecken umso reichhaltiger, je weniger Schadstoffe die Pflanze enthält und je besser die Qualität des Wassers ist, das sie speichert. Bei Fertigprodukten allerdings wird der Geschmack durch die Gewürze überlistet. Und das trifft leider auf Bio-Produkte ganz genauso zu wie auf konventionelle. 

R. Schwabe, Heusenstamm

Regionale Vielfalt

Ein großer Vorteil von Bio gegenüber konventionellem Einheitsbrei ist die regionale Geschmacksvielfalt.

M. Alberti, Hamburg

Unnötiger Zucker

Anscheinend ist es auch bei Bio-Fertigprodukten nötig, auf die Zutatenliste zu schauen. Von einem Bio-Produzenten bekam ich auf die Frage, warum im mexikanischen Eintopf Zucker sei, die Antwort: Wir sind eine Handelsfirma und keine Missionare.

R. Baumgärtner per E-Mail

11/2007 Kompost statt Pestizide
Lebendiger Garten

Ich bin Hobbygärtnerin und das Wichtigste in meinem Garten ist der Kompost. Das Umsetzen des Haufens im Herbst ist schwere Arbeit, aber ich bringe die wunderbar gesunde, reichhaltige Erde gerne auf die Baumscheiben der Obstbäume und zu den Beerensträuchern. Äste von zurückgeschnittenen Bäumen und Sträuchern zerkleinere ich mit dem Häcksler. Sie verrotten in Ruhe unter Bäumen und Sträuchern. Unglaublich, wie viele Erträge ich jedes Jahr damit erziele, ganz ohne Spritzmittel oder andere Düngung. Das Obst und Gemüse schmeckt hervorragend und es gibt mir ein gutes Gefühl, meine Familie damit zu versorgen. Ein toller Neben­effekt ist, dass viele Kleinstbewohner in unserem Garten einen Platz haben. Vögel finden im Winter Nahrung und ein großer Haufen ist dem Igel vorbehalten. Dieses Leben so direkt aus der Natur heraus und mit ihr, bringt mir Zufriedenheit und Ruhe.

M. Rosenbusch, Rimbach

10/2007 Dieselrußfilter
Passenden Rußfilter?

Viele Dieselfahrer würden sehr gerne ihr Fahrzeug umrüsten, wenn nur passende Rußfilter lieferbar wären. Peugeot etwa verkauft jetzt noch Diesellieferwagen ohne. Noch dazu kursieren auf dem Kfz-Teile-Markt Filter, die nicht funktionieren.

S. Göhlert, Schaafheim

10/2007 Vegane Küche
Toller Ersatz für Käse

Ein wunderbarer Ersatz für Käse ist in „Veggiemania – Ein veganes Kochbuch“ beschrieben. Ich verwende ihn auf Pizza und Aufläufen. Heute habe ich ein Kartoffel-Gratin damit überbacken, das mein Mann gleich mehrfach gelobt hat. Das Kochbuch kann man über www.veggiemania.de für drei Euro beziehen.

B. Kreuzberger per E-Mail

11/2007 Ambrosia
Regt zum Handeln an

Sie liefern ein tolles Magazin ab. Die Mischung aus Information, Unterhaltung und Produktvorstellung stimmt. Damit hebt sich Schrot&Korn wohltuend von den deutlich auf Kommerz ausgerichteten Heften ab. Der redaktionelle Teil hat wirklich Gehalt und regt zum Denken und Handeln an. Im November fand ich besonders den Artikel über die Ambrosia wichtig. Herzlichen Dank und weiter so. 

V. Hohl, Seebruck

Interview mit Percy Schmeiser
Alternativer Nobelpreis

Toll! Der Landwirt und Kämpfer gegen Monsanto, Percy Schmeiser, hat den Alternativen Nobelpreis bekommen. Dazu hat Schrot&Korn indirekt beigetragen. Das Heft habe ich einem Landwirt hier in der Nähe gegeben, der durch seine extensive Arbeitsweise unser „Drömling“-Naturschutzgebiet unterstützt, in dem Störche und Kraniche leben.

R. Schreiber, Wolfsburg

Rezepte
Die heb’ ich auf!

Ich freue mich jeden Monat auf Ihr Heft. Die Rezepte hebe ich mir selbstverständlich auf und koche sie nach. 

M. Süßwein, Karlsruhe

 

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