Liebe Leserin, lieber Leser,
„Biolebensmittel sind nach den Qualitätsurteilen unserer Tests nicht besser als herkömmliche Produkte“. Dieses Fazit zog die Stiftung Warentest in der Juniausgabe. Im Geschmack, in der Qualität und bei den Inhaltsstoffen gebe es keine qualitativen Unterschiede.
Im selben Artikel steht dann, dass Pestizide in Bio-Lebensmitteln selbst in geringen Mengen selten vorkommen und dass Bio-Unternehmen soziale, ethische und ökologische Verantwortung übernehmen. Man hätte also auch gut das Fazit „Bio ist besser“ ziehen können. Scheinbar ist für manche Menschen Bio erst dann besser, wenn es weniger Pestizide enthält, besser schmeckt, die Umwelt, Bauern und Tiere schützt – und dazu noch billiger ist. Letzteres ist natürlich unmöglich, solange die Lebensmittelpreise nicht die echten Kosten widerspiegeln. Und das wird konsequent verhindert, durch Subventionen in Milliardenhöhe und durch das Umlegen der Umweltkosten auf die Allgemeinheit.
Mich interessiert nun, was Schlagzeilen wie die der Stiftung Warentest bei Ihnen auslösen. Verunsicherung? Verärgerung? Oder stehen Sie solchen Veröffentlichungen mittlerweile gelassen gegenüber? Schreiben Sie mir – am Besten direkt hier mit der Kommentarfunktion.
Ihre Barbara Gruber
Welches Bild passt besser?
Das Aufmacherbild für den Beitrag „Selbstcoaching. Anders abnehmen“ haben wir lange diskutiert. Insbesondere das Bild „Frau mit Bluse“ hat die Gemüter erhitzt. Kann man das doch sehr drastische Foto abdrucken? Auch wenn es das Thema ehrlich rüberbringt?
Wie wir uns letztendlich entschieden haben, sehen Sie hier. Doch bevor Sie nachschauen: Welches Foto wäre Ihr Favorit gewesen? Stimmen Sie ab!
Bild 1
Bild 2Diese beiden Aufmacher standen für unseren Wohlfühl-Artikel zur Wahl. Für welches hätten Sie sich entschieden?





Ja da sieht man es doch mal wieder, wenn dieses Biomärchen einmal von neutraler Seite beobachtet wird fällt das Kartenhaus schnell zusammen.
Jeder kann natürlich gerne sein Geld für total überteuerte Biowaren ausgeben. Kein Thema – da erspart man sich natürlich manch schöne Annehmlichkeit im Leben!
Schauen Sie sich jedoch einmal in einer Tagwerkfiliale um, welche Menschen dort einkaufen. So ausgetrockent und faltig wie die meisten Kunden ausschauen.
Da bekommt man doch wirklich den Eindruck, dass Bioprodukte eher noch schlechter für den menschlischen Organismus sind als konventionelle Nahrung. Wer bei diesen Preisen mit Freude einkaufen kann, bei dem scheint nicht nur die Haut eingetrocknet zu sein!
Herzlichst
Eduard
Guten Tag zusammen.
Ich vertraue einfach mal blind das es so im Stiftung Warentest steht und denke natürlich wie die meisten anderen auch das es leider für Menschen, welche nicht reflektieren, ein gefundenes Fressen ist. Wer eine gewisse Logik besitzt, finde ich, brauch erst garnicht auf solche Tests zu achten.
Worauf ich aber eigentlich hinaus will, und weshalb ich hier ein Kommentar verfasse ist die Ironie eine Seite weiter. Man bemerkt ja leicht an dem Aufbau des Magazin’s, dass es hauptsächlich von Werbung finanziert wird.
Sich aber über Stiftung Warentest beschweren und direkt auf der nächsten Seite Werbung mit der Aufschrift “Okö Test Gut” darzustellen, halte ich für fehl am Platze. Denn wie vermutlich ziemlich bekannt wurde z.B. Coca Cola von Öko Test in der Vergangenheit positiv getestet.
Ansonsten, bis auf die, in meinen Augen, lächerliche Aussage, dass das Bio Fleisch aus tierfreundlicher Haltung kommt, finde ich das Schrott und Korn Magazin schon angenehm zu lesen. =)
ich schon wieder…:)
hallo maike,
das, was du beschreibst, ist ja genau das problem: du hast den test von stiftung warentest gelesen, ich auch und sehr wahrscheinlich noch viel mehr leute, die sich sonst auch mit bio beschäftigen bzw. danach leben. wir alle wollen genau wissen, warum bio nicht besser sein soll als konventionell. aber die majorität des volkes liest exakt eine zeile – nämlich die überschrift – und die reicht als meinungsbildner- oder verstärker vollkommen aus. das ist für swt garantiert nichts neues und deshalb um so trauriger…
Die Schlagzeile der Stiftung Warentest löste bei mir zunächst einmal Interesse aus, so dass ich mir das Heft besorgt und den Artikel komplett gelesen habe. Nach der Lektüre verstehe ich nur einen Teil der Aufregung unter den Bio-Anhängern. Insgesamt kommt der Test nämlich zu dem Urteil, dass Bio-Lebensmittel gegenüber konventionellen sehr wohl Vorteile bieten. Worüber man sich tatsächlich aufregen kann, sind die schlecht gewählten Worte des Autors des Artikels: “Biolebensmittel sind nach den Qualitätsurteilen unserer Tests im Durchschnitt nicht besser als herkömmliche Produkte.” Auf der gleichen Seite weiter unten fällt der Rat anders aus, dass Biolebensmittel nämlich Vorteile bieten. Darauf hat ja S&K bereits hingewiesen.
Im Großen und Ganzen erscheint mir der Artikel sachlich und ausgewogen. Die Vorteile von Bio werden benannt, auf Mängel hingewiesen. Für Anbieter kann so ein Test doch auch Ansporn sein, Gutes zu belassen und Mängel zu beheben. Ich als Verbraucher schätze Produkttests wie von Test und Öko-Test, die (wenn vielleicht auch nicht komplett unabhängig und lobby-frei) wohl das unabhängigste sind, was man an konkreten Informationen über einzelne Produkte erhalten kann. Deshalb ist für mich auch S&K nicht die ultima ratio, ist es doch ein Heft der Bio-Lobby. Ich lese es dennoch, um informiert zu sein, behalte das Gute und übersehe Werbung und das, was mir etwas zu einseitig erscheint. Ihre Gegendarstellung “Bio ist doch besser” hat mir z.B. sehr gut gefallen, da alles gut nachvollziehbar und sachlich war.
Ich kaufe gerne Bioprodukte, v.a. aus Gründen der Nachhaltigkeit. Dabei erwarte ich aber auch, dass ich für den höheren Preis nicht nur ein nachhaltig erzeugtes Produkt erhalte, sondern auch eines an dessen mikrobiologischer und sensorischer Qualität kein Zweifel besteht. Mein Biorapsöl soll daher nicht muffig oder ranzig schmecken. Und als Blattspinat deklarierter Bio-Spinat soll nicht gehackt sein.
Die hier geäußerte Enttäuschung und Empörung von Bio-Liebhabern kann ich nachvollziehen. Denn “bio” ist bei vielen ja auch Teil einer inneren Überzeugung und einer Lebenshaltung. Wenn so etwas in Frage gestellt wird, ist es natürlich, verwirrt zu sein. Ich kann nur jedem raten, sich über diverse Medien zu informieren, sachliche Argumente von unsachlichen zu trennen, bei allem kritisch zu sein und gelegentlich eigene Überzeugungen neu zu hinterfragen.
Ich werde weiterhin Biolebensmittel kaufen (allerdings nicht alle) und den Ökolandbau unterstützen, hoffe aber auch, dass an den Mängeln im Bio-Bereich gearbeitet wird und die Stiftung Warentest beim nächsten Mal ihre eigenen Ergebnisse treffender zusammenfasst.
Liebes S&K-Team,
ich ärgere mich sehr über solche Aussagen. Bio ist deutlich “besser” als konventionell. Man schmeckt es (das besonders), sieht es, riecht es, fühlt es. Verunsichert bin ich keineswegs. Ich kaufe bio, weil ich ethisch davon überzeugt bin und bei jedem Bissen von meine Sinnen darin bestätigt werde. Kein konventioneller Apfel nimmt es mit meinem Lieblings-Bio-Apfel auf und keine Schokolade ist so knackig und rund im Geschmack, dass es mich immer wieder umhaut, wie meine Lieblings-Bio-Schokolade. Ganz ehrlich: Von Bio bringt mich nix weg. Bio die beste Wahl. Wer sich eigene Gedanken macht und guten Geschmack geniesst, braucht keine Berichte, um zu “bio” eine Meinung zu haben.
Hallo,
kaufe seit vielen Jahren größtenteils meine Lebensmittel in einem schönen, großen Bioladen. Ich habe das bezahlt, was es gekostet hat, ohne weiter zu vergleichen. Vor ein paar Monaten bin ich mal in den benachbarten Edeka-Markt gegangen. Da haben 100 g des gleichen Ziegenkäses 70 Cent weniger gekostet und mein Lieblingskefir 20 Cent weniger – das sind die 2 Produkte, deren Preis ich sicher weiß. Seither kaufe ich meine Bio-Produkte häufiger in konventionellen Läden. Tut mir zwar Leid, weil ich den Bio-Laden mit seinem großen Angebot zu schätzen weiß und ich Bio-Läden auch mehr traue als konventionellen Läden. Fühle mich aber mit den deutlich höheren Preisen bei gleicher Ware schon etwas veräppelt.
Die Anzahl der Menschen, welche auf Ihre Ernährung achten steigt stetig an.
Das ist erfreulich. Leider sind solche negativen Nachrichten der Sache nicht dienlich und die Biobranche sollte mit sehr wachsamen Augen auf die Einhaltung ihrer Richtlinien achten.
Darauf schauen die Bio-Konsumenten und kaufen deshalb diese Produkte zu einem höheren Preis.
Der Preis – es ist traurig, dass die EU, Deutschland usw. die konventionallen Nahrungsmittel subventioniert und die Steuerzahler die Umweltschäden tragen.
Gibt es eigentlich eine Abschätzung wie teuer die konv. Lebensmittel ohne Subventionierung währen und welche Umweltschäden durch die konv. Lebensmittel verursacht werden.
Es ist leider so, dass man als Bio-Konsument gleichzeitig mit den Steuermitteln für die Probleme der normalen Landwirtschaft aufkommt und aber auch den berechtigt höheren Preis des biologisch-dynamischen Anbaus.
Leider greifen Zeitschriften wie Stiftung Warentest oder Ökotest solche wichtigen Aspekte nicht mit auf und das Testergebnis wird verzerrt und bietet den Kritikern Futter.
Man sollte also immer kritisch bleiben und auch oberflächlich positive oder negative Wertungen hinterfragen.
Aufgrund der Erfahrung, dass bei solchen Massenmedien die Nischen und tieferen Wahrheiten unbeachtet bleiben, lese ich solche Testergebnisse gelassen bzw. gar nicht. Wozu auch? Das Grundprinzip der ökologischen Nachhaltigkeit, wenn es wahrhaftig gelebt wird, ist in sich gut. Da braucht es keinen Test. Ich teste ja auch nicht meine Gartentomaten.
Ich hoffe, dass immer mehr Menschen die Augen aufgehen und sich wieder auf ihren Menschenverstand verlassen.
Solche Schlagzeilen lösen erstmal Verunsicherung aus. Und wenn man sich dann nicht weiter informiert, dann bleibt eben nur diese Unsicherheit im Kopf….
hallo noch mal,
ich habe mir aufgrund nadines nachtrag nochmals die benannten kommentare durchgelesen – ich lese immer alle und gehe mit den meisten vertretenen meinungen hier konform…
sind wir nicht auf jeden fall auf bio-giganten angewiesen? und je früher desto besser? die weltbevölkerung steuert massiv der siebenmilliarden-marke entgegen…
all diese menschen wollen versorgt werden, und wir alle wissen, dass die Erde ausreichend nahrung für alle bietet!
es funktioniert aber nicht, weil die falschen mächte die fäden in den händen halten und sie sicherlich nicht so einfach weiterreichen wollen – an wen auch? jetzt käme ein solcher bio-gigant gar nicht mal so ungelegen…
…und selbst dieser wäre auf unsere mithilfe angewiesen, die welt zu retten: die industriestaaten müssten ihren fleischkonsum von drei mal täglich auf maximal einmal die woche reduzieren – dann müsste für biosoja auch kein regenwald mehr gerodet werden!
mfg harald
p.s.: die fleischreduktion, noch besser der komplette verzicht darauf, lässt sich natürlich auch ohne bio-giganten durchführen – wenn nicht bereits geschehen, worauf noch warten?
Für mich ist es nur eine weitere Bestätigung, dass ich auf Stiftung Warentest keinen Wert lege und den Beurteilungen nicht vertraue. Ähnliches gilt für Ökotest für mich. Ich finde die Testurteile irreführend, fast verbrauchertäuschend.
Wenn auf einem Deo z.B. sehr gut drauf steht, heisst das noch lange nicht, das es wirksam ist, sondern vielleicht nur, dass seine Inhaltsstoffe lobenswert sind. ANdersrum kann ein Ketchup mangelhaft sein, weil er nicht die konventionelle, erwartete Textur hat ABER mit Abstand am meisten den Pflanzenwirkstoff Lycopin aufweist – wenn man im Test-Magazin in der Tabelle nachforscht. Ich denke, Die Tests sind hilfreich für Leute, die sich AUCH die Magazine kaufen und die Ergebnisse genauer studieren.
Ohne diese angebrachte Differenzierung kauft die Verbraucherin oft ein Produkt das nicht das hergibt, was sie wegen des Siegels vielleicht erwartet. Ich vertraue deshalb auf die Siegel, die ich kenne und auf einen Blick beurteilen kann wie Verbandssiegel oder Nature/BDIH bzw. Marken, deren Philosophie ich kenne, meistens schaue ich sowieso auf die Inhaltststoffe, erst recht bei mir völlig unbekannten Produkten.
Ich möchte noch einmal einen Nachtrag schicken, weil ich die Aussagen von Jürgen (8. Juli 2010) und Kurt (12. Juli 2010) “bedenklich” finde!!
Also in dem Sinne, dass man den Argumentationen viel Beachtung schenken sollte.
Was ist, wenn Kurt recht hat?! Wenn Bio-Giganten entstehen, die dann im Endeffekt nicht besser sind als ihre konventionellen Brüder?!
Also ich schließe mich den Meinungen hier an! Ich bin eher verärgert über solche Testergebnisse. Die denn auch noch groß und breit im Fernsehen platt getreten werden, sodass es noch mehr Menschen mitbekommen, wie “schlecht” Bio ist.
Es kaufen doch jetzt schon so wenige Leute gesund ein – ich sehe es ja in meinem eigenen Umfeld. Da ist Bio einfach zu teuer und wenig mit Vorteilen behaftet (es wird sich an dieser Stelle zu wenig damit beschäftigen, was “Bio” überhaupt aussagt).
Ich weiß nicht… als “einzelner” kann man sich gar nicht so durchsetzen, wenn die “Öko-Bewegung” so schlecht geredet wird. Ich sehe mich da immer einer großen Masse gegenüberstehen, denen es auf gut deutsch “scheiß egal ist”, was sie essen und wie sie Umwelt behandeln. Getreu nach dem Motto: “Wir leben auf unserer Erde, als hätten wir eine Zweite im Kofferraum…”
Wenig verwunderlich, hat man doch schon des öfteren feststellen müssen, dass die Tests bei der “Stiftung Warentest” scheinbar von irgendwelchen Lobby-Interessen geprägt sind.
Ärgern tut einen so etwas trotzdem, denn die Mehrheit der Bevölkerung wird wieder dem vermeintlich seriösen Heft Glauben schenken.
Nicht viel besseres war gerade erst in der Ausgabe “Kompass Ernährung” zu lesen, wo die Herausgeberin – die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft u. Verbraucherschutz, Ilse Aigner – veröffentlicht, dass es, so wörtlich ” ein großer Unsinn” ist, dass die intensive Landwirtschaft die Böden auslauge.
Nur noch Kopfschütteln darüber auf die Antwort von Prof. Stehle zur Frage, ob Bioprodukte “besser” seien, der darauf hindeutet, dass die Produkte der !”herkömmlichen” Landwirtschaft -was Pestizide betrifft – “generell unter den wissenschaftlich festgelegten Grenzwerten [bleiben] und darum nach heutiger Erkenntnis absolut unschädlich” sind. Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen, angesichts so viel Gesundheit , die in konventionellen Produkten steckt, doch die Frage bleibt offen, wer denn diese Grenzwerte festlegt, und wie hoch diese angesetzt sind…..
Ich bin bald 16, seit fast drei Jahren Vegetarierin und seit etwa einem Jahr koche ich für meine Familie (meine Mutter, ihr Freund und ich). Bei uns entscheide auch ich, was gekauft wird und da soll natürlich alles Bio sein. Mich würde interessieren, wer die “Testesser” bei Stiftung Warentest sind, denn anfangs wurde ich mit meiner Bio-Manie noch von meiner Familie belächelt, mittlerweile haben sie aber auch schon festgestellt, dass Bio-Produkte besser schmecken als konventionelle. Das ist nicht nur bei Obst und Gemüse so, sondern bezieht sich auch auf Milchprodukte, Eier… Es ist wichtig, die Natur so zu belassen, wie sie ist, und natürlich muss man sich um Gemüse mehr kümmern, wenn man keine Spritzmittel verwendet, so kommt auch ein höherer Preis zustande. Wir zahlen den aber gern, denn bei Bio-Produkten profitiert nicht nur der Produzent, sondern auch der Konsument (sowohl beim Geschmack als auch gesundheitlich) und die Umwelt! Essen soll dem Körper notwendige Nährstoffe liefern und stärken, nicht krank machen!
Ich lese schon seit einigen Jahren keine Stiftung Warentest mehr und verlasse mich beim Kauf eher auf mein Bauchgefühl
Ich frage mich einfach nur, was diese Leute von Stiftung Warentest überhaupt damit erreichen wollen?! Anscheinend möchten die einfach, daß konventionelle Lebensmittel weiterhin gekauft werden von Ignoranten Verbraucher die es nicht besser wissen möchten. Solche Schlagzeilen wie “Bio ist nicht gesünder” führen einfach nur dazu, daß Menschen die ohne hin nichts von Bio Lebensmittel halten (wieso auch immer), sich über uns “Bio-Liebhaber” ins Fäustchen lachen, weil wir bis jetzt unser Geld in solch ein Mist (ihrer Meinung nach) verschwendet haben und sie nicht, zum Glück, denn sie waren ja schlauer als “wir”. Und das macht mich wirklich sauer, daß ich mir auch noch so ein Schwachsinn von Bekannten anhören muß! Wollten die Stiftung “Dummtester” mit ihrem Test das erreichen?! Dann haben die es geschafft. Herzlichen Glückwunsch!
Egal was geschrieben wird, ich lasse mich nicht beirren, denn ich habe einen EIGENEN Kopf zum NACHDENKEN! Also, es gilt sich auf sein innerstes Gefühl von richtig, ethisch zu verlassen und dem zu folgen. Und – gleichzeitig den Spagat zu schaffen, inmitten einer durchbanalisierten Gesellschaft zu leben, die zunehmende jegliches Gespür dafür verliert hat, was Menschsein heißt. BIO steht ja für eine Haltung sich selbst und seiner Umwelt gegenüber, wenn man es genau nimmt. Ich habe schon viele verzweifelte Momente damit verbracht, zu denken, zu denken, wie schlimm doch eigentlich alles ist. Habe es gealssen. Nutzt nichts und niemandem.
Handeln gemäß der eigenen Natur, das ist für mich die Losung geworden. Ich denke mal, ab 2100 wird es etwas besser werden.
))
Und nicht vergessen: Gedanken erschaffen die Wirklichkeit. Wenn nicht jetzt, dann später. Vielleicht bereiten ja Menschen wie wir den Weg für eine bessere Zukunft, für ein Bewußtsein, das sich in Respekt vor allen Lebenden widerspiegelt. wenn nicht heute, dann morgen.
Amen. Oder: Bio! Sollte nicht so pathetisch klingen, aber das ist meine Wahrheit.
Ich gebe keine Energie mehrin das bekämpfen der Desinformation etc., sondern lebe so gut ich kann nach meiner inersten GEFühl von richtig. Und das hat eigentlich jeder in sich.
Alles Liebe an alle die sich erinnern, dass wir ein Teil der Erde sind und sie von uns .
Wenn man den ganzen Test liest muss man eingestehen, dass die Ergebnisse im Großen und Ganzen stimmen und die Unterschiede Bio – Konventionell zumindest was die objektive messbaren Kriterien angeht marginal scheinen. Natürlich ist die Überschrift eine provozierende Verkürzung des Testergebnisses aber leider in teilen durchaus richtig.
Selbst ich als langjähriger Bio-Überzeugungskäufer gerate immer wieder ins Zweifeln, ob die erheblichen Mehrkosten, die durch die Biolebensmittel meinen persönlichen Haushalt belasten noch gerechtfertigt sind.
Oft genug ging ich in letzter Zeit ohnehin mit mulmigem Gefühl in den Bioladen (Stichwort Dioxin). Oft genug fragte ich mich, ob Bio vielleicht längst den ursprünglichen besseren Weg verlassen hat und auf die Straße des reinen Profits eingebogen ist?!
Ja – mich verunsichern solche Artikel, zumal wenn sie von Stiftung Warentest kommen. Sicherlich bin ich nicht der einzige dem es so geht. Kommen immer mehr Tests (seien es auch welche aus TV-Boulevard-Magazinen oder Lifestyle-Zeitschriften) zu ähnlichen Ergebnissen – wie ja in letzter Zeit geschehen – ist die Konsequenz, dass sich immer mehr Verbraucher von Bio abwenden.
Aber was ist die Konsequenz für die Bio-Branche aus einem solchen Test? Vielleicht sollte man hier einmal darüber nachdenken, das mit Bio auch (ausdrücklich “auch”) an ein “Gefühl des Besseren” im Kunden appelliert wird. Hierzu aber gehört ein ganzes Paket und eben nicht nur die zuweilen weniger belasteten Paprika.
Hierzu gehört all das, was der Lebensmittelindustrie seit der fast totalen Verdrängung von Kleinbetrieben durch die Branchengiganten abhanden gekommen ist.
Hierzu gehört:
1. Umsatz über Qualität zum fairen Preis und nicht über Quantität zum Billigpreis. (Ist diese bei der zunehmenden Zahl von Bio-Discountern auch zukünftig noch gegeben?)
2. Gute und Behandlung und angemessene Entlohnung der Mitarbeiter (Alnatura z.B. weigert sich Tariflöhne zu zahlen ähnlich wie bekannte Supermarktketten)
3. Produktion mit Rücksicht auf Umwelt und Arbeiter in den Produktionsländern (Für den Biosoja-Anbau werden weiterhin Regenwälder gerodet; Für die Fruchtproduktion ind Spanien und Italien Monokulturen angelegt, die die Verödung weiter fördern; Die Plantagenarbeiter für die Bio-Linien der großen Obstproduzenten arbeiten z. T. noch immer unter Menschenunwürdigen Bedingungen; die Liste ließe sich fortsetzen)
4. Hochwertige und hygienische Verarbeitung der Produkte (Im Biobereich schmecken wenigstens Wecken noch nach Wecken, wie es früher bei dem konventionellen Bäcker um die Ecke auch gewesen ist. Aber wie lange noch bis es auch hier einen oder zwei Giganten gibt, die mit hochgetriebenen und vorgebackenen Bio-Superbrötchen ihre Franchise-Bäckereien beliefern?)
5. Kompetente Ausbildung der Mitarbeiter denn Bio sollte nicht nur verkauft, sondern auch verstanden werden.
Es ließe sich noch vieles anführen. Die Konsequenz aus solchen Tests und der Verunsicherung der eigenen Kundschaft sollte für die Bio-Branche ein kurzes Innehalten bedeuten. Nur Bio-Boom reicht nicht. Erst wenn der Biobomm auf nachhaltigen Füßen steht wird er nicht wie die Blase der Finanzkrise eines Tages platzen und dazu gehört:
Die Ehe zwischen Bio und Fair muss endlich kommen!!
Und zwar in allen Bereichen. Denn das ist es, wofür der Kunde gerne mehr bezahlt – für das Gesamtpaket, dass Bio in allen Belangen besser ist: Für die Umwelt, für die Mitarbeiter und für die Kunden.
Wir müssen vom Teufelskreis der Lebensmittelindustrie zurück zum Kreislauf der Lebens-Mittel!
Liebe Schrot und Korn – Redaktion,
wir Kunden sind auf Ihre Hilfe angewiesen, um diese Botschaft in die Zentralen der Biokonzerne zu tragen.
Noch ist Bio besser! Aber damit es so bleibt, muss es auch noch besser werden.
Besten Gruß
Kurt
Natürlich muß man dagegen öffentlich Stellung nehmen. Aber daß der Deppen viele sind, ist ja keine neue Erkenntnis – sich darüber aufzuregen, ist das Adrenalin nicht wert.
Der Inhalt des Artikels unterscheidet sich erheblich von der Schlagzeile.
Ich verstehe ja, dass mit der Überschrift die Aufmerksamkeit der Leser geweckt werden soll … aber muss es denn unbedingt auf dem Bildzeitungs-Niveau sein?!
Wer am besten stiftet bekommt den besten Test oder habe ich da etwas missverstanden ?
Für mich hat das Logo von Stiftung Warentest auf Nahrungsmitteln eher abschreckende Wirkung.
Ich möchte noch was hinterlassen: Wir Biokonsumenten wissen alle wohl sehr zuverlässig, wie wichtig Bio nicht nur für unsere Ernährung und unser Wohlbefinden ist und wie wichtig Bio für unsere Umwelt ist, also nicht nur Naturschutz, sondern auch ethisch, sozial und fair. Die Frage stellt sich ja erst gar nicht. Natürlich wissen wir dass Bio Böden pflegt, für die Artenvielfalt steht, gesünder ist, besser schmeckt etc. etc., auch wird jeder einzelne von uns niemals aufgrund dieser Bereicht auf sein Bio verzichten! – Es ist vielmehr gefragt, was derartige Berichte von TEST und Bewertungen von Ökotest alles so verursachen und bewegen. Und da gibt es ein erhebliches Problem, weil dies ähnlich wie eine Boulevard-Zeitschrift die Meinung des nicht an Hintergrundwissen interessierten Otto-Normal-Verbraucher prägt! Selbst wenn TEST nun im Zusatztext die Bewertungen differenzierter auslegt, so lesen die “normalen” Bürger dies nicht. Und wenn sie’s lesen, dann verstehen sie das nicht. TEST ist an SChlagzeilen interessiert, das verkaufen die dann als “Freie Meinungsbildung” siehe BILD “BILD Dir Deine Meinung” und der brave Bürger sagt, dass die richtig handeln, die klären “den kleinen Mann” über die Lügen der “dort oben” auf! Dass kv-Landwirtschaft Unmengen von Subventionen verschlingt, steht da nicht, das weiß man nicht, man sieht nur, dass die Energiekonzerne “wegen Ökostrom” die Verbraucherpreise erhöhen. DAS lesen die! Und dann kommen derartige Schlagzeilen wie “Bio ist nicht besser als herkömmliche Produkte!” und ob Sie’s glauben oder nicht, Bio wird von einigen Zeitgenossen als Belastung für den Staatshaushalt und unsere Wirtschaft angesehen, man sieht manch einen Euro in die Taschen gieriger Geschäftemacher fliessen, die wegen der “Bio-Lüge” vom Normalbürger aufgebracht werden. Das Recycling-System, der Grüne Punkt, die Altglassammlung, die Biotonne etc etc sehen diese Leute als “Mehrbelastung” durch ökologische Ausrichtung unserer Marktwirtschaft und als Zusatzaufwand und evtl. Zusatzbelastung! Die zeigen mir die Stromrechnung etc! Dann verweisen die auf “die anderen Länder” wo der “Unfug” nicht geacht wird! Wo die Leute mit dem Geld klar kommen! Gut dass es McDreck gibt und Aldi, ansonsten könnte man sein Essen nicht mehr bezahlen (!!!!). Da hilft alles vorrechnen, wie man bei hervorragendem Essen trotzdem nicht teurer kommt, nichts.
Es geht um die Tatsache, dass diese Publikationen reiner Rufmord sind und nur auf Schlagzeilen aus sind, um Geld zu machen, es geht nicht um Aufklärung, es geht darum ein Produkt, was aus der Nische raus kommen will, zusammen mit anderem unbequemen in den Topf zu werfen und zu bekämpfen. Ich habe ohnehin den Eindruck, dass sich die Stiftung Warentest aus Geldern von großen Herstellern finanziert, zumindest dass von dort irgendwelche Spenden zufließen.
TEST Macht Bio systematisch kaputt. Es wird denen niemals gelingen, Bio zu verdrängen, die Marktanteile wachsen allmählich, aber was gelingt ist der Rufmord, ENORMER Imageschaden und Verunsicherung und dadurch halt langsamerer Zuwachs als möglich sei.
Ich bin nicht in einem Umkreis von Freunden, die alle Bio konsumieren und die Außenwelt an sich abprallen lassen, ich lebe in der Realität und erlebe die Aussagen der Menschen, die “ganz am Anfang der Sozialkette” stehen, die nicht einmal wissen, wer in NRW die Landtagwahl gewonnen hat, außer Angela Merkel keinen Politiker kennen und keine Mühen haben, ihr Geld auf großen Volksfesten und für Fastfood auszugeben und für alle möglichen Urlaube, aber selbst ihren Kindern nicht ein einziges Mal ein vernünftiges Essen zubereiten. Es ist schwierig genug. aber wir in unserer Anzahl können die Welt nicht verändern, Bio muss aus der Nische raus und das Bewußtsein dieser Menschen verändern. Nur wenn Masse dahinter steckt, wird Bio attraktiv und auch kostengünstiger, staatl. Hilfen muss es auch für Bio geben, es müssen Anreize her, Politiker müssen dafür gewonnen werden! Die Artikel von TEST und manche Bewertungen von Ökotest bringen nur Rückschläge und zwar ganz erheblich!
