Jugend für Umwelt und Sport (JUUS)

201015Nov

Natürlich sportlich

Gruppenleiter in Sportvereinen und Naturschutz-Organisationen aufgepasst. Jugend für Umwelt und Sport (JUUS) heißt ein Projekt mit dem Ziel, Jugendliche für den Zusammenhang von Sport und Natur zu sensibilisieren. 

Wer wir sind

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JUUS ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Naturschutzjugend (NAJU)und der Deutschen Sportjugend (dsj). Durch verbandsübergreifende Arbeit sollen Jugendliche für die Zusammenhänge von Sport und Natur begeistert werden.
Zwischen den beiden Verbänden gibt es viele Berührungspunkte, denn jugendliche SportlerInnen und Umweltschützer­Innen wollen oft das Gleiche: SportlerInnen wünschen sich eine für ihren Sport geeignete, „schöne“ Umwelt und sie achten auf die Ernährung. UmweltschützerInnen haben ein Interesse an einer intakten Natur und an ökologisch produzierten Lebensmitteln. Alle gemeinsam möchten, dass Spaß, Freude und Bewegung auf keinen Fall zu kurz kommen. Ihr seht, Sport und Umwelt passen wirklich gut zusammen – und dafür machen wir von JUUS uns stark.

Was wir tun

Für die Natur kann der Sport zur Belas­tung werden – insbesondere dort, wo
Lebensräume wie Flüsse und Wälder häufig und zahlreich von Sportlern
genutzt werden. Durch ein verantwortungsvolles Verhalten können wir
jedoch eine ganze Menge zum Schutz der Natur beitragen.
Wir haben dafür viele Tipps. Um die unter die Leute zu bringen, schulen wir GruppenleiterInnen und Multiplikator­Innen. Dabei steht der Austausch
untereinander im Mittelpunkt.
Seid ihr interessiert? Wer eine Jugendgruppe leitet, kann bei uns Seminare
besuchen. Wer bei einer Gruppe mitmacht, kann seinen Übungsleitern von uns erzählen und sie für das Thema begeistern.
Unter www.juus.de findet ihr Infos zu beliebten Natursportarten wie Kanu- und Radfahren, Klettern, Reiten und Skifahren sowie zu den Lebensräumen, in denen sie ausgeübt werden – und natürlich gibt es dort auch Tipps, wie man dabei die Umwelt schützt.

„Wald vor Asphalt“

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Wie man beim Klettern die Natur schonen kann, erfahrt ihr von der Jugend für Umwelt und Sport, kurz JUUS.

Drei Fragen an Martina Bucher, Bundesvorstand der dsj und Johannes Stahr, Bundesjugendsprecher der NAJU.


Was gefällt euch am Konzept von JUUS?

Martina: JUUS zeigt, dass Sport und Umwelt sehr gut zusammenpassen. Durch den Wald zu joggen ist viel angenehmer als auf Asphalt. Dabei kann ich entspannen, denn ich muss nicht auf Autos achten. Wann immer ich kann, versuche ich das Schöne der Natur mit körperlicher Anstrengung zu verbinden.
Warum ist die Verbindung von Sport und Umwelt so wichtig?


Johannes:
Die mediale Überreizung und der Luxus, in dem wir heutzutage leben, gibt Sport, der mit und in der Umwelt ausgeführt wird, eine besondere Bedeutung. Hier kann ich mich mal wieder richtig erden und merke, dass die Umwelt schützenswert ist.


Fünf Jahre JUUS. War die Zusammenarbeit erfolgreich?

Johannes: Ja, denn das Projekt erweitert den Blickwinkel. Und es trägt zu einer ganzheitlichen Entwicklung bei.


Martina:
Für JUUS spricht auch die Auszeichnung zum Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Klettern, Reiten, Ballonfahren …

Wenn ihr ganz genau wissen möchtet, wie das JUUS-Prinzip funktioniert, dann blättert euch einfach durch unsere Arbeitshilfe für Multiplikatoren „Abenteuer JUUS – Natürlich sportlich“. Ihr findet sie bei uns im Servicebereich unter www.juus.de.
In dem Leitfaden zeigen wir, auf was ihr achten müsst, wenn ihr eigene
Seminare und Freizeiten zum Thema Sport und Natur durchführen wollt.
Damit man sich das Ganze besser vorstellen kann, stellen wir Modellfreizeiten für Inline-Skating, Ballonfahren, Reiten, Tauchen und Klettern vor. Außerdem enthält das Heft Ideen für Übungen und Praxisbausteine.
Wer uns persönlich kennenlernen und sich mit anderen austauschen möchte, der kann zu einem unserer Netzwerktreffen kommen. Das nächste findet vom 20. bis 22. Mai 2011 statt. 

Gewinnspiel

Möchtet ihr eine Slackline gewinnen? Dann schickt bis 31.12.2010 eine ju3E-Mail mit dem Betreff „Schrot&Korn“ an naju@dsj.de


Manfred Loosen

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