Förderpreis Ökolandbau 2011 verliehen

201130Jan

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin den Förderpreis Ökologischer Landbau 2011 an drei ökologisch wirtschaftende Betriebe in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Bayern vergeben. „Die ausgezeichneten Betriebe haben Mut zu Innovationen und ein hohes unternehmerisches Engagement im Einklang mit der Natur bewiesen”, sagte Aigner bei der Preisverleihung. Die Beiträge seien voller Ideen und Leidenschaft für den Erhalt der Artenvielfalt und der Kulturlandschaft.

Drei Preisträgerbetriebe

Das Weingut Janson Bernhard KG in Rheinland-Pfalz hat sich für den Bereich Gesamtbetriebliche Konzeption beworben und wurde mit dem 1. Preis des Förderpreises Ökologischer Landbau 2011 ausgezeichnet. Die Empfehlung der Jury wird vorrangig mit dem Pioniergeist und erfolgreichen Engagement der Betriebsinhaberin für eine intensive Verknüpfung der verschiedenen Aspekte von Ökologie, Wein und Kultur als aktiv gelebte Form des Begriffes Agrarkultur begründet. Das Konzept ist sehr gut auf andere Betriebe übertragbar, wenn diese das Potential erkennen, was in dem erweiterten Begriff ökologische Agrarkultur steckt.

Der Biolandhof Ellenberg in Niedersachsen wird mit dem 1. Preis ausgezeichnet für das hervorragende Engagement des Betriebsleiters um die regional angepasste Biokartoffel-Züchtung nach ökologischen Kriterien und in bäuerlicher Hand und für die Verdienste des Erhalts der Biodiversität speziell im Kartoffelbereich. Hervorzuheben ist auch das überragende Engagement des Betriebsleiters in enger Zusammenarbeit mit anderen Ökokartoffelanbauern für die Erhaltung der beliebten Kartoffelsorte LINDA für die Landwirtschaft und Verbraucherinnen und Verbraucher.
Das Bioland-KräuterGut Dworschak-Fleischmann in Bayern hat sich im Bereich Gesamtbetriebliche Konzeption beworben und wird mit dem zweiten Platz des Förderpreises Ökologischer Landbau 2011 ausgezeichnet. Die Begründung der Jury basiert auf der besonders innovativen Geschäftsidee, welche aus der Not geboren und zur Tugend gemacht wurde. Das runde Betriebskonzept wurde aufgebaut als Existenzerhaltung der Familiengärtnerei in vierten Generation durch Gesamtumstellung auf die ökologische Gartenbauwirtschaft im Jahr 1994, da die konventionelle Bewirtschaftung sich nicht mehr wirtschaftlich tragen konnte. Es wird inhaltlich ausgefüllt durch die hoch professionelle Produktion vielfältigster Topfkräuter sowohl für den Naturkosthandel als auch den konventionellen Lebensmitteleinzelhandel bundesweit als innovative Nutzung einer Nische und Marktlücke im Biomarkt und wird abgerundet durch vielfältige soziale Aspekte im internen Betriebsmanageme

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Manfred Loosen

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