Mit leckerem Mais gegen Gentechnik

201201Mrz

Auch in diesem Jahr ist wieder jeder Mann und jede Frau aufgefordert, leckeren, gentechnikfreien Bio-Mais im Garten oder auf dem Balkon anzupflanzen.

Die Idee ist folgende: Jeder, der eigenen Mais ernten und sich gleichzeitig gegen Gentechnik engagieren möchte, pflanzt auf seinem Grundstück die Bio-Süßmais­sorte Bantam. Damit gilt man als Maisbauer und hat das Recht, zu erfahren, wer in der Nachbarschaft Genmais anbaut – eine Grundlage um dagegen mobil machen zu können.

Außerdem sind die Anbauer von gentechnisch verändertem Mais dazu verpflichtet, andere Maissorten vor gentechnischer Verunreinigung, zum Beispiel durch Pollenflug von Genmaisfeldern zu schützen. Die Aktion soll generell auch zeigen: Anbauer von Bantam-Mais missbilligen die Pläne der Bundesregierung und der EU-Kommission, den Gentechnik-Anbau voranzutreiben.

Mittlerweile gibt es eine „Goldene Bantam Karte“, die alle Postleitzahl-Gebiete aufzeigt, in denen Bantam-Mais angebaut wird. Wer Bantam aussäen möchte, kann seinen Standort mitteilen und so helfen, „Deutschland noch goldener zu machen“.

Die Aktion Bantam-Mais wird organi­siert von Save Our Seeds in der Zukunfts­stiftung Landwirtschaft. Die Initiative soll helfen, gentechnikfreies Saatgut reinzuhalten. Save Our Seeds wird von 350 Organisationen in ganz Europa getragen. Der bio verlag, der Schrot&Korn herausgibt, unterstützt die Aktion Bantam-Mais als Medienpartner.

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Manfred Loosen

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1 Kommentar zu „Mit leckerem Mais gegen Gentechnik“

  1. Margit Steidl sagt:

    Reicht da schon ein einzelnes Maispflanzl in einem Blumentopf auf meinem Balkon?

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