Nach knapp zwei Tagen hatten sich die Bienen schon halbwegs an den Geruch ihrer neuen Königin gewöhnt. Zeit also, sie endlich aus ihrem Gefängnis zu befreien. Damit das nicht zu schnell geht, ist der Ausgang, der nun aufgebrochen wurde, mit Futterteig verstopft. Den fressen die Bienen von der einen, die Königin und ihre “Pflegerinnen” von der anderen Seite auf. Ist der Durchgang frei, haben sich endgültig alle aneinander gewöhnt.

Die Freiheit ruft! Jetzt müssen sich die Königin und ihr zukünftiges Volk nur noch zueinander knabbern.
Im ersten Bienenhaus ist die junge Königin schon fleißig bei der Arbeit. Das zeigt die Brut, die neben dem Honig auf den Waben ganz deutlich zu sehen ist. Super – weiter so!

Grafiker und Imker Klaus zeigt Naemi Gutmann, einer hoffnungsvollen Nachwuchsimkerin, eine Wabe aus dem ersten Bienenhaus: Links ist sie mit Honig, rechts mit Brut belegt.
Natascha & Klaus

