Im Team die Erde retten (BUNDJugend)

200901Sep

200909_bundGemeinsam Kampagnen planen, Aktionen starten, die Welt retten. Mitmachen? Gerne! Jenny Blekker, Mitarbeiterin bei der BUNDjugend, stellt ihre Organisation vor – und ihre Lieblingsprojekte: Klimaflüchtlinge und KonsumGlobal.

Was wir wollen

Die BUNDjugend ist die umweltpolitische Jugendorganisation des BUND. Wir sind deutschlandweit aktiv und durch unser Netzwerk „Young Friends of the Earth“ mit Jugendlichen aus der ganzen Welt verbunden. Die Hauptgeschäftsstelle liegt in Berlin. Dort laufen die Fäden zusammen.

Unser Motto: Es geht um unsere Zukunft und die nehmen wir selbst in die Hand. Unser Ziel: Die Erde retten! Wir setzen uns in Kampagnen, Aktionen und Projekten für die Umwelt ein. Wir kämpfen für gentechnikfreies Essen und machen uns stark für die Natur, den Klimaschutz, eine gerechte Globalisierung und für 100 Prozent erneuerbare Energien.

Mitmachen kann jeder. Gruppen gibt’s überall. Bestimmt auch bei dir um die Ecke. www.bundjugend.de

Klimaflüchtlinge brauchen Schutz

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Überflutungen, Dürren, Flächenbrände, Wasserknappheit: Über 20 Millionen Menschen fliehen schon vor den Folgen des Klimawandels, gezwungenermaßen.

Wir fordern von Angela Merkel, dass

1. Klimaflüchtlinge in die Genfer Flüchtlingskonvention aufgenommen werden,

2. bis 2020 eine Verminderung der CO2-Emissionen um 40 Prozent und bis 2050 um 100 Prozent festgesetzt wird und

3. reiche Länder ihre Klimaschulden bezahlen.

Ihr könnt uns unterstützen, indem ihr eine E-Mail an die Bundeskanzlerin schickt. Im Dezember entscheiden die Staats- und Regierungschefs über ein neues Weltklimaabkommen und damit über die Zukunft unseres Planeten. Mehr dazu unter www.bundjugend.de/protest. Dort könnt ihr auch den animierten Film „Gefährliche Brandung Staring A. Wohlstandsmerkel“ anschauen.

Carla, Heiko und ihr Jahr für die Umwelt

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Machen ein Freiwilliges Ökologisches Jahr bei der BUNDjugend in Berlin (v.l.n.r.): Carla, Phillip, Heiko, Josephine, Anna und Yanna.

Ihr macht bei uns ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)? Warum?

Carla: Nach dem Abi wollte ich etwas anderes machen als schon wieder zu büffeln und ich wollte von zu Hause weg. Ich habe mich schon vorher im Umweltschutz engagiert und wollte nun in einem Umweltschutzverband arbeiten.

War es sehr schwer, einen Platz zu bekommen?

Heiko: Eigentlich nicht. Ich habe mich bei der BUNDjugend und der Stiftung Naturschutz Berlin beworben. Nach einem kurzen Gespräch war die Sache klar. Wenn du dich wirklich für ein FÖJ interessierst, dann ist es ein Klacks. Nur die Recherche, bei welchen Trägern der Zivildienst als FÖJ anerkannt wird, war komplizierter.

Das Jahr ist bald vorbei. Was war das Wichtigste, was ihr dabei gelernt habt?

Carla: Dass es mir leicht gefallen ist, in der neuen Lebenssituation gut zurechtzukommen. Ich habe gelernt, welche Strukturen und Projekte eine Nicht-Regierungsorganisation ausmachen und wie viel Spaß es macht, in einem Team mit engagierten Leuten zu arbeiten.

Shoppen mit Köpfchen

200909_bund3„Dein T-Shirt kommt aus Pakistan und ist trotzdem billiger als eine Fahrkarte in die nächste Stadt – Wie kann das sein?“ Die Antwort auf diese und andere Fragen bekommst du bei unserem Projekt KonsumGlobal. Das sind konsumkritische Stadtführungen, die von Jugendlichen durchgeführt werden.

Die TeilnehmerInnen erfahren, wie ihr Einkaufsverhalten mit ökologischen und sozialen Missständen in anderen Teilen der Welt zusammenhängt. Wir zeigen ihnen Alternativen, wie sie durch bewussten Konsum bei Lebensmitteln, Kleidung, Papier und Handy Veränderungen erwirken können.

Keine KonsumGlobal-Stadtführung vor Ort? Virtuell könnt ihr im Internet unter www.konsum-global.de mitmachen. Dort könnt ihr euch auch melden, wenn ihr Lust habt, selbst eine Führung in eurer Stadt anzubieten. Wir freuen uns auf euch.

Engagiert ihr euch auch für Mensch, Tier oder Umwelt? Möchtet ihr eure Gruppe hier vorstellen? Dann schreibt uns: jugend@bioverlag.de

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Dieser Beitrag wurde vor am Dienstag, 1. September 2009 um 11:34 Uhr veröffentlicht und unter TEENNATURE gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrer Website hierher setzen.

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