Am kommenden Montag, 26. September steht im Petitionsausschuss des Bundetages von 12-15 Uhr die öffentliche Beratung der Petition gegen Agro-Gentechnik auf der Tagesordnung. Der Vorstandsvorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) Felix Prinz zu Löwenstein wird stellvertretend für die ganze gentechnisch-kritische Bewegung vor dem Petitionsausschuss des Bundestages das Anliegen der Bio-Branche vortragen.
Mehr als 100.000 Unterzeichner haben dafür gesorgt, dass es die Petition als eine von zwei der jährlich mehr als 19.000 geschafft hat, eine öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses zu dem Thema zu erzwingen. Dies ist ein respektabler Teilerfolg.
Am Montag kann man die Petition über die Homepage des BNN-Einzelhandel live mitverfolgen.
Das Bündnis Vielfalterleben unterstützt die Anhörung mit einer Veranstaltung vor Ort. Geplant ist unter anderem ein Public Viewing, damit möglichst viele Menschen die Anhörung live verfolgen können. Mehr steht auf www.vielfalterleben.info.
Vielfalterleben sammelt auch weiter Unterschriften, die sich an Bundesministerin Ilse Aigner richten. Auf der Unterschriftenkarte fordert das Bündnis, dass sich die Ministerin für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik und Lebensmittel ohne Genverunreinigungen einsetzt.
Manfred Loosen
Schlagworte: Gentechnik, Petition


Die Abgrenzung von genmodifizierten Pflanzen und herkömmlichen
Pflanzen, insbesondere bei landwirtschaftlichem Nutzpflanzenanbau,
läßt sich nicht strikt abgrenzen (siehe Probleme bei der Honig-gewinnung).
Deshalb wäre es wünschenswert hier grundsätzlich kein Gentechnik-einsatz in der landwirtschaftlichen Nutzpflanzenproduktion einzusetzen,
auch nicht für die chemische Industrie (Kartoffel für Stärkegewinnung).