Hallo,
ich finde Stiftung Warentest widerspricht sich selbst bei einem Fazit, dem sie anschliessend Positives bezüglich Pestizide und sozialer, ethischer + ökologischer Verantwortung der Unternehmen bescheinigen. Damit sind sie für mich schlicht unglaubwürdig.
Selbst wenn das Gemüse und die Früchte “objektiv” nicht besser sein sollten: Mir schmeckt es besser, weil ich sicher sein kann, dass die Böden weitgehendst schonend genutzt werden.
Und wenn es Landwirte gibt, die wieder Feldgehölze und Blumenrandstreifen (Bienenweiden) und Hecken anlegen, welche Bienen und Vögel und viele andere Wildtiere benötigen, die wiederum für das Gleichgewicht in der Natur wichtig sind, dann sind das ökologisch denkende und handelnde Landwirte.
Das ist mehr als Grund genug für bio! Guten Appetit!
Es verärgert mich stets ganz erheblich, wenn ich diesen Unfug lese – und zwar nicht in TEST, die kaufe ich nämlich nicht, sondern in den Tageszeitungen und im Videotext. Da stehen nur die Überschriften und welche Bio-Lüge TEST denn heute wieder aufgedeckt hat. Manche neigen dazu zu sagen, dass denen egal ist, was wer schreibt, es ändert nicht deren Gewohnheiten. Ich weiß auch, wieso ich Bio konsumiere und dass die Leute, die mir wieder und wieder von neu “aufgedeckten Lügen” berichten, niemals Bio kaufen würden. ABER: Es verunsichert diejenigen, die nach Bio schielen und dies gerne mal probieren würden. Da wird Discounter-Saft aus Pulver mit Direktsaft Bio verglichen und Bio erhält nur “gut”, der Discountersaft “sehr gut”. Auch Ökotest macht derartige Vergleiche. Ich erinnere Sie nur an Naturkosmetik und Haribo-Colorado!!! Da werden Dickmacher mit als “sehr gut” eingestuft, da werden Müller Milch-Produkte mir “gut” bewertet (TEST), wobei Bio oftmals nur befriedigend erhält. Kein Wort zu fairen Milchpreis und Arbeitsplätze. “Vernichtet Arbeitsplätze” finde ich niemals in der Rubrik Bewertung. Bio schafft welche. Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen und dazu reicht der Platz hier nicht. Noch was: Ich als Ökofan, der aber auch paar konventionelle Produkte kauft (nur Bio ist für mich einfach zu teuer), weiß, dass ich 1 – 2 Wochen lang alle meine Bioprodukte, die ich im Büro so esse und trinke wieder madig gemacht bekomme mit den dümmlichsten Kommentaren. Ich bin standfest und kontere mit einem brauchbaren Hintergrundwissen, erzähle Leuten, die nicht zuhören, Dinge, die sie nicht hören wollen. Ich werde nicht müde und oftmals vergeht denen das Grinsen. Aber es schleift. Jedes Mal wenn so ein Artikel von TEST kommt, schließe ich schon die Augen vor dem, was mir in der Nachbarschaft, der eigenen Familie und in der Firma bevorsteht. Transfair – darüber darf man erst gar nicht reden… Aber ich muss zugeben, der unbelesene Verbraucher – nicht Jeder interessiert sich so für das was er ißt und trinkt wie Sie und ich und die anderen Ökofans – was soll der denn denken, wenn da steht “Bio nicht anders als kv, nur Unterschiede in den Schadstoffen”. Wenn eine holländische Gurke nur Wasser enthält, dafür aber Schadstoffe – es ist für mich schon korrupt, wenn einer von TEST dann berichtet, dass der Vitamingehalt nahezu identisch sei und der Geschmack nicht unterschieden werden kann. TEST setzt ja auch gerne Studenten für deren Geschmacktests ein. Was heißt das? Da bewerten Leute, die “cool” sind und entsprechend “Pommes” (französisch eigentlich Äpfel) mit “Mayo” lieben, McDreck-orientiert sind, niemals Joghurt ohne Zucker essen und Gummibärchen nahezu fressen, selbst Mars von Mars-Ersatz aus Aldi schon nicht unterschieden können, geschweige denn richtige Schokolade mit hohem Kakaoanteil kennen… na ja, da bewerten diese Leute geschmacklich, was “lecker” ist – völlig neutral. Dass dabei Ökosäfte ohne Zucker maximal gut erhalten ist von vorneherein klar. Ich erlebe das bei Kindern. Gebt man denen Natur-Apfelsaft des NABU, von Streuobstwiesen, dann sagen die “Sauer!” und stellen das Glas weg! Dagegen Albi-Apfelsaft, klar, “ohne Äpfel
”, nein, aus Südtirol kv-Anbau, ist “lecker!”. Fruchtschnitten von Allos sind “sauer” und Corny ist lecker! Ja, und so weiter. Das sind dann die Personen, die geschmacklich eine Bio-Tomate nicht von einer kv-Tomate unterscheiden können. Ich bin Hobbygärtner und bringe schon mal Bio-Südgemüse mit ins Büro. DANN merken die den Unterschied! Aber wenn man dann sagt, dass alles Bio so schmeckt, veweist man auf TEST und wenn dann nichts mehr hilft auf Ökotest. Ökotest habe ich längst abbestellt, mit entsprechendem Kommentar, weil ich manches stark anzweifelte und andere Erlebnisse machte. Und da fällt mir das Wort “Öko” ein. Das vermittelt dem Verbraucher den Anschein, dass dort ökologisch geprüft wird, ist aber nicht, die prüfen mehr in Richtung Allergien etc. Ich schlug denen den Namen “Allergie-Test” vor und erhielt nicht mal eine Antwort auf meinen Brief. Das Wort “Öko” verwirrt. Also, danke für Ihre Aufmerksamkeit, ich könnte noch bis morgen weiter schreiben
, weil ich diese Polemik einfach satt habe und die Hexenjagd auf Bioprodukte auch bis oben hin satt. Auch so was wie heute in der Zeitung “Bio-Patente” wurden reklamiert. Ist korrekt! Tue ich auch! Aber verstehen unsere Mitmenschen, was damit gemeint ist? die lesen nur “Bio” und dann ist das wie die “Bio-Tonne”, die eigentlich eine Küchen- und Gartenabfalltonne ist, also “Grünabfall” genannte werden sollte, halt eine weitere Belastung für den “kleinen Mann”. Dass Bio-Patente nun wirklich nichts mit Öko zu tun haben und das absolute Gegenteil sind, das steht da nicht. Na ja, ich muss nun stoppen
. “Bio” wird halt für alles gebraucht und somit missbraucht und noch mehr missverstanden.
Letztes Beispiel “Bio-Wein und Bio-Bier”: Ich höre die Leute sagen, dass Bio doch gesund sein und dann Alkohol als Bioware verkauft wird…. Der Standardmensch weiß mit dem Begriff “Bio” nichts anzufangen. “Bio” wird halt für alles missbraucht und es kommt kein Verständnis dafür auf, wie das Produkt entsteht, was es für Umwelt, Arbeitsplätze, Tierschutz und letztendlich auch Gesundheit bedeutet. “Wein und Bier sind schädlich und somit ist Bio ja wohl eine Veralberung….” Und an derartige Menschen dringen dann diese TEST-Leitartikel, die in den Nachrichten verbreitet werden als Werbung für TEST.
Was diese Schlagzeile der “Stiftung Warentest” bei mir auslöst?
Sie läßt mich an der Kompetenz und der Seriosität der “Stiftung” stark zweifeln. Ganz einfach und logisch.
Ich nehme stark an, daß das nicht nur mir so geht.
Insofern ist das ein klassisches Eigentor.
Ich möchte gerne noch ein paar Anmerkungen zum Thema ökologische Bewirtschaftung einbringen, weil es dazu passt und noch mehr verdeutlicht wie viel besser der Biolandbau insgesamt ist, gegenüber dem konventionellen Anbau:
1. Böden, die ökologisch bewirtschaftet werden, entwickeln automatisch eine dicke Humussschicht, die große Mengen an Kohlenstoff beherbergen kann und jede Menge an nützlichen Bodenlebewesen und auch viel Wasser speichern kann (s. den Film “Der Bauer mit den Regenwürmern”).
Diese Bodenlebewesen wandeln nicht nur Pflanzenreste in pflanzenverfügbare Stoffe um, sondern holen aus dem Boden/Gesteinsmaterial auch wichtige Mineralien für die Pflanzen.
Die konventionelle Landwirtschaft hat die Böden in (Mittel?)Europa zu Wüsten und Halbwüsten gemacht:
http://www.bio-austria.at/content/download/7639/78236/file/Klimaver%E4nderung_durch_Humusabbau.pdf
2. Böden erleiden durch das Befahren schwerer Maschinen, vor allem wenn der Boden relativ feucht ist, schwere Schäden, die erst nach Jahren, wenn überhaupt, abgebaut sind.
Die verdichteten Böden können kaum noch Wasser aufnehmen => mehr und stärkere Hochwasser
Dazu ein Artikel:
“Schwerlast auf dem Acker” (aus “Spektrum der Wissenschaft”)
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/848028
Diesen Böden fehlt dann das abgeflossene Wasser im Sommer.
3. Statt dass die Pflanzen sich die Nährstoffe aus dem Boden holen (so wie die Bäume), müssen sie mit Hilfe von Kunstdünger künstlich ernährt werden. Gesunde Pflanzen, die sich gegen Schädlinge zur Wehr setzen können, entstehen so nicht => Einsatz von Pestiziden.
Beides führt zur chemischen Belastung der Gewässer und des Grundwassers (mit langem Gedächtnis).
Ich stehe solchen Veröffentlichungen sehr gelassen gegenüber, denn 1. widersprechen sich solche Studien alle paar Jahre, man kann also getrost abwarten, bis die nächsten Ergebnisse von wissenschaftlichen Untersuchungen genau das Gegenteil behaupten,
2. da es sich bei Lebensmittel um Lebendiges handelt, wird die Analyse der – nennen wir sie mal – “Wirkstoffe” einer Pflanze der Wirkung der gesamten Pflanze auf unseren lebendigen Organismus bei Weitem nicht gerecht und
3. und das war, ist und bleibt mein Hauptargument für Bio-Essen: ob Apfel, Banane oder Tomate, Käse oder Fleisch, ich schmecke einfach den Unterschied, ob Wein oder Bier, es bekommt mir viel besser, ob Roggen, Dinkel, Kamut oder Glutenfrei, nirgends bekomme ich eine solche Auswahl, wie im Bio-Laden.
Tja, da kann ich mich nur anschließen. Als ich die Überschrift im Warentest gelesen habe, dachte ich: “Das kann ja wohl nicht sein”. Da werden Kriterien als negativ bei den Biolebensmitteln bewertet, die für mich überhaupt nicht wichtig sind. Es muss nicht immer alles bestrahlt und behandelt werden, damit es sich lange hält, es ist schon schlimm genug, dass die Biomilch aus dem Supermarkt inzwischen “länger haltbar” ist. Wenn es uns finanziell möglich ist, kaufe ich immer Bio. Ich finde, alle normalen Lebensmittel sind sehr billig und dementsprechend ist die Qualität. Ich finde es total unmöglich, dass durch die Massenproduktion die Belastung mit Schadstoffen und Chemie so sehr zugenommen hat, dass es einfach oft unmöglich ist, diese “Lebens”mittel mit gutem Gewissen zu kaufen. Ich fand deshalb auch diesen Vergleich so daneben, der erste Gedanke war “Muss jetzt die Lebensmittelindustrie der Supermärkte beworben werden, weil immer mehr Menschen Bio kaufen?! Ich habe mich von diesem Test in keiner Weise beeinflussen lassen und bin eher noch bestärkt worden in meiner Überzeugung, weiterhin unbelastete Lebensmittel zu kaufen. Ute
Liebe Schrot und Korn!
Kommentar zu “Bio in den Schlagzeilen” (7/2010)
Als ich das vor einigen Wochen in der “Bild” Zeitung las kam ich aus dem Staunen nicht heraus, fragte mich dann aber: wer gibt solche Studienin Auftrag und wem nützen sie? Ich wollte das nicht glauben, kurz danach tränten mir beim schälen einer Biozwiebel für den Salat die Augen, was ich bei den Zwiebeln von Aldi nie erlebe.
Also, alles Quatsch!
Das sind die selbenStudien, die uns weismachen wollen, daß Handystrahlen oder USB Türme nichz schädlich sind. Leider kein gutes Aushängeschild für “Stiftung Warentest”. Wer ist da der Stifter und mit wessen Geld finanzieren die ihre Studien?
Weiter Bio kaufen und sich nicht beirren lassen.
Mit lieben Grüßen von Winfried.
Qualität, also Bioprodukte, kosten ihren Preis deshalb sind sie teurer als komerzielle Lebensmittel. Abgesehen davon schmecken
Biolebensmittel auch besser.
Was oft vergessen wird, Bioprodukte sind gesünder als andere Lebensmittel, deshalb werden Menschen, die sich von Biolebensmitteln ernähren seltener krank.
Die Beurteilung von Stiftung-Warentest kann ich beim besten Willen nicht verstehen.
Ich hatte von den Aussagen des Bio-Test der Stiftung Warentest schon vor ihrem Editorial gehört. Mein damals erster Gedanke war, dass denen offensichtlich der “richtige” Blickwinkel auf die Sache gefehlt haben muss und sie sich offensichtlich auch nicht gerade viel Mühe gegeben haben können diesen zu finden.
Der Geschmack ist für mich absolut unwichtig bei der Wahl von Biolebensmitteln. Ich erwarte auch nicht, dass sie besser schmecken, woher eigentlich auch… Es geht ja hauptsächlich um die eingesetzten Methoden beim Erzeugen der Lebensmittel.
Ich versuche aber zunehmend industriell hergestellte Lebensmittel, die auf breite geschmackliche Akzeptanz hin optimiert zu seinen scheinen, (Vermeidung z.B. von Bitterstoffen) zu verzichten, wenn ich einkaufe/koche das macht zwar mehr Arbeit, aber ich erlebe immer wieder, dass das Ergebnis der Zubereitung bei Gästen Erinnerungen an früher auslösen, da es natürlicher schmeckt:
Das Biolebensmittel kaum Pestizide enthalten ist hingegen für mich eben so wichtig, wie die Verantwortung gegenüber der Umwelt. Meine eigene Verantwortlichkeit sehe ich dann, als Käufer, noch darin Saisonware dann zu kaufen, wenn sie natürlich vorhanden ist und grundsätzlich auf Regionalität zu achten, Stichwort Transportvermeidung (was einem Städter ja nicht einfach mehr so gegeben ist, da ist Wissen verloren gegangen. Aber ein gutes Kochbuch, das ich besitze zählt Nahrungsmittel in den entsprechenden Regionen, den Jahreszeiten entsprechend auf)
Die Stiftung Warentest hat zumindest in ihrer, bis dahin für mich unanfechtbaren, Objektivität gelitten. Ob es sich hier schon um das Ergebnis von Lobbyarbeit handelt, möchte ich gar nicht beurteilen, die Sichtweise und Kriterien scheinen aber sonderbar gewesen zu sein. Ich habe aber den entsprechenden Test nicht selbst gelesen, das sollte noch angemerkt sein.
Ich gUnbestechlichkeit von Warentest!
Für mich ändert sich deswegen gar nichts, ich kaufe nach wie vor Bio.Da wir im Ort keinen Bioladen haben schaue ich mir die Bio-Sachen von Rewe genau an, was nicht stimmig ist, wird nicht gekauft und muss bis zum nächsten “richtigen” Bioladen-Besuch warten.
Was Bio-Skeptiker sagen interessiert mich nicht besonders, ich versuche halt “grün” zu leben, in vieler Hinsicht und hoffe, dass das Vorleben mehr Effekt zeigt als das Belehren.
Hedi
Ich werde weiterhin mit jedem Euro fuer Bio stimmen und darauf hoffen dass das Angebot weiter steigen wird!
Liebe Frau Gruber,
ich habe mich direkt an die Stiftung Warentest gewandt und ihr substantiiert Lobbyismus gegenüber der “konventionellen” Lebensmittelindustrie vorgeworfen, erhielt eine ebenso “dumme” wie rechtschreibfehlermangelhafte vorkonfektionierte Antwort und ignoriere die Stiftung Warentest künftig ebenso wie die Produkte, für die sie wirbt durch Erteilung von Persilscheinen.
Der “Verbraucher” stimmt an der Ladenkasse ab, “mit den Füßen”: Nicht kaufen bei Aldi, Lidl, Netto, Edeka, Spar, Reichelt, Kaisers und wie die Oligarchen sich auch nennen mögen, auch nicht in deren “Bio-Abteilungen”, in denen sie Bio-Ware feilbieten, die die von ihnen manipulierten Kriterien soeben irgend erfüllt und mit der sie dem echten Bio-Markt schadet, ihn diskreditiert und schwächt. Einfach ignorieren, links liegenlassen, nicht dort einkaufen – so einfach ist das! MfG – Michael
Ich habe mich direkt an die Stiftung Warentest gewandt und ihr substantiiert Lobbyismus gegenüber der oligarchischen “konventionellen” Lebensmittelindustrie vorgeworfen, erhielt eine vorkonfektionierte ebenso “dumme” wie rechtschreibfehlermangelhafte Antwort und ignoriere die Stiftung Warentest künftig ebenso wie die Produkte, für die sie wirbt durch Erteilung von Persilscheinen. Der “Verbraucher” stimmt an der Ladenkasse ab, “mit den Füßen”: Nicht bei Aldi, Lidl, Netto, Edeka, Spar, Reichelt, Kaisers und wie die Oligarchen sich auch nennen mögen, auch nicht in deren “Bio-Abteilungen”, in denen sie Bio-Ware feilbieten, die die von ihnen manipulierten Kriterien soeben irgend erfüllt und mit denen sie den echten Bio-Markt schadet, diskreditiert und schwächt. Einfach ignorieren, links liegenlassen, nicht dort einkaufen – so einfach ist das!
Wegen der andauernden Polemik der Stiftung Warentest gegenüber Bio-Lebensmitteln und “Bio” allgemein, habe ich nach jahrelangem Abonnement der Zeitung dieses vor einiger Zeit gekündigt.
… ist es nicht wunderbar? Wenn Pestizide auf konventionellem Obst und Gemüse kein Qualitätsmangel darstellen, können wir sie ja fröhlich an lauen Sommerabenden als Mixgetränke zu uns nehmen. Aber im Ernst: In diesem Land würde niemand verunreinigtes Benzin in sein Auto schütten, verunreingte Lebensmittel im Körper werden dagegen akzeptiert …
Hallo,
für mich gibt es viele gute Gründe warum ich mich gesund und gewissenhaft ernähren möchte und somit zu Bio greife, daran ändert auch eine negative Schlagzeile über Bio Lebensmittel nichts.
Mich ärgert daran nur, dass solch ein Testurteil viele Menschen, die noch zweifeln, beeinflussen kann und somit manipuliert.
Interessant finde ich immer wieder, dass Vertreter von Bio nicht ständig versuchen, zu belehren oder zu überzeugen. Das haben anscheinend nur “die Konventionellen” nötig.
Auch diese Preis-Vergleich-Debatte finde ich sehr interessant.
Wenn wir im Alltag darauf achten würden, wo wir überall verschwenderisch mit Geld umgehen, würde mehr übrig bleiben welches wir z.B. sinnvoll in eine gute Ernährung investieren könnten. Ich versuche beim einkaufen immer darauf zu achten, dass ich auch wirklich nur kaufe, was ich auch wirklichlich brauche. Oft schaue ich bei Freunden in den Kühlschrank und sehe zum einen, dass der viel zu voll und zum anderen die hälfte der Lebensmittel bereits abgelaufen ist. Ich denke dann immer, was für eine Verschwendung!
Kurzum, mehr Qualität, weniger Quantität, dann bekommt man zum einen mehr für sein Geld und gibt auch nicht wirklich mehr aus.
Viele liebe Grüße aus dem sonnigen München!!!
Ich habe mich über das Qualitätsurteil der Stiftung Warentest “Bioprodukte” sehr geändert. Aber ich lasse mich auf keinen Fall verunsichern.
Bio bleibt für uns Bio!!!
nabend,
niemand, der auch nur einen hauch verstand hat (also alle, die sich mit Bio-Lebensmitteln ernähren), dürfte weder über solche testaussagen verwundert sein noch dürften sie ihn für sich selber ärgern – aber fakt ist, dass solche aussageverschiebungen und meinungsbildner, wie swt sie hier als werkzeug eingesetzt hat, wieder mal denen recht gibt, die sowieso an bio zweifeln.
wäre ich jedoch Bio-erzeuger- oder händler, würde mich eine solche antiwerbung massiv stören. das wort verleumdung kommt mir da in den sinn…
/Bio macht schlank und heilig
Vor etwa zehn Jahren hatte ich in einem Supermarkt in Stuttgart einen Bio-Bergkäse aus Österreich gekauft (eingeschweißt in eine entsprechende grüne Werbe-Plastikverkaufspackung) . Von Geschmack war da leider überhaupt nichts zu schmecken.
Dafür gibt es im normalen Supermarkt wirklich sehr gut schmeckende konventionelle Camembert-Sorten wie z.B. “Le Rustique” (oder so ähnlich). Und natürlich Exemplare des echten Münsterkäses aus dem Elsaß.
Die besten Käse bekommt man aber nach wie vor bei speziellen Käsegeschäften oder Käsehändlern auf einem Wochenmarkt: Appenzeller, Gryeres etc. auch wenn diese alle (noch ?) konventionell erzeugt werden.
Letztes Jahr wurde ich allerdings auch durch einen direkten Vergleich von normalen und Bio-Zitronen überrascht, die in einem Supermarkt direkt nebeneinander lagen. Die normalen dufteten ziemlich intensiv nach Zitrone, die anderen praktisch gar nicht. Das dürfte aber auch daran gelegen haben, dass die Bio-Zitronen noch eher unreif waren.
Beim Bio-Bier (Lamm-Bräu!) habe ich eindeutig einen viel besseren Geschmack als bei einem konventionellen Bier geschmeckt. Das Bier hat so geschmeckt, wie ich das noch von vor 20 oder 25 Jahren kannte.
Dennnoch bin ich ein überzeugter Bio-Lebensmittelkäufer, weil ich davon überzeugt bin, dass da einfach mehr Inhaltsstoffe enthalten sind und dass hier weniger Chemie und Gifte zum Einsatz kommen.
Viele normale Gemüse enhalten wohl mehr Nitrat, weil sie mit Kunstdünger hochgepäppelt werden (viele Salate sind glaube ich ursprünglich Küstengewächse, die mehr Salz als normale Pflanzen aufnehmen).
Die Demeter-Milch aus dem nächsten Bioladen ist die einzige Milch in der bei mir nächstgelegenen Stadt (etwa 70.000 Einwohner) mit zig Supermärkten und Milcharten, die nicht homogenisiert ist.
Das optimale wäre natürlich, wenn es überall genügend Biobauern gäbe, weil man durch Einkauf vor Ort mit Kontakt zu den Erzeugern sicher eine bessere Qualität bekommt als beim anonymen Einkauf im Supermarkt.
Ich glaube, dass wir in Zukunft nur duch Bioproduktion eine bezahlbare Ernährung gewährleisten können.
Seit vielen Jahren kaufe ich Bio-L e b e n smittel und ich bin dankbar, dass mir das möglich ist. Ich finde, dass Obst, Gemüse und weitere Bio-Produkte noch natürlicher schmecken. Vielleicht gibt es einzelne Produkte, die manchmal etwas belastet sind, aber weithin sind Bio-Produkte eben L e b e n s m i t t e l , ohne Geschmacksverstärker, diverse Konservierungsmittel…..und lebens-
verachtende Pestizide.
Da frage ich mich schon, wie Stiftung Warentest zu solch einer Aussage kommt ???? Kann hier noch von Unabhängigkeit gesprochen werden ??Es gibt da auch Ergebnisse aus anderen
Studien. Dort wurde festgestellt, dass Bio-Produkte den Konventionellen weitaus überlegen sind.
Es ist auch eine Bewusstseinsfrage, was ich mir zuführen will !
Letztendlich entscheiden wir Verbraucher, wenn wir Herz und Verstand einschalten, was uns gut tut und wie wir mit unserer
Umwelt und unseren Mitmenschen und Tieren umgehen wollen.
Wir sollten uns mehr vertrauen, als einer Aussage, die für die
Öffentlichkeit zurechtgeschnitten ist. Lobbyarbeit….leider !
.
Da der Geschmack ja nun mal Geschmackssache ist, ist eine Bewertung desselben immer schwierig. So dürfte bei vielen Lebensmitteln ein Geschmacksunterschied zwischen Bio und Nicht-Bio – objektiv betrachtet – nicht möglich sein (z.B. Nudeln, Kaffee) bzw. ein Unterschied im Geschmack nicht in Bio / Nicht-Bio, sondern in der Zielgruppe bzw. “Philosophie” des Produktes begründet sein (z.B. Fruchtjoghurt weniger süß und cremig).
Ich halte die Überschrift für irreführend, weil sie sich nicht auf die wichtigen Ergebnisse des Tests bezieht, die da wären:
1.) Bio-Lebensmittel sind weniger oder gar nicht mit Dingen belastet, die da nicht reingehören.
2.) Wo Bio drauf steht, ist auch grundsätzlich Bio drin.
Ich dachte zuerst ich lese nicht richtig,mein zweiter Gedanke,die sind nicht mehr unabhännig und werden von der Nahrungsmittelindustrie finanziert.Jeder sollte mal das Buch -Futter für das Volk -lesen.Was heute auf dem Markt kommt,sind Nahrungsmittel.Nur zu Bioprodukten kann man noch Lebensmittel sagen,denn sie sind für das Leben .Ich kann es aus tiefster Überzeugung sagen,denn ich habe durch eine konsequente Ernährungsumstellung auf Bio vor vielen Jahren geschafft die Morbus-Crohnerkrankung meiner Tochter zum Stillstand zu bringen..Sie hat keine Schübe mehr.Meinen Mann habe ich Linderung seiner Neuromerdi tisschübe verholfen und selbst mein Rheuma plagt mich nicht mehr so sehr.
Wir stehen voll hinter Bio und ich sage es öffentlich und sehr laut.
Bio ist besser und gesünder und die Stiftung Warentest sollte sich schämen sowas zu schreiben.Denen paßt es nicht,das Bioprodukte so einen Wachstum haben.
Für alle Biokostler herzliche Grüße und lasst euch nicht beirren.
Es ist gut so,wie wir es machen,für uns und für die Umwelt.
Cornelia Halbe
… das Bio nicht immer das ist, was es verspricht ist mir schon lange klar gewesen. Dafür wird mittlerweile viel Geld mit Bioprodukten verdient. Der Einzelhandel wird mit Bio überflutet und de Verbraucher
Eine gute Sache ist natülich das immer mehr Menschen sich bewußt ernähren möchten und dafür gerne etwas mehr zahlen.
Ich habe es auch versucht. Doch leider ist Bio Kost nur etwas für Menschen mit dicken Bank Konto. Mit geringem Gehalt ist dies leider nicht zu machen.
Nur noch gelegentlich kommt bei mir Bio auf den Tisch, hauptsächlich Frischkost.
frage an stiftung warentest:
wo kann ich denn die tomaten, die karotten, das fleisch etc. im konventionellen handel ( ohne bio- ernsthaft zertifikat)kaufen die angeblich so lecker schmecken wie die aus dem bioladen( bzw. mit bio- ernsthaft zertifikat)?
Ich vertraue meiner urteilskraft dank meiner funktionierenden geschmacksnerven.
Bio Qualität nicht besser als konvent….
Meine 1.Reaktion:Haha schlechter Witz.!
2.:Bisher habe ich Stiftung Warentest als ganz gute Quelle angesehen für manche Informationen.Mit so einer Aussage stellt sich das für mich ganz konkret in Frage.
3.:Wer Finanziert eigentlich die Stiftung Warentest ?
4.:Ich bin und bleibe ein “alter Bio ”
5.: und ,echt gut ,daß es die Schrot und Korn gibt . Also, Echt !
Viele sonnige Grüße !!!!!!!!!!!!!
Was wollen uns denn “Tester”, die von den Multis bezahlt werden,
überhaupt denn erzählen können ??
Wer das alles ißt, was die denn so testen müssen, der kann doch garkeinen Geschmackssinn mehr haben!
Mittlerweile lassen mich solche “überraschende Berichte” ziehmlich kalt…. seit ca 8 Jahren ernähren wir uns (mit 2 Kids) ausschließlich Bio,… und uns trennen Welten – nicht nur was Ernährung angeht – mittlerweile von den meisten andern “Konventionellen”!.
In meiner Mittagspause schaue ich oft in die B…Zeitung eines Kollegen, welche Lebensmittel dort hochgepriesen werden… mir tun die Menschen mittlerweile nurnoch leid, die sowas glauben…
Handystrahlen sind ja mittlerweile auch sogar gesund.. beugen Arterienverkalkung vor…. !!!!
Ts,ts Stiftung Warentest…. Lobbyarbeit vom feinsten. Zu solch einem Unfug fehlen mir, Vegetarier, die Worte! Andreas