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Eier-Skandal: PCB-Belastung auf Teilflächen des Geflügelhofs

Im Zusammenhang mit der Ursachenanalyse für die Anfang April festgestellten PCB-Belastungen in Hühnereiern eines Geflügelhalters in Ostwestfalen sind Bodenproben im biologisch bewirtschafteten Betrieb (Freilaufflächen) untersucht worden. Hierzu berichtete das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) am 17.04.2012. Dabei wurden erhöhte Gehalte an PCB auf zwei von zehn untersuchten Flächen festgestellt, acht Proben waren unauffällig. Da damit die Bodenbelastung als Ursache nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden weitere, am 10.04.2012 aus dem Freilaufbereich des konventionell bewirtschafteten Betriebes entnommene Bodenproben untersucht. Die Werte dieser Bodenproben liegen nunmehr vor:

Drei Mischproben ergaben in zwei Fällen auffallend hohe Gehalte an PCB (dl-PCB und PCB6). Einzelne Teilflächen im Bereich des konventionell bewirtschafteten Betriebsteils müssen somit als „PCB-belastet“ bezeichnet werden. Außerdem zeigen sich Ähnlichkeiten im Belastungsmuster von untersuchten Boden- und Eierproben.

Ob es hier einen direkten und eindeutigen Zusammenhang gibt, müssen weitere Ermittlungen zeigen.

Auf den Bericht des LANUV hin wurde am Freitagabend auf Veranlassung des Ministeriums per Ordnungsverfügung nun auch der konventionell bewirtschaftete Geflügelhof gesperrt.

Die bisher vorliegenden Untersuchungsergebnisse des Futtermittels, der Einstreu und des Tränkwassers geben keinen Hinweis auf die Ursache der PCB-Belastung der Eier.

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Posted by on 24. April 2012.

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Categories: Ernährung & Naturkost, Gentechnik, Ökologie

